Die neue PlayStation 3 im Test: Ein Phönix aus der Asche

Kleiner, effizienter, günstiger - Die neue PS3 ist die Grundlage für einen viel versprechenden Neustart

Als die PlayStation 3 in den USA und Japan Ende 2006 und Anfang 2007 in Europa auf den Markt kam, versprach Sony das "ultimative" Entertainment-Paket. Und tatsächlich bot man neben Videospielen mehr als die Konkurrenz. Doch wie sich schon bald herausstellen sollte, waren die vielen Zusatzfunktionen wie Blu-ray und integrierte Multimedia- und Internet-Funktionalitäten für die breite Masse nicht bestechend genug, um einen deutlich höheren Preis als für andere Konsolen zu bezahlen. Denn im Grunde wurde auch die PS3 "nur" als Spielkonsole gesehen, die anfangs mit satten 599 Euro zu Buche schlug.

Es war insbesondere für den japanischen Elektronikgiganten eine teure Lektion. Denn trotz des hohen Preises machte man mit jeder verkauften Konsole Verluste. Der Plan, über die Software Gewinne einzuholen, ging nicht auf. Die Kundenbasis konnte nicht so schnell wie erhofft aufgebaut werden.

Metamorphose des Monolithen

Es war eine teure, aber vielleicht wertvolle Lektion. Das erfolgsverwöhnte Sony der PS2-Ära schlitterte mit einem Monolithen an der Fessel in die Weltwirtschaftskrise. Vom Marktführer zum Nachzügler degradiert, begann die PlayStation-Schmiede Sony Computer Entertainment (SCE) mit den Umstrukturierungsmaßnahmen des Mutterkonzerns im Rücken härter als je zuvor an sich und seinem Flaggschiff zu arbeiten. Am 1. September erschien das Erzeugnis dieser Metamorphose.

Zur Ansichtssache: Die neue PS3 im Detail und Vergleich

Kleiner, effizienter, billiger, mehr Platz

Den Herstellerangaben nach ist die neue PlayStation 3 um 32 Prozent kleiner, 36 Prozent leichter (3,2 Kilogramm) und 34 Prozent sparsamer, als ihr Vorgänger und verfügt über eine 120 GB große Festplatte. Mit der Reduzierung der Bauteile konnte Sony nach eigenen Aussagen die Produktionskosten um rund 70 Prozent senken und so die Einsparungen an den Markt weiterreichen. 299 Euro kostet die neue PS3 und ist damit nicht nur um die Hälfte des Original-Preises zu haben, sondern auch auf Tuchfühlung mit den Konkurrenzplattformen Xbox 360 (199/249 Euro) und Wii (249 Euro) gerückt.

Design und Verarbeitung

Die Konsole ist 3,5 Zentimeter schmäler als ihr Vorgänger und 2 Zentimeter schmäler als die Xbox 360. Auch ist sie sichtlich niedriger als die beiden Vergleichsgeräte. Der Grund dafür liegt in der Verschweißung aller Chips auf einer einzigen Platine und der Optimierung des Kühlsystems. Obwohl die neue PS3 um 1,5 Zentimeter tiefer ist, als das Original und 3 Zentimeter tiefer als die Xbox 360, ist sie wesentlich kompakter und stromlinienförmiger verarbeitet.
Noch deutlicher wird der Unterschied zur Xbox 360, wenn man die Stromversorgung der beiden Konsolen hinzuzieht. Während die PS3 das Netzteil komplett integriert, wurde der 780 Gramm schwere "Netzteil-Ziegel" bei Microsofts Konsole ausgelagert.

Im Vergleich zur alten PS3 gibt es weitere Detailänderungen. Die Oberfläche ist nun rau anstatt spiegelnd, das neue PS3-Logo wurde dezent schwarz auf schwarz eingraviert. Auf Fotos schmeichelt der ursprüngliche Klavier-Lack zwar der Hülle mehr, alltagstauglicher ist definitiv die gegen Fingerabdrücke und Fettspuren resistente raue Schale. Wird die Konsole aufgestellt, zeigt das neue Design ebenfalls eine spiegelnde Kante und lässt sich somit optisch geschmackvoll in TV-Sets integrieren.

