Vor einem Jahr kollabierte die Investmentbank Lehman-Brothers - und beinahe wäre der gesamte Kapitalismus mit untergegangen. Ganz so dramatisch kam es glücklicherweise nicht. Und da soll man auch einmal daran erinnern, was uns gerettet hat: Entschlossenes wirtschaftspolitisches Handeln der Regierungen und massive Staatsintervention. Gott sei Dank haben sich nicht einmal die Sonntagsprediger des Neoliberalismus in dieser Situation auf die unsichtbare Hand der Märkte verlassen wollen. Aber die Krise ist nicht vorbei. Die größten Entlassungswellen rollen noch auf uns zu und es drohen tiefe weitere Nachfrageeinbrüche, wenn die Regierungen ihre massiven Konjunkturstützungprogramme zurückfahren sollten. Die gute Nachricht lautet aber immerhin: Auf die unmittelbaren Herausforderungen der Krise hat die Politik rasch und klug reagiert. Freilich, es gibt auch eine schlechte Nachricht: Ob es gelingt, langfristig die Spielregeln des globalen Kapitalismus zu verändern, ist fraglicher. In der Finanzindustrie herrscht schon wieder Business as Usual, es wird weiter gezockt - nicht einmal das fatal falsche Anreizsystem der Banker-Bonuszahlungen für kurzfristige spekulative Gewinne ist verboten worden.
Es ist nicht so, dass in Österreich alle Politiker schamlos lügen: Manche sind nur unfähig, sich verständlich zu machen
Der Fall wirft ein düsteres Schlaglicht auf die Bosheit mancher "inländischer Mitbürger"
Theorie: Vielleicht funktioniert das Land deshalb sogar ganz gut
Die Nullerjahre: Eine "höllische Dekade" (Time), ein "verlorenes Jahrzehnt" (Der Spiegel)
Die Welt ist voller Hypos. Die Krise wird zur "großen Stagnation"
Die Diskriminierung einer Religion ist ebenso der falsche
Weg wie die Privilegierung EINER Religion
"Soziale Hängematte" - Heißer Kandidat für das Unwort des Jahres
Auch FS Misik ist der Meinung, dass Maria Fekter nicht so schlimm wie
Hitler ist
Die Politik sollte den Schwung der rebellierenden Studenten nützen
Die Jubiläumsshow mit Werner Faymann, Dirk Stermann, Renate Schnee und den schönsten
Postings aus zwei Videoblog-Jahren
Einkommen muss wieder in einem realistischen Verhältnis zur Leistung stehen, meint Josef Pröll. Das sollte er mal dem Grasser sagen.
Wie ich Alexander Dubcek am Weg aufs Klo umrannte - und andere Erinnerungen aus dem Wendejahr 1989
Man soll über Konflikte reden. Aber es kommt auf den Zungenschlag an.
In einem sind sich SPD und SPÖ auch ähnlich: Kleinmut und Ideenmangel. Faymann sitzt nur noch eine Spur bequemer als Steinmeier
Die Wähler dürfen wählen, aber Angela Merkel bleibt ohnehin Kanzlerin
Was die Habgierigen Neid nennen, ist ein normales Gerechtigkeitsgefühl
"Exil-Juden aus Amerika" - und wer sonst alles nicht zu "uns" dazugehört
Was muss einem im Leben widerfahren sein, um so zu werden wie der
Krone-Kolumnist?
Warum man niederösterreichischen Polizisten nicht im Dunkeln begegnen möchte
Jetzt klopfen sich die Koalitionsparteien wieder gegenseitig. Na, das hat uns gefehlt.
Wer wird der neue Leittypus, nachdem die smarten Manager als korrupte Dodeln dastehen?
In Österreich regieren Wurschtigkeit und antidemokratische Versuchungen.
Europas Sozialdemokraten sind im Moment wieder ziemlich internationalistisch: Es geht ihnen fast in jedem Land gleich schlecht
Große Neffenwendung: Österreichs giftigster Greis als komischer Opa
Die Twitter-Revolution gegen die Erben der Musikkassetten-Revolution
Dass es nicht schlimmer kam, haben wir absurderweise dem Hans-Peter Martin zu verdanken.
Neben der Verhetzung hat der Populismus noch eine negative Folge: Politische Vertrottelung nämlich - Folge 78
Sechs Prozent Minus. Zieht Deutschland Österreich in den Keller?
Die "Krone" fährt eine aggressive Kampagne gegen Vermögenssteuern. Warum wohl?
