21 Tote und Dutzende Verletzte bei Anschlägen

08. September 2009 06:26

Neun Menschen sterben bei Angriff auf Kontrollposten in Anbar - Neues Aufflammen der Gewalt befürchtet

Bagdad - Im Irak sind am Montag bei mehreren Anschlägen insgesamt 19 Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Bei einem Selbstmordanschlag auf einen Kontrollposten nahe der Stadt Ramadi in der Provinz Anbar kamen neun Menschen ums Leben, mindestens 13 wurden verletzt. Unter den Toten seien auch vier Polizisten, teilten die Behörden mit. In der sunnitischen Provinz Anbar war die Zahl der Attentate zurückgegangen, nachdem sich örtliche Stammesführer Ende 2006 im Kampf gegen Aufständische mit den US-Truppen verbündet hatten.

In der Stadt Baakuba (Baquba) riss ein Selbstmordattentäter in Polizeiuniform sechs Menschen mit in den Tod, als er sich am Eingang einer schiitischen Moschee in die Luft sprengte. 18 Menschen wurden verletzt. In Mossul, der Hauptstadt der nördlichen Provinz Ninive, starben ein hochrangiger Polizeioffizier und einer seiner Söhne, als eine an ihrem Auto befestigte Magnetbombe explodierte. Im Süden des Landes starben vier Insassen eines Minibusses, als eine unter dem Fahrzeug platzierte Bombe explodierte. Acht Menschen wurden durch die Detonation am Rande der Stadt Kerbala verletzt.

Aufflammen der Gewalt befürchtet

Rund zwei Monate nach dem Abzug der US-Truppen aus den irakischen Städten wird ein erneutes Aufflammen der Gewalt befürchtet. Der August war mit mehr als 450 Todesopfern der blutigste Monat seit einem Jahr. Nach den bisher schwersten Anschlägen heuer übte Ministerpräsident Nouri al-Maliki verstärkt Kritik am Nachbarland Syrien. Anführer der verbotenen Baath-Partei sollen von dort aus Anschläge im Irak geplant haben. Syrien streitet indes ab, ein sicherer Hafen für fremde Krieger oder Kämpfer der Baath-Partei zu sein. (APA/Reuters)

l.m.n.
09.09.2009 00:45
Besatzungmacht USA muß raus aus dem Irak

kurd_beobachter
 
29.09.2009 19:45
aha

und in wessen namen sprechen sie hier ?

glimmstengel
09.09.2009 01:02
allem voran Blackwater - die Verbrecherpartie

Saddams Onkel
 
08.09.2009 12:40
Es wird ja oft behauptet, dass die USA solche Anschläge durch ihre Besetzung verursachen.

Und dass diese aufhören werden sobald sie abgezogen sind.

Nach solchen Berichten kann man es aber ausschließen! Die Anschläge haben eben nichts mit der Anwesenheit der USA zu tun, sondern damit, dass der brutale Diktator Saddam Hussein nicht mehr an der Macht ist. Es zeigt auch wie nötig es ist, dass der Irak zu einer anderen Art und Weise der politischen Auseinandersetzung kommt und nicht mehr entweder durch grenzenlose Brutalität eines Führers oder durch brutale Machtkämpfe bestimmt wird.

Leider hat Bush eins nicht bedacht: Dass Nachbarstaaten wie Syrien und Iran leider keine konstruktive Rolle spielen werden!

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