Anstatt Touch-Sensoren wurden matt-graue Tasten zum Ein-/Ausschalten und zum Auswurf von Disks in den nun komplett verspiegelten Einschub eingelassen. Praktisch: Der Festplatteneinschub wurde an die Vorderseite verlegt. Derart ist es noch einfacher, die SATA-Festplatten im 2,5-Zoll-Format zu tauschen.

Verbrauch und Kühlung

Vorwiegend durch die Schrumpfung der Fertigungsgröße des Cell-Prozessors auf 45 Nanometer und des RSX-Grafik-Chips auf 65 nm ist die neue PS3 erheblich sparsamer als ihre Vorgängermodelle. Sony gibt zwar offiziell an, dass der Stromverbrauch um rund ein Drittel reduziert wurde, die Messergebnisse von Fachmagazinen wie Cnet oder Eurogamer sprechen aber eine andere Sprache. Den Tests nach verbraucht die neue PS3 im Vergleich zum Original nur noch knapp die Hälfte. Im Normalbetrieb kommt das überarbeitete Modell auf 85 Watt, beim Spielen sind es etwa 100 Watt, beim Blu-ray-Schauen nur noch 75 Watt. Der Standby-Betrieb verbraucht 0,5 Watt.

Dank des gesunkenen Verbrauchs wird weniger Kühlleistung benötigt. Ein einziger Lüfter schaufelt frische Luft an die Prozessoren und die warme Luft durch den Durchlass an der Rückseite nach außen. Die Konsole wird im Dauerbetrieb zwar warm, gerät dabei aber nie in brenzlige Temperaturbereiche. Besonders angenehm ist das nochmals deutlich leisere Betriebsgeräusch. Die neue PS3 ist selbst bei ruhigeren Passagen in Film und Spiel nicht mehr zu hören.

Abstriche und Neuerungen

Ganz spurlos an den Funktionen ist die Reduzierung aufs Wesentliche aber nicht vorübergegangen. Vor allem im Vergleich zum Original-Modell mit 60 GB-Festlatte hat Sony einige Einsparungen vorgenommen. So verfügt die neue PS3 nur noch über zwei statt vier USB-Anschlüsse und der Cardreader des Erstmodells feierte ebenfalls kein Comeback. Ein kleiner Trost: USB-Hubs und externe Cardreader lassen sich problemlos anschließen. Headsets lassen sich nach wie vor per Bluetooth verbinden und der Internetzugang ist wie gehabt über Ethernet und WLAN möglich.
Mit der Überarbeitung wurde auch die Unterstützung von alternativen Betriebssystemen weggelassen. Wer also gerne Linux auf seiner PS3 installieren möchte, sollte nach einem älteren Modell Ausschau halten. Das wohl schlagkräftigste Argument für die allererste PS3 (nur Japan und USA) ist dessen Abwärtskompatibilität zu PS2-Spielen. Dieses Feature wurde schon länger aus Kostengründen eingestampft, könnte allerdings in Zukunft per Software-Emulation nachgereicht werden. Sony lies sich vergangenen Juli diesbezüglich ein Patent sichern.

Das Redesign hat aber auch Neuerungen mit sich gebracht. So wurde ein bidirektionaler HDMI-Anschluss verbaut, der es zumindest bei Sonys eigenen Bravia-Fernsehern erlaubt, die PS3 mit der Fernbedienung des Fernsehers zu steuern. Besitzer von High-end-Surround-Anlagen freuen sich über die Möglichkeit, die Anlage per Bitstream mit den Audio-Formaten Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio anspielen zu können. Das sollte für noch feineren Klang sorgen, im Regelfall dürfte aber der interne Decoder der PS3 die Audio-Enthusiasten ebenfalls zufrieden stellen.