Eine Grippe ohne Ekel-Namen, vor der würde sich ja keiner fürchten
Worin besteht der Unterschied zwischen "kurrupten" Schwellenländern und "sauberen" westlichen Volkswirtschaften?
Erinnern Sie sich noch an die Tierrechtsaktivisten, die vergangenes Jahr 104 Tage in U-Haft genommen wurden?
Wenn zu viele Menschen das Gefühl haben, dass Fairnessregeln stetig grob verletzt werden, dann sieht es schlecht aus für eine Gesellschaft
Von Blogger zu Blogger: Eine Video-Antwort an den Bundeskanzler
Die zweitgrößte "Glaubensgemeinschaft" fordert neuerdings Gehör: die derjenigen ohne religöses Bekenntnis
Als ÖVP-Chef ist Josef Pröll eine Erfrischung. Als Finanzminister würde man sich im Hinblick auf die Weltwirtschaftskrise etwas mehr Kompetenz wünschen.
Soap & Skin gilt als "Österreichs Next Wunderkind". Was steckt hinter dem Hype?
"Vollkaskomentalität" - die gibt es nur bei Bankern und Investoren
Plus: Die schönsten Songs zur Finanzkrise und kleines Extra als Warenkunde: der Crossplayer, der trendige MP-3-Player für Katholiken im schicken Kreuz-Design
Was, wenn aus Robert Misiks Mund Satan spricht, so wie aus den Harry Potter Romanen?
Folge 61: Vom Nutzen und Nachteil der Leidenschaften in der Politik
Folge 60: Islamistische Scheichs und pro-israelische Hardliner sorgen auch hierzulande für schönste Kriegsstimmung
FPÖ-Bubis lesen "Das Kapital" von Karl Marx - Was die Mitarbeiter von Martin Graf neben "Nazi-Dreck" sonst noch im Internet bestellt haben könnten
Folge 58: Über die rechten Recken: Die Mitarbeiter des dritten Nationalratspräsidenten
FS Misik Folge 57: Lebensmenschen, Nebenwitwen, Kapitalismuskrise & Obama-Wahl
FS Misik Folge 56: Robert Misik über die dunklen Seiten von Multikulti - und die besten Schuhe zum werfen.
FS Misik Folge 55: Ein Interview mit dem deutschen Attac-Star und Grünen-Kandidat Sven Giegold
FS Misik Folge 54: Kurbeln Sie die Konjunktur an - denn dieses Jahr ist der Weinhachtseinkauf eine gemeinnützige Großtat
FS Misik Folge 53: Der künftige Staatssekretär für Finanzen ist neben Agrarfachmann Pröll und Kirchenrechtler Lopatka der einzige, der immerhin Volkswirtschaft studiert hat
FS Misik Folge 52: Die Politik versagt mal wieder in der Bildungspolitik
FS Misik Folge 51: Wenn ein Postler Konkurrenz kriegt, kommen die Effizienzgewinne nicht bei mir an
FS Misik Folge 50: Amerika hat Obama, wir haben Häuptling Hohle Nuss. Wie kommt Change nach Österreich?
...und das ist nicht zuletzt das Verdienst der wundervollen Sarah Palin - FS Misik Folge 49
FS Misik Folge 48: Die "Weniger Staat, mehr Privat"-Irrlehre ist am Ende. Gut so.
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Oder: Die wirre Welt des HC Strache - FS Misik 43: Die FPÖ hat mit der Abschaffung des Verbotsgesetzes ein Wahlkampfthema gefunden
Folge 42: Robert Misik begibt sich auf Jamie Olivers Spuren und erklärt, warum eine Mehrwertsteuersenkung sinnvoll ist
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FS Misik Folge 40: Die Frauen haben nichts als Karriere im Kopf und kriegen keine Kinder mehr, liest man
Franz Schuh lobt das Videoblog FS-Misik auf derStandard.at anlässlich der Verleihung des Staatspreises für Kulturpublizistik an Robert Misik
"Die Banken, die zu groß zum Scheitern sind, sind noch größer geworden"
Der Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz sieht im Bankensektor größere Probleme als vor dem Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers.
Mehr dazu im Wirtschaftsblatt: http://www.wirtschaftsblatt.at/home/inte... l_pos=1.DT
Die Abscheu des Volkes vor raschen Änderungen spiegelt sich in der Wahl seiner Vertreter und deren Handelns. So erklärt sich, daß man dem neoliberalen Kapitalismus nicht einmal die Option zugestanden hat, seine behauptete "Selbstreinigungskraft des Marktes" zu beweisen. Geradezu panikartig hat man irre Summen in die marodesten Ecken des Systems gepumpt, nur damit es nicht fällt und damit das Prinzip, Gewinne zu privatisieren und Lasten der Allgemeinheit aufzubürden, erst offensichtlich gemacht.
