Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

1994: Die "Umkehrung der Gewichtsspirale" mit dem Audi A8.
Man sprach von der "Umkehrung der Gewichtsspirale", immerhin war die Karosserie um mehr als hundert Kilogramm leichter als eine aus Stahl.
Doch rundherum lief alles anders: Mehr Komfort, mehr Platz, mehr Sicherheit und in der Folge mehr Leistung trieben die Gewichtsspirale kräftig nach oben. Immerhin trat ein wichtiger Nebeneffekt auf: Den Stahlherstellern schlotterten die Knie. Audis "Space-Frame"-Konzept war als technische Innovation so überzeugend, dass sich die Stahlkocher in bonoboartigem Tempo daran machten, den Stahl-Leichtbau zu verbessern. Ganz vorn mit dabei war damals die Voest-Alpine: Tailored Blanks, Laserschweißen, hoch- und höchstfeste Stähle lauteten die Stichwörter.
In diesen Tagen wurde nun der Alu-Space-Frame des neuen Audi A8 präsentiert. Er bleibt als technologisches Flaggschiff aus Vollaluminium. Im übrigen Programm setzt man allerdings, wie etwa auch BMW und Mercedes, auf Verbundbauweise. Ob Aluminium, Stahl, Kunststoff oder Magnesium: Jeder Werkstoff dort, wo er am meisten Sinn macht.
So kann man etwa den meist viel zu schweren Vorderwagen durch Aluminium leichter machen, während man im Bereich hinter den Rücksitzen konventionelle Stahlbauweise einsetzt. Damit rückt der Schwerpunkt weiter in die Mitte, auch die Kosten laufen nicht völlig aus dem Ruder.
Und warum erst jetzt? Aufgrund unterschiedlicher Wärmeausdehnung und Kontaktkorrosion schreckte man bisher vor allzu gewagten Werkstoffkompositionen zurück, aber man hat mittlerweile viel dazugelernt, sodass ein bunter Materialmix beherrschbar ist. Sogar beim Recycling. (Rudolf Skarics/DER STANDARD/Automobil/11.9.2009)
Das erste Großserienauto in Alu war der Austin7.
In den 20ern.
http://de.wikipedia.org/wiki/Austin_7
Mein erstes Posting zu diesem Thema war der Redaktion wohl zu heavy.
vermutlich weil sie übertrieben haben.
die verkleidung des austin aus alu(oder segeltuch, je nach kundenwunsch der damaligen zeit) ist nicht mit dem spaceframe zu vergleichen.
sie würden ja auch nicht ihre frisur mit ihrem knochengerüst vergleichen, oder?
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.