Aktion 4.000

Projekt für Langzeit­arbeitslose angelaufen

11. September 2009, 09:17

Langzeitarbeitslose in Wien sollen mittels subventionierter Tätigkeiten wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden

Wien - In Wien ist mittlerweile die bundesweite "Aktion 4.000" angelaufen, mit der Langzeitarbeitslose mittels subventionierter Tätigkeiten wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden sollen. In der Bundeshauptstadt sollen bis einschließlich 2010 rund 1.000 derartige Beschäftigungsverhältnisse geschaffen werden. Bereits jetzt habe man 400 Angebote aus gemeindeeigenen oder gemeinnützigen Einrichtungen, berichtete Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner (SP) am Donnerstag vor Journalisten. "Wien hat - wie immer - ein bisschen die Nase vorn", freute sich Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SP).

Das Programm richte sich an "Menschen in unserem Land, die unsere spezielle Zuneigung brauchen", so der Sozialminister. So steht für die Betroffenen während der einjährigen Berufsphase eine Ansprechperson zur Verfügung, die vom Wiener Arbeitnehmerförderungsfonds (WAFF) finanziert wird. Sollte im Laufe der 12 Monate kein Wechsel in einen regulären Job möglich sein, steht der Weg in eine Arbeitsstiftung offen. Grundsätzlich hoffe man jedoch auf eine Übernahme, unterstrich Hundstorfer: "Wenn wir 90 Prozent unterbringen, haben wir einen tollen Erfolg erzielt."

Das Gehalt der Betroffenen - das sich am jeweils regulären Gehaltsschema orientiert - wird in der Aktionsphase zu zwei Dritteln vom Arbeitsmarktservice (AMS) getragen, zu einem Drittel vom Arbeitgeber. "Und wenn es sich NGOs wirklich nicht leisen können und das Projekt daran zu scheitern droht, werden wir sie auch bei diesem letzten Drittel unterstützen", kündigte Brauner an.

Bereits jetzt seien 400 Plätze von Betrieben angeboten worden, darunter die Wiener Bäder oder die Wiener Linien, aber auch der Dachverband der Wiener Sozialeinrichtungen. "Diese Posten, die es hier gibt, hätte es sonst nicht gegeben", so die Wirtschaftsstadträtin. Die Arbeitgeber unterstütze man deshalb auch bei den administrativen Fragen.

Insgesamt werden in Wien für die Aktion 20,25 Mio. Euro eingesetzt, von denen 13,5 Mio. Euro das AMS trägt, 6,75 Mio. Euro die Stadt. Bundesweit stehen in den Jahren 2009/2010 rund 54 Mio. Euro aus den Mitteln der Arbeitsmarktverwaltung bereit. Die Aktion - die vermutlich eher 4.800 anstelle der ursprünglich angestrebten 4.000 Arbeitsverhältnisse bringen werde - sei zwar auf zwei Jahre limitiert, bei Erfolg und Notwendigkeit sei aber eine Verlängerung denkbar, so Hundstorfer. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 99
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bernhardbernhard
00
13.9.2009, 06:01
genau...

... busselts weiterhin die FAlschen ab!! Die einen unsubventionierten Lohn haben werden bestraft!!!

bernhardbernhard
02
13.9.2009, 05:59
so werden immer wieder die Löhne gedrückt - lasst den Schas mit dieser Suventionierei!!!!!

Cloon
 
12
12.9.2009, 18:14
das ganze mal ohne "Schönschwafelei"

man bildet nen Pool aus Langzeitsrbeitslosen (12 Mo arbeitslos), aus welchem sich ausgesuchte Firmen bedienen können, um Billigarbeitskräfte zu bekommen..und wenn man auf Kollektiv/Branchenübliche Entlohnung besteht,
wird man halt nur Teilzeit angestellt
wie man davon (Über)leben soll, ist nicht wichtig..
nach einiger Zeit werden die Billigarbeitskräfte einfach rochiert, und die ausgedienten kommen halt dann in ne andere Stiftung (selbes Spiel von vorne)

und jetzt frage ich mich, warum all jene Firmen, welche diese billigen Arbeitskräfte mit offenen Händen empfangen, keine "ordentlichen" Jobs ausschreiben ?!

Und Hundstorfer ist sowiso...... ;)

lg CLoon

sag mir alles
22
11.9.2009, 23:25
hundtsdorfer

ist schmähpaket 15
ich würd ja gern meinen hund auf seine schuhe schei.. lassen

briang
10
12.9.2009, 08:55
zeigt auch ein gewisses nicht vorhandenes niveau

sag mir alles
14
11.9.2009, 23:17
versteh ich überhaupt nicht den satz

Das Programm richte sich an "Menschen in unserem Land, die unsere spezielle Zuneigung brauchen", so der Sozialminister...????

arbeitslose brauchen zuneigung !! wow
mit der zuneigung gehen sie dann zum hofer, kaufen brot, butter und wurscht...?

als politiker ist man fein raus, verdient saugut und darf saublöd gleichzeitig auch sein.
nix verstehn andere baustelle.

