Veranstalter zufrieden über Messeverlauf - bis kommenden Mittwoch werden mehr als 200.000 Gäste erwartet
Gut besuchte Messehallen und bereits zum
Auftakt der Funkausstellung IFA sich füllende Auftragsbücher: Die
Veranstalter der weltgrößten Branchenschau in Berlin äußerten sich am
Samstag zufrieden über den Messeverlauf. "Die Hallen sind sehr gut
besucht", sagte der Sprecher der Messe Berlin, Michael Hofer. Bis zum
kommenden Mittwoch werde das Ziel von mehr als 200.000 Gästen
erreicht.
Ziele übertroffen
Auch von den Ausstellern gebe es trotz der Wirtschaftsflaute keine
Klagen, sagte Roland Stehle, Sprecher der Gesellschaft für
Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik gfu. "Die Ziele für
Samstag sind großteils übertroffen worden", sagte er. Auf der IFA
zeigen bis zum 9. September 1.164 Aussteller aus 60 Länder Angebot
von TV-Geräten, Speichermedien, Fotografie, Kommunikation bis zu
Haushaltsgeräten.
Berufliche Weiterbildung
Die IFA wird auch genutzt, um Handel und Handwerk die Bedeutung
einer umfassenden beruflichen Weiterbildung zu vermitteln. Mit
Messebeginn startete die Fortbildungsinitiative "PluralMedia". Selbst
Fachleute blicken bei der Vielfalt der multimedialen Komponenten oft
nicht mehr richtig durch. Unter dem Strich sind die Konsumenten die
Verlierer, denn oft genug verzichten sie freiwillig auf die Nutzung
der gebotenen Möglichkeiten.
Bildungsinitiative
Dies solle die Bildungsinitiative verhindern helfen, sagte
Geschäftsführer Theo Ubbens. Ziel sei, ein qualifiziertes Bindeglied
zwischen Geräteherstellern und Verbrauchern zu entwickeln. Die
bundesweite Initiative werde von den Fachverbänden Bitkom, BVT und
ZVEI getragen. Der TÜV Rheinland soll eine Zertifizierung für
besonders geschulte Händler anbieten. Damit kann der Verbraucher
sicher sein, dass er von Experten umfangreich und fachkundig beraten
wird.
Bedeutende Hersteller von Unterhaltungselektronik unterstützten
die Initiative, ebenso mehrere Einkaufs-Kooperationen, erklärte
Ubbens. Er geht davon aus, dass es Zuschüsse von den Bundesländern zu
den Weiterbildungskosten geben wird. (APA)