Auftakt

Volle Hallen und gutes Geschäft zur IFA 2009

6. September 2009, 14:17

Veranstalter zufrieden über Messeverlauf - bis kommenden Mittwoch werden mehr als 200.000 Gäste erwartet

Gut besuchte Messehallen und bereits zum Auftakt der Funkausstellung IFA sich füllende Auftragsbücher: Die Veranstalter der weltgrößten Branchenschau in Berlin äußerten sich am Samstag zufrieden über den Messeverlauf. "Die Hallen sind sehr gut besucht", sagte der Sprecher der Messe Berlin, Michael Hofer. Bis zum kommenden Mittwoch werde das Ziel von mehr als 200.000 Gästen erreicht.

Ziele übertroffen

Auch von den Ausstellern gebe es trotz der Wirtschaftsflaute keine Klagen, sagte Roland Stehle, Sprecher der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik gfu. "Die Ziele für Samstag sind großteils übertroffen worden", sagte er. Auf der IFA zeigen bis zum 9. September 1.164 Aussteller aus 60 Länder Angebot von TV-Geräten, Speichermedien, Fotografie, Kommunikation bis zu Haushaltsgeräten.

Berufliche Weiterbildung

Die IFA wird auch genutzt, um Handel und Handwerk die Bedeutung einer umfassenden beruflichen Weiterbildung zu vermitteln. Mit Messebeginn startete die Fortbildungsinitiative "PluralMedia". Selbst Fachleute blicken bei der Vielfalt der multimedialen Komponenten oft nicht mehr richtig durch. Unter dem Strich sind die Konsumenten die Verlierer, denn oft genug verzichten sie freiwillig auf die Nutzung der gebotenen Möglichkeiten.

Bildungsinitiative

Dies solle die Bildungsinitiative verhindern helfen, sagte Geschäftsführer Theo Ubbens. Ziel sei, ein qualifiziertes Bindeglied zwischen Geräteherstellern und Verbrauchern zu entwickeln. Die bundesweite Initiative werde von den Fachverbänden Bitkom, BVT und ZVEI getragen. Der TÜV Rheinland soll eine Zertifizierung für besonders geschulte Händler anbieten. Damit kann der Verbraucher sicher sein, dass er von Experten umfangreich und fachkundig beraten wird.

Bedeutende Hersteller von Unterhaltungselektronik unterstützten die Initiative, ebenso mehrere Einkaufs-Kooperationen, erklärte Ubbens. Er geht davon aus, dass es Zuschüsse von den Bundesländern zu den Weiterbildungskosten geben wird. (APA)

 

Kommentar posten
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.