Farinelli
01
11.9.2009, 19:34
.... GRUNDEINKOMMEN

Peter_23
02
11.9.2009, 17:30
Nettes Projekt. Nur, wie soll das funktionieren?

Schliesslich gibt es rund 10 mal so viel Arbeitslose als offene Stellen. Selbst wenn man annimmt, dass nicht alle offenen Stelle gemeldet sind gibt es ja auch viele Arbeitslose die aus der Statistik rausgeschummelt werden.

Bleibt die grundsätzliche Frage: Wie wollen die Projektplaner 10 mal so viele Arbeitslose auf einen Arbeitsplatz bringen? Das wird selbst bei bester Ausbildung, bester Mobilität, absoluter Lohndrückerei und einigen mehr nicht funktionieren. Einfach weil es sich rechnerisch nicht ausgehen kann.

Es wäre also mal besser wenn jene Projektmanager ihren Grips und Anstrengung darin investieren würden, dass ihre Projkete zumindest rechnischerisch sich ausgehen mögen. Da bleiben auch noch genug Probleme über.

Cloon
 
10
12.9.2009, 18:17
es funktioniert schon..

nur leider für die Falschen !!
und Hundstorfer/die SP "deckt" sowas auch noch..

lg CLoon

Management Quatscher
04
11.9.2009, 19:34

Ist doch ganz einfach. Alle bekommen einen Uni-Abschluss geschenkt, sind dann formal hochqualifziert, werden daraufhin sofort Manager und das Problem ist gelöst. Keine Armut, keine Arbeitslosen. Man muss nur in Bildung investieren. Stellen´s Ihnen vor: 4 Mio Manager in Österreich. Ein Wahnsinn. Wir wären das bestgemanagte und höchstqualifizierteste Land der Erde. Und das erfolgreichste.

Papp Kamerad
00
11.9.2009, 17:44
4800 Wahlzuckerl

Mehr ist das nicht, leider.

Der schleckrige Sven
03
11.9.2009, 17:12
Hundstrümmerl entfernen?

Sponge Bob
12
11.9.2009, 17:00
LangzeitarbeitSUCHENDE!!!!!

sw16
24
11.9.2009, 16:53
Arbeit macht Frei

Die schon so lange anstehende Neudefinition der Arbeit, auch in Bezug auf unser Gemeinwesen die den Gegebenheiten der sich geänderten Gesellschaft des 21. Jahrhunderts Rechnung trägt, wird ignoriert um sich nur ja nicht exponieren zu müssen. Aber gerade dass ist heute dringend von Nöten. Es ist notwendig vorhandene Probleme anzusprechen, zu thematisieren um sie dann in einer demokratischen und einem konstruktiven Prozedere einer Lösung zu zu führen. Ein Verstecken hinter dem Status Quo wird immer gefährlicher! Wenn wir nicht wollen dass unsere Gesellschaft auseinander bricht müssen wir dafür sorgen Alle mit einzubeziehen, auch auf die Gefahr von Widerständen der geheimen Nutznießer der momentanen Situation.

sag mir alles
11
11.9.2009, 23:22
arbeitslos sein

der zukunft zuliebe....
unterstütze deinen schef und werde arbeitsloser.
du wirst sicher in unserer arbeitslosengemeinde herzlichst aufgenommen - je mehr um so schöner.
wir können viele maßnahmen miteinander absitzen und uns kennen lernen.
pack die chance und sag deinem schef du möchtest dich verbessern und arbeitsloser werden - so deinen beitrag für dieses schöne reiche land leisten.

vielleicht wird es schwierig, weil dich dein boss nicht gleich rausschmeißen will - hartnäckig bleiben.

Claidheamh Mòr
08
11.9.2009, 17:20
im 21.Jhdt.

gibt es kein "Gemeinwesen" (= commonwealth) mehr.

Es gibt nur noch Ausbeuter, und Ausgebeutete.

sw16
21
11.9.2009, 18:38
im 21. Jhdt.

Alle sitzen im selben Boot und das ist schon halb mit Wasser voll.

