Abtreibungsdebatte

Abgetrieben, totgeschwiegen

4. September 2009, 18:34
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    Trausmuth: "Der Diskurs ist auch verstümmelt, weil er mit der Abtreibung aufhört."

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    Ein Jubiläum im Zeichen der Tabuisierung? - SPÖ-Politikerinnen und -Sympathisantinnen feiern "30 Jahre Pro Woman".

Zur Fortführung der gestern an dieser Stelle doumentierten Kontroverse um Schwangerschaft und Frauenrecht anlässlich des Bestandsjubiläums einer Abtreibungsklinik: Was einer Mutter zu denken gibt

"Wir trauern um hunderttausende Kinder, die in den vergangenen 30 Jahren abgetrieben wurden" - eigentlich müsste man jetzt solche Todesanzeigen in den österreichischen Tageszeitungen schalten. Feiern? Ein Empfang? Wenn der "runde Geburtstag" einer Abtreibungsklinik offiziell geehrt wird, ist das entweder Zynismus oder aber symptomatisch für die Verdrängungsmentalität in Bezug auf alles, was mit Abtreibung zu tun hat. Und selbstbewusst wird auch damit der Weg weiterverfolgt, das, was laut österreichischer Gesetzgebung nur im Ausnahmefall als straffrei gilt, zum "Frauenrecht" zu stilisieren. Die zum Empfang einladende Wiener Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely spricht in Zusammenhang mit der Abtreibung vom "Selbstbestimmungsrecht der Frau", andere SPÖ Politikerinnen und Grüne legen noch eins drauf und fordern wieder einmal Abtreibung auf Krankenschein. Dem Wiener Kardