"Ares I"

NASA testete neue Mondrakete

11. September 2009, 12:23

Keine Probleme bei erstem Testlauf in der Wüste von Utah

Promontory - Die neue NASA-Mondrakete hat ihren ersten Test in der Wüste von Utah ohne Probleme absolviert. Rund zwei Minuten lang schossen Flammen aus der Rakete, die für den Test am Donnerstag über dem Boden verankert war. Die US-Weltraumbehörde und ihr Partner Alliant Techsystems zeigten sich mit dem Testverlauf zufrieden.

Die Rakete "Ares I" steht im Zentrum von US-Plänen für eine Rückkehr zum Mond, an denen vorerst zumindest noch festgehalten wird. Sie soll den nach den Plänen, die noch aus der Bush-Ära stammen, erstmals 2015 Astronauten in den Weltraum und fünf Jahre später zum Mond bringen. (APA/AP/red)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 50
1 2
Sepp Seppi
01
16.9.2009, 09:55

Ares I wird eine der größeren Raketen, ist aber keine "mondrakete" im eigentlichen Sinn. Es ist damit nicht möglich ohne weitere starts einen Menschen zum Mond zu bringen. Allerdings werden die gleichen Booster bei Ares V verwendet werden, somit stimmts dann auch wieder irgendwie. Das Mondprogramm ,so es eines geben wird ,sieht einen Start von Ares1 und Ares V vor. Das hat sicher schon einer gepostet, bin aber zu faul das alles zu lesen :-)

Sir Harry....
01
13.9.2009, 22:33

Für mich ist die Situation in der amerikanischen Raumfahrt insgesamt sehr bezeichnend.

Ich wüsste jetzt nicht, woher die Amerikaner Geld für das Raumfahrt Programm holen sollen.

Es ist doch insgesamt ein Armutszeugnis für die Amis, bei denen ein System eingemottet wird und erst nach Jahren wieder ein Nachfolger geplant.

Und jetzt, nach über zwanzig Jahren Shuttle wird ein Feststoffbooster erfolgreich getestet. Vierzig Jahre nach der Saturn5 haben die immer noch keine Triebwerke für die Ares5?! Was haben die denn gemacht die ganze Zeit?

Russen haben ihre Raketen, und diese werden wohl noch lange halten. Europäher entwickeln sich langsam, aber sicher: Ariane, Ariane5, ein unbemannter Transporter...

Und Chinesen, und Inder, und ....

aRoma
00
18.9.2009, 11:43
Saturn V wird der erste Fall für die

Raumfahrtarchäologen

hast1
04
12.9.2009, 20:39
machen die sowas öfter?

mit oder gegen die drehrichtung der erde?
kann das auswirkungen auf unser klima haben?

gibts da schon studien dazu?

Sepp Seppi
00
16.9.2009, 09:49

ist cira so als würde der impuls eines Bakteriums auf Deiner Haut etwas bewirken.

kamelchen frisst gern nuln und gneln ausn reil
00
14.9.2009, 10:58

mir faellt auf, dass jetzt die sonne am abend aufgeht u. es in da frueh finsta wird. oba e wuascht.

RedPlanet
02
13.9.2009, 12:01
Mit der Drehrichtung der Erde natürlich.

Die Raumfahrt würde von einer schnelleren Drehung der Erde profitieren. So kann man jedes Jahr ein paar Kilo mehr in den Orbit bringen. Muahaha!

wieviel kommunismus ist es bitte?
00
12.9.2009, 00:23
wahrscheinlich ist der mond nur ein vorwand

klingt für mich eher nach einer neuen icbm

Martin Rosenkranz, airpower.at
05
11.9.2009, 22:09
Die Rakete "Ares I" steht im Zentrum von US-Plänen für eine Rückkehr zum Mond...

Ein so ein Unsinn.

Die Ares I schafft 25.000kg in eine Erdumlaufbahn - und nicht mehr.

Für den Mond brauchen sie die Ares V - und die gibts wenn überhaupt - frühestens in 10 Jahren.

LeChuck™
00
12.9.2009, 15:43

Die Ares I steht sehrwohl im Zentrum von US-Plänen für eine Rückkehr zum Mond.

Die Astronauten (mit Ares I) und Payload (Ares V) werden getrennt in den Orbit geschossen, wo es dann ein Kopplungsmaneuver geben wird. Danach gehts Richtung Mond.

So zumindest war der Plan im Constellation Programm, das aber aus Kostengründen wahrscheinlich nicht umgesetzt wird.