Bolschewik
42
11.9.2009, 16:32

also ich weis von baustellen im sommer wo die arbeiter geschuftet haben bis zum zusammenbruch (mehrmals am tag vorgekommen), was soll dann das gelaber um die arbeitsscheuen individuen die sich seit jahren vor jeden handgriff drücken, ihre vornehmste tätigkeit ist das warten auf die stütze oder mindestsicherung möglichst vierzehnmal im jahr und dies bezieht sich ausdrücklich auf die sogenannten langzeit arbeitslosen welche der schwer arbeitenden masse an werktätigen die lange nase drehen, keine möglichkeit im verlauf von eineinhalb jahrzehnten eine arbeit zu finden ( mir bekannt), danke lieber staat dass wir diese erhalten dürfen
P.S. auf das geheule das jetzt losgeht freue ich mich schon

Keyser
03
11.9.2009, 18:47

Sehen sie es doch mal von der anderen Seite. Die Zeiten, wo die Jobs auf der Straße lagen, sind seit langem Vorbei. Ich hatte ja noch Glück, und durfte noch die Zeit erleben, wo ich einfach von einem Job in den nächsten wechseln konnte, ohne auf das AMS angewiesen zu sein.

Nach 12 Jahren beinah durchgängiger Arbeit war das Wunder vorbei für mich, wie auch für viele andere. Für mich im besonderen da ich schwer erkrankt und letzten Endes noch behindert wurde. Dann wars eben entgültig aus.

Für andere die Arbeiten könnten, gibt es wiederum keine Jobs, sonst würden die ja arbeiten gehen. Oder meinen sie, das die Leute echt freiwillig sich drangsalieren lassen? Wo sie doch eigentlich nur das wollen, was sie haben, gerecht bezahlte Arbeit.

another one
12
11.9.2009, 17:58
An so einer Aussage kann man sehen, dass Bolschewik noch nicht in die Lage gedrängt worden ist arbeitslos zu sein - die Realität sind dann anders aus. Eine AMS-Unterstützung für Wiedereingliederung gibt es nämlich de facto nicht. AMS-Kurse haben über

haupt nichts mit einer Berufsweiterbildung zu tun. Wenn man seinem/r Betreuer/in nicht unterwürfig kommt, werden sofort sämtliche Zwang- und Drangsalierungsmaßnahmen eingeschlagen. Man muß einen Job annehmen, der mit vormaligen Gehaltsstrukturen überhaupt nichts mehr zu tun hat. Die Lebensmittel sind teuer, das Wohnen ist teuer, wenn man dann noch Alimente zu zahlen hat, dann ists aus mit allen Annehmlichkeiten. Dann fängt man an Cents zu zählen. Bis jetzt heult keiner - aber wird Bolschewik arbeitslos, er wird der erste sein, der losheult.

Bolschewik
02
11.9.2009, 18:27

ihre replik ist ernst zu nehmen, ich habe mich aus diesen grund auch ausdrücklich auf die langzeitarbeitslosen bezogen und nicht auf jene welche auf grund des stattfindenden wandels in der arbeitswelt oder der krise ihren seit jahren ausgeübten job verloren haben, die sind ohnehin schlimm dran

Papp Kamerad
01
11.9.2009, 17:51
Arm

sag mir alles
00
11.9.2009, 23:23
viele arme

Der Ätzer
01
11.9.2009, 16:26
Das unredliche Bemühen gilt den eigenen Habschies in diversen Kreisen!

Wirklich echte Hilfe für Betroffen wäre ein Job in Bereichen die dem echten Leben gleich kommen.

VerkäuferIn in Sozialmärkten, Maler und Anstreicher im Wohnbereich für Jobs die den Firmen zu gering sind oder Bedürftigen neue Wände einbringen.

Installationsjobs unter Meisteraufsicht der dafür vom Kunden nur die Hälft nimmt, etc.

Der Sinn der Sache ist nicht nur Erwerb für Arbeit, nein, auch Erwerb vor Pleite bei kleinen Betrieben.

Es ist eine Auftragsbörse für Zuschußjobs sicher interessanter als Lohnzuzahlung bei Unternehmen die damit anderen Aufträge wegschnappen.

another one
01
11.9.2009, 18:07
Stimme vollkommen zu, Einsetzen der gelernten und angewandten Erfahrungen und Tätigkeiten, die Krux ist nur, dass es immer weniger mittelständische Unternehmen gibt, welche mit den Preisen der großen Preisdumper nicht mehr mithalten können. Sind die

KMUs nämlich weg, dann wird von den Großen in die neuen EU-(Ostblock-)ländern übersiedelt und dort produziert. Die heimischen Arbeitsplätze sind dann
ala "Aktion4000" um 1.200Euro brutto, obwohl die Wohnung 600Euro im Monat kostet, Gas und Öl am Börsal nagt, und die Lebensmittel nicht mehr billiger werden. Nämlich so schauts aus!

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