Ein Teenager hat dauernd Stress

9. September 2009, 20:10
  • Seitenwechsel: Sophie Marceau, mit Christa Theret
 
    foto: luna filmverleih


    Seitenwechsel: Sophie Marceau, mit Christa Theret

     

Sophie Marceau als Mutter eines Teenagers in der Komödie "LOL" - Dazu: die weiteren Kinostarts der Woche - mit Video

Im Jahr 1980 durchlebte schon einmal eine 14-jährige Französin die große, ihrem Alter entsprechende Desorientiertheit zwischen Wollen und Müssen, zwischen Eltern und Schule und Freundinnen und Gruppendruck, zwischen "Wer bin ich eigentlich?" und "Das ist der, den ich liebe". Fast dreißig Jahre später hat sich diese Grundverfasstheit des Teenager-Alters wohl nur geringfügig verändert, aber rundherum ist vieles anders geworden:

Man verkehrt zum Beispiel via Mobiltelefon und Computer, probiert telekommunikativen Sex via Webcam. Die wirklich coolen Jungs tragen keine Popperfrisuren und Pastellpullover, sondern zerzausen sich die Haare und wollen sein wie die Strokes. Und ja: Die Heldin, die in dem alten Film namens La Boum ein Schuljahr lang der entscheidenden Party entgegenfieberte, wurde damals von einer Newcomerin namens Sophie Marceau verkörpert.

Diese hat nun die Seiten gewechselt und spielt in LOL (Laughing Out Loud) die geschiedene Mutter einer Teenager-Tochter (und zweier weiterer Kinder). Lisa Azuelos' Komödie ist keine Fortsetzung von La Boum, setzt aber auf den Wiedererkennungseffekt. Dass LOL einen ebenso prägenden Eindruck hinterlassen wird, darf bezweifelt werden - die Generation der damaligen Teenager hat sich seither in differenzierterer Wahrnehmung geübt. Und das Genre Teenagerkomödie auch.

Die Zukunft wird finster

Am Himmel von Johannesburg strandet ein riesiges Raumschiff. Zwanzig Jahre später hängt der Weltraumschrott noch immer über der Stadt, die Aliens, die man einst halb verhungert an Bord gefunden hat, leben längst im District 9. Der Auftakt zu einer neuerlichen Umsiedelung löst in Neill Blomkamps rohem, wendigem Sci-Fi-Thriller ein Drama aus, produziert hat das überzeugende Regiedebüt Peter Jackson.

Außerdem neu, neben Wickie und die starken Männer: In der Secession widmet sich eine von Norbert Pfaffenbichler und Lotte Schreiber kuratierte Ausstellung unter dem Titel Cineplex dem österreichischen Experimentalfilm (11. 9. - 8. 11.). Das Japan Media Arts Festival macht in Wien Station und zeigt im MQ von 12. bis 20. September unter anderem auch Animationsfilme. (irr / DER STANDARD, Print-Ausgabe, 10.9.2009)

 

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10 Postings
lol

hab den film gestern im gartenbaukino gesehen und war wirklich positiv überrascht. natürlich kein tiefsinniger film, aber flotter unterhaltung mit einigen wirklich witzigen szenen. muss man sich mit der freundin ansehen. thumbs up!

.

kann dem nur zustimmen. sehr gute unterhaltung, die nicht tiefer geht + konflikte nicht durch drama auflöst. recht gute unterhaltung für trübe herbsttage, gerade, weil nicht in wunden gebohrt wird und manche handlungsstränge einfach nicht aufgelöst werden bzw in der luft hängen bleiben.

sophie marceau ist herrlich . + all die jungschauspielerInnen sind so nett anzusehn. super!!!!!

bin ja schon...

...auf die Fortsetzungen "ROFL" und "LMAO" gespannt =/

gähn eher

sophie marceau ist ein hottes babe.

Falls es Eure Muetchen kuehlt:

Sie hat beim letzten Mal Sarkozy gewaelt, gibt im TV oft recht dummes Zeugs von sich und ist ausserdem seit langen Jahren mit Christopher Lambert (auch keine Leuchte) liiert.

Aber OK: Quite hot!

gibt im TV oft recht dummes Zeugs von sich

man/n schätzt sie ja auch nicht gerade aufgrund ihres herausragenden intellekts. doch ihren seit langem schon völlig abgehalfterten silberblick-alten spielt sie nach wie vor mit einem ihrer kleinen finger an die wand bzw. sonstwohin - was schon einmal deutlich mehr ist, als von den meisten film-starlets aus der zweiten reihe, nicht nur den französischen übrigens, zu behaupten wäre.

absolut richtig.

Bei ihr gilt:
je älter desto scharf.

in La Boum 1&2 war sie nicht scharf?

Die war damals schon scharf und bleibt es halt ;-)

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