Noch bevor der erste sein Weltverbesserungsmodell präsentieren konnte, hatte sich die Politik international darauf geeinigt, das System einfach zu restaurieren statt es gründlich zu renovieren.
Reaktionäre Reflexe darf man nicht mit Handeln verwchsln
Leider erwähnen Sie nicht die üble Zockerei der Frau Bundesministerin Claudia S mit Credit Default Swaps (CDS).Eine "Spezialität" des Casinokapitalismus und nicht der Realwirtschaft.)Warum eine Kommunalkreditbank mit solchen Produkten handelte und die Frau Ministerin dabei noch kräftig "Boni" kassieren konnte ist noch aufklärungsbedürftig. Das Ergebnis für die Menschen: 1,45 Milliarden Euro
(oder mehr) Verlust und schnell, schon im November eine Verstaatlichung. Es fällt auf, daß sich der Herr Bundeskanzler nicht vor, sondern hinter die Dame stellt. Kein gutes Zeichen, wo Sie doch "Reformen" und wichtige Weichenstellungen im Bildungswesen einleiten sollte. Das Krisenmanagement des Herrn Bundeskanzlers erscheint dringend verbesserungsnotwen
Jo ehh, darauf warten die Kommunisten seit Marx.
Und sie warten,
und warten,
und warten,
und warten...
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann versuchen sie es eben als Videoblogger beim Standard.
Dem Zeitungsreservat für hoffnungslose GRM Überreste.
Diese ganzen dumme Marxisten begreifen (eh klar, deswegen sind sie ja dumm) nicht, daß die seit gut 100 Jahren immer wieder gesehene "endgültige, tödliche Krise" des Kapitalismus ungefähr so eine Fata Morgana ist wie der Nazideutsche Endsieg in 2. WK aus der Perspektive Mitte April 1945.
Nämlich: Geldwirtschaft (samt Urformen des Kapitalismus, der ja auch im Jahr 1750 schon lange etabliert war, aber noch nicht beschrieben und benamst) gibts seit den ersten Anfängen des Abgehens vom Tauschhandel vor rund 5000 Jahren oder so, dazu parallel (weil der Mensch so ist wie er ist) auch Regulative zwecks sozialer Verträglichkeit.
Den Kapitalismus wirds geben, solange es Menschen gibt. Nur Un-Menschen versuchen dran was zu ändern.
Erinnert ein bisschen an Honeckers "Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf"
Jedenfalls hat der Kapitalismus den Grundfehler, dass sich die Geldmenge durch Zins und Zinseszins immer weiter aufbläht und dieser Geldmenge immer weniger reale Werte sondern grösstenteils nur mehr "Finanzprodukte" gegenüberstehen, die nichts als heisse Luft sind und nur solange Wert haben, solange die Menschen nicht vom Glauben an den Kapitalismus abfallen.
Abgemildert durch soziale Regulative fürs Zusammensein.
Besitzakkumulierung (samt Verteidigung desselben, oft buchstäblich "mit allen Tricks") findet man schon bei Viechern bis "hinunter" zu den Vögeln, es sei an die Rabenartigen erinnert, die das zur Perfektion treiben. Schimpasne bzw. Bonobos führen schon ganze Eroberungs- oder Kolonialkriege gegen Nachbargruppen zwecks Erweiterung ihres Territoriums (und zwar OHNE Not an Nahrung).
Auch hier geht es um Vorformen inflationären Wirtschaftens.
Warum wohl haben alle alten Weltreligtionen Mäßigungs- und Bescheidenheitsgebote in ihren Lehren? Doch wohl nicht ohne menschlich-allzumenschliche Gründe.
Ja eh, und da wir nicht mehr in der Steinzeit leben, sondern in einer Zeit in der wir Menschen in unseren täglichen Bedürfnissen voneinander abhängig sind, wie nie zuvor in der Geschichte, haben sich so primitive Ideologien wie der Kapitalismus, der nur auf gegenseitigen Raub aufbaut, überholt.
Da bin ich ganz ihrer Meinung! Sehen sie, durchs Reden kommen die Leut zsamm ;-)
Ich muss nicht unbedingt gläubig sein um zu hoffen und vielelicht auch den Wunsch zu hegen, das wir uns doch aus der Masse des Tieres herausheben und zu etwas Höherem streben.
der Welt und dem Menschen würde es gut tun.