Etwas umständlich: Kunden müssen sich für die neue PS3 die aktuelle Firmware 3.0 nachträglich herunterladen. Das geschieht, sobald man die Konsole mit dem Internet verbunden hat, automatisch. Alternativ lässt sich die Software über den PC herunterladen und dann per USB-Stick einspielen. Offensichtlich hat Sony das überarbeitete Modell schon vor einigen Monaten in Produktion geschickt und dabei nur die Version 2.7 zur Verfügung gehabt.

Schneller?

Im Internet kursierten recht bald um den Marktstart am 1. September Gerüchte, wonach die neue PS3 schneller oder auch langsamer als das Vorgängermodell sei. Die Tests ergaben allerdings, dass sich an der Rechenleistung nichts geändert hat. Für die gemessenen Unterschiede bei Ladezeiten ist in erster Linie das neue Blu-ray-Laufwerk verntwortlich, das die Daten auf Disks eine Spur schneller ausliest. So gewinnt man beim Laden eines Levels wenige Sekunden, bei der Installation eines Spiels können es je nach Aufwand auch ein, zwei Minuten sein. Das Betriebsgeräusch des Laufwerks ist trotz Geschwindigkeitszuwachs nicht lauter geworden und absolut Wohnzimmer-tauglich.

Wichtiges und überflüssiges Zubehör

Wie für jede Konsole gibt es für die PS3 jede Menge Zubehör. Besitzer von HD-Fernsehern werden um die Anschaffung eines HDMI-Kabels nicht herumkommen. Leider ist es sowohl bei Sony als auch Microsoft (Xbox 360 Elite) Usus geworden, weder ein digitales noch ein analoges HD-Kabel beizulegen. Die Anschaffung kostet in etwa 10 Euro.

Für die neue PS3 hat Sony den von der ersten PS2 bekannten Standfuß wieder zum Leben erweckt und bietet eine angepasste Version um satte 24 Euro an. Und tatsächlich: Sollten Sie auf einer häufig pulsierenden Erdbebenader sitzen oder mehrere Kinder um ihre Konsole Ballspielen lassen, wäre die Anschaffung eine Überlegung wert.

Wie gehabt: All-in-one

Ansonsten hat sich am All-in-one-Konzept der PS3 nichts geändert. Das fängt beim Akku-betriebenen Controller an, der keine Folgekosten wie Batterien oder Ladestationen mit Akku-Packs nach sich zieht und geht über standardisierte Schnittstellen wie WLAN, Bluetooth, USB und SATA (für Festplatten) bis hin zu den zahlreichen integrierten Funktionen wie Blu-ray, Media-Player, Webbrowser und zum kostenlosen Online-Gaming und freien Online-Diensten wie Home. Über Bluetooth und USB lässt sich eine breite Palette an handelsüblichen Headsets, Tastaturen und Webcams verbinden, ohne auf proprietäre Produkte beschränkt zu werden.
Die PS3 als Blu-ray-Player und Medienzentrale zu nutzen, ist dank einer leicht verständlichen Menü-Navigation, intuitiv umgesetzt worden. Kategorien wie Filme, Musik und Fotos sind horizontal ausgerichtet, die Inhalte werden vertikal gelistet. Sowohl bei Bildern und Musik, als auch bei Videos wird eine Vielzahl an Formaten wie JPG, MP3, WMV, DivX oder MPEG-4 unterstützt. Optional lassen sich externe Festplatten anschließen oder Computer übers Netzwerk via DLNA zum Medien-Stream verlinken. Die Schlichtheit des Systems neigt bei sehr vielen Daten zwar zur Unübersichtlichkeit, ermöglicht aber ansonsten eine erfrischend logische Verwaltung der Inhalte.

Online: Teils Nachzügler, teils Vorreiter

Die Entscheidung, über einen kostenlosen Webbrowser PS3-Spielern einen offenen Zugang zum Web zu ermöglichen, ist den Entwicklern hoch anzurechnen. So kann man Youtube, Facebook, Twitter oder Google und dank Javascript und Flash-Unterstützung die Mehrheit aller Webseiten von der Couch aus besuchen, ohne Premium-Dienste in Anspruch nehmen bzw. dafür extra zahlen zu müssen. Auch lassen sich einige Inhalte wie Bilder herunterladen.