Martin Rosenkranz, airpower.at
01
12.9.2009, 17:35
NASA testete neue Mondrakete

lautet der Titel - und das ist definitv Unsinn.

G.Steffln
00
11.9.2009, 19:55

Wieso wird eine Mondrakete nach dem Bösewicht aus der Fernsehserie Herkules benannt?

yada yada yada
01
11.9.2009, 20:01

Der Name Ares ist vom Namen des griechischen Kriegsgottes Ares entlehnt, der mit dem Mars assoziiert wird. (wiki)

aber sicher
 
00
11.9.2009, 21:55

- und das macht´s auch nicht logischer...

per verser
00
12.9.2009, 17:04

jo mei, die sache wurde unter george w. bush begonnen, wen wunderts da, daß er den kriegsgott auf dem mars einreiten lassen will...

only somebody
01
11.9.2009, 23:22
doooch...

... mit der Ares-Serie wollen sie ja zum Mars fliegen...

Chris Quast
01
11.9.2009, 19:08

ein schönes österreichisches wort.

"rabatz" :-)

Stahl_____666
32
11.9.2009, 08:55
.

Die Ares I ist (und wirds auch nie sein) keine Mondrakete. Sollte sie jemals fertiggestellt werden, kann sie maximal die abgespeckte Version der Orion Kapsel in die Umlaufbahn bringen. Zur Zeit siehts allerdings eher danach aus, daß Ares eines der teuersten X-Planes der US Raumfahrt wird.

Martin Rosenkranz, airpower.at
14
11.9.2009, 22:24
Das Constellation-Programm ist gelinde gesagt eine Frechheit

Bei ca. 900.000kg Startgewicht bringt die Ares I 25.000kg in eine Umlaufbahn - das sind magere 2,7% Anteil am Startgewicht. Das Nazi-Genie das ihnen die Saturn V entwickelte hat 4,4%+ erreicht - im Jahr 1968...
PS: Die Entwicklungskosten für die Ares I werdne derzeit auf USD 40mrd. geschätzt....

Und die Ares V welche die "Nutzlast" raufwuchten soll wird 3,7mio. kg wiegen und 188t in die Umlaufbahn schupfen. Aber nur unbemannt - weils keine Zulassung für einen bemannten Betrieb geben wird.

Dann besteht also jeder Flug zum Mond aus mindestens zwei Raketenstarts. Erst mal die Nutzlast - und wenn die klappt lässt man sie kiresen bis der Start des Personals hinhaut - erst dann gehts weiter.

Das kann nur jemandem einfallen der daran Geld verdienen möchte - weil rational begründbar ist der Käse nicht.....

Bis zum Hirnstamm und nicht weiter
00
13.9.2009, 05:31
langfristig gesehen kann das konzept schon sinnvoll sein

wenn man zum mars will, wird man zuerst die teile der marsrakete und die nutzlast ins all schiessen muessen. das kann man mit relativ billigen raketen machen und man darf sich auch mal einen fehlstart erlauben, ohne dass dabei das ganze projekt draufgeht. dann wird das trumm in der umlaufbahn zusammengebaut und am schluss fliegt man die astronauten rauf und schiesst alles zum mars. ich weiss nicht wieviele startfenster es fuer eine marsmission pro jahr gibt (womoeglich weniger als 0.5), aber allein dass man vom wetter unabhaengig ist, koennte schon ein vorteil sein. jedenfalls schadet es nicht, wenn man dieses konzept anhand einer mondmission schon mal testet.

Peter Rosegger
00
12.9.2009, 05:00
Ich frag mich schon laenger

warum nicht einfach die Saturn V wieder verwendet wird, mit neuer Elektronik. Hat darauf jemand eine Antwort?

AmazingSpace
00
14.9.2009, 09:02

Weil es keine gibt?

spiderpig
00
12.9.2009, 19:04
das liegt daran

dass die saturn

a. sehr teuer war (im betrieb)
b. nie gnaz ausgereift bzw. manche probleme zwar auf funktion hingebogen aber nie 100% verstanden wurden (pogo effekt, f1-triebwerks instabilitäten)

Philippe
10
12.9.2009, 11:09

Tatsächlich wurden, wenn ich mich richtig erinnere, die Baupläne der Saturn V zerstört. Wir sind heute nicht mehr in der Lage das Ding nachzubauen.

johngillis
00
12.9.2009, 13:15

so schwer wirds dann doch nicht sein

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 50
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.