Zumindest wünsche ich mir das für meine Kinder.
Denn wie wird die Welt in 30 Jahren aussehen, wenn meine Kinder erwachsen sind. Werden sie mich anklagen nichts getan zu haben oder werden sie stolz auf uns sein, weil wir endlich einmal unser Gehirn mit beiden Hälften benutzen.
Aber eben ein (politisches, konstruiertes) System, das dieser Seite der menschlichen Natur ZUWIDERläuft, KANN, wie die Geschichte hunderte Male bewiesen hat, nur mit Zwang, Gewalt und Brutalität funktionieren und ist deshalb notwendigerweise ein unmenschliches System.
Da gebe ich ihnen leider Recht.
Und doch kann man die Gewaltspirale oder muss man diesem starren und sturem Konstrukt, welches wie wir wissen keinerlei statischer Grundlagenkonstruktion aufweist, einen Riegel vorschieben.
Einer Art "wie kann es sein", oder "wie wollen wir es haben". Nicht umsonst sprechen die Religionen von Gerechtigkeit.
Ich denke das man nicht mit-schwimmen sollte, sondern neue geistige Horizonte aufzusuchen hat.
Zumindest erklärt mir mein Gehirn dies folgendermaßen:
Ein Ziel definieren und dieses erarbeiten.
Unter der Berücksichtigung der Menschenwürde und der schöpferischen Qualität welche wir doch auch besitzen.
eine gute Sache.
Solange es eben eine Aufforderung, ein Beispiel, ein Leitfaden, eine Anleitung bleibt.
Sobald solche Sachen per Zwang reingedrückt werden, ist es aus mit ihrer positiven Natur.
UN Menschen?
Wieso ziehen sie die vereinten Nationen in dieses Spiel mit hinein?
Apropo, aus einer gewissen Geldgeilheit und der Wunsch nach mehr Kapital gab es Kolonien, Sklaverei und etliche Kriege.
Und da sagen sie, der Status Quo ist in Ordnung?
Das halt ich im Kopf nicht aus.
Der Boden auf dem dieser Kapitalismus gründet ist so derartig mit Blut verseucht, das Kain (Kain und Abel) ein Lämmchen ist gegen uns.
Das Gold der Inkas, die Edelsteine der Afrikaner etc etc.......
das in Wirklichkeit ebenfalls eine dirigistische Wirtschaft war, und das einen Gutteil seiner antijüdischen Propagandasprüche aus dem Repertoire der Kommunisten bezog! Nebenbei bemerkt, waren so gut wie alle wesentliche Industriellen spätestens ab 1942/43 in ihren Firmen entmachtet und wurden ihnen Staatskommisäre hiniengesetzt; manchen, wie Junkers und Dornier, schon VIEL früher.
Die Briten haben den Sklavenhandel übrigens schon einige Zeit vor der klassischen kapitalistischen Ära beendet und geächtet. Auch die Bekämpfung des "Manchester-Kapitalismus" wurde im selben Land begonnen, lange vor Marx.
Der Kommunismus ist NICHT auf Blut gegründet? Ha-Haa.
Und der Rest Deiner Einwürfe ist von ähnlich leichter Widerlegbarkeit.
sogar das Christentum ist auf das Blut Christi gegründet. Und doch hat uns dieses Opfer im Paradigmen-universum einiges gebracht. Es wurden seitdem das Christentum sich ausbreitete keine Menschenopfer mehr im Sinne von "man müsse den Göttern und Geistern" opfern, gebraucht. Gott sei dank.
Also hatte uns dies auf eine Art und Weise befreit.
Wie die Geschichte weiter geht?
Jedenfalls wehre ich mich mit Händen und Füßen ;-) gegen den Gedanken das der Kapitalismus ein Heilmittel ist. Ganz im Gegenteil, der Stress in dem man sich befindet ist eher Gift für die Seele, den Körper und für Zwischenmenschliches.
Ich bin kein Kommunist.
Beide Systeme, der Kapitalismus ist auf das Einzelne Individuum zurecht-geschnitten. Und der Kommunismus auf die Gemeinschaft, und in beiden gab und gibt es die Gier.
Und das man die zweite Gehirnhälfte bei einigen nicht findet können sie mir nicht widerlegen.
Im übrigen glaube ich kaum, das sie meine Gedankengänge auch nur im Ansatz verstehen können, obwohl ich sie ja eh schon auf Unterstufenniveau geschraubt habe.
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