In manchen Bereichen hinkt das PlayStation Network (PSN) Microsofts Konkurrenzplattform Xbox Live noch nach. Wie gehabt bieten die Redmonder das fortschrittlichere, wenngleich kostenpflichtige Paket für Online-Gaming. Funktionen wie Cross-Game-Chat oder Sessionen-übergreifende Kommunikation sucht man auf der PS3 bislang vergeblich. Ob derartige Zusatz-Features einem wichtiger sind oder man kostenlose Spielerbegegnungen im Netz bevorzugt, ist wohl von den persönlichen Bedürfnissen abhängig. Das grundlegende Netzwerk für Online-Gaming ist bei beiden Plattformen gut ausgebaut.

Die Integration von Spieler-Avataren ist bei Wii und Xbox 360 sinnvoller gelungen. Hier sind zwar mit PlayStation Home sehr ambitionierte Wege beschritten worden, die aber ein dreiviertel Jahr nach dem Startschuss bislang nicht ganz zu Ende gepflastert wurden. Vor allem die Verknüpfung mit anderen PS3-Diensten und -Spielen ist dem Beta-Status nach zu urteilen noch im Aufbau begriffen.

Der Online-Spätstarter Sony hat unterm Strich über die vergangenen zweieinhalb Jahre rasch aufgeholt und Chat-Funktionen, Vernetzungsmöglichkeiten und den Online-Store stark vorangetrieben. Mit etwas Verzögerung wird man 2010 auch in Österreich mit seiner PS3 online Comics, Filme und andere TV-Inhalte herunterladen können - Deutschland und weitere große EU-Mitglieder kommen noch dieses Jahr in den Genuss. Immerhin startet der kostenlose Musikvideo-Dienst "VidZone" bereits Ende 2009 in heimischen Gefilden.

Blu-ray, auch gut für Spiele

Ob Blu-ray bei Filmen auf ganzer Linie ein Erfolg wird, ist bisher ungewiss. Immerhin sinken die Preise und neue Filme erscheinen fast alle im hochauflösenden Format. Definitiv profitieren Videospiele vom DVD-Nachfolger. Spielentwickler monieren immer häufiger den Platzmangel bei DVDs, weshalb Inhalte entweder komprimiert, gekürzt oder auf mehrere Disks verteilt werden müssen - aus Lizenzkosten-Gründen oft eine unbeliebte Entscheidung. Für Spieler hat die Blu-ray den Vorteil, dass Games mit mehreren Tonspuren ausgeliefert oder Texturen und Sounds zumindest theoretisch höher aufgelöst werden können. So muss man sich etwa beim aktuellen "Batman: Arkham Asylum" nicht mit den deutschen Synchronsprechern zufrieden geben. Ein weiterer nicht zu vernachlässigender Vorteil gegenüber der DVD ist die bei weitem gesteigerte Widerstandsfähigkeit der Blu-ray. Eine verstärkte Kunsstoffschicht sorgt dafür, dass die Scheiben gegen Kratzer praktisch unempfindlich sind.

Spiele

Für einen Großteil der Interessenten werden all diese Zusatzfunktionen- und Features wohl aber nur Nebensächlichkeiten sein. Eine Spielkonsole verkauft sich über die Spiele, heißt es, und bei der neuen PS3 wird es nicht viel anders sein. Sony musste in der Anfangszeit reichlich Kritik einstecken, weil man in das erste Jahr mit zu wenigen bemerkenswerten Inhalten starte. Offensichtlich hat die Entwicklung mancher Werke länger als geplant gedauert und gleichzeitig war die ein Jahr früher gelandete Xbox 360 bei Drittherstellern bereits etabliert und im Fokus.

2009 sieht die Spiele-Landschaft anders aus. Fast sämtliche großen Neuerscheinungen sind in den vergangenen eineinhalb Jahren plattformübergreifend erschienen. Unabhängige Hersteller können es sich aufgrund der hohen Produktionskosten kaum leisten, auf das eine oder andere System zu verzichten.

Heute machen den Unterschied nur noch exklusiv unter Vertrag genommene Titel bzw. Inhalte und eigenproduzierte Spiele aus. Betrachtet man die vergangenen sechs und die kommenden sechs oder mehr Monate, hat Sony hier zählbar mehr Asse im Ärmel. Der Grund dafür: Sony ist nicht nur Konsolenhersteller, sondern in der PS2-Zeit auch zu einem der größten Spieleschmieden der Branche herangewachsen. Und das Portfolio für 2009/2010 wurde anscheinend mit dem Neustart im Hinterkopf sowohl in den Schwerpunkten, als auch in der Breite gut aufgestellt. Mit so genannten AAA-Titeln in verschiedensten Genres sollen mehrere Zielgruppen gleichzeitig angesprochen werden. Das virtuelle Haustier "EyePet" und die Jump'n'Runs "Ratchet & Clank Future: A Crack in Time" und "LittleBigPlanet" sagen Kindern und Casual-Gamern zu. Abenteurern bietet sich "InFamous" und "Uncharted 2", Shooter-Freunden "Killzone 2" und "MAG". Rennspiel-Fans blüht ziemlich sicher diesen Winter "Gran Turismo 5", härtere Action-Kost wartet mit "God of War III" und das Adventure-Genre soll mit "Heavy Rain" für inhaltlich anspruchsvollere Spieler- und "Nicht"-spieler zu neuer Stärke geführt werden. "The Agency" und "DC Universe Online" sollen Rollenspieler an Land ziehen.

Dabei sind exklusive Download-Games und Titel von Drittherstellern wie Rockstar (Agent) und Square Enix (Final Fantasy XIV Online) noch nicht einberechnet. Die Erwartungen an Sony Portfolio sind jedenfalls enorm. Branchenseiten wie IGN, Gametrailers, Eurogamer oder 1UP kürten den Konzern dieses Jahr schon zu unterschiedlichen Anlässen wie E3 und GamesCom zum aktuell "besten Herausgeber".

Phönix aus der Asche?

Der Start der neuen PlayStation 3 ist für Sony daher mehr, als nur die Markteinführung eines neuen Modells. John Riccitiello, Chef von Electronic Arts, meinte gegenüber der Nachrichtenagentur AP, die Preiskürzung war ein "kühner Zug, der exakt zur rechten Zeit ausgeführt wurde". Es scheint, als würden nach zweieinhalb turbulenten Jahren schlussendlich alle Stricke zusammenführen - begleitet von einer hunderte Millionen Euro schweren Rebranding- und Marketing-Kampagne. All dem zugrunde liegt die neue PS3.

Und was das Redesign und die Optimierung des Zugpferds angeht, haben die Ingenieure trotz vereinzelter Abstriche ganze Arbeit geleistet. Die leistungsstärkste, aber einstmals auch größte und energiesaugendste Konsole dieser Generation, ist nun kompakter und sparsamer als eine aktuelle Xbox 360 und so leise wie eine Wii. Die Halbierung des Stromverbrauchs kommt all jenen Nutzern zugute, die ihre Spielkonsole auch als Multimedia-Zentrale nutzen wollen. Nintendo und Microsoft haben Sony vorgeführt, dass die Fülle ein Mahl nicht unbedingt schmackhafter macht, wenn der Zoll dafür zu hoch ist. Doch mit der preislich empfindlichen Annäherung an Xbox 360 und Wii wird es nun immer schwerer die vielen Mehrwerte der PS3 zu übersehen.

Ob die Rechnung aufgeht, wird das kommende Weihnachtsgeschäft zeigen, bevor 2010 mit 3D-Gaming, "Motion Controller", "Project Natal" und vielleicht einer "Wii HD" erneut um die Massen gebuhlt wird.

(Zsolt Wilhelm, derStandard.at, 6.9.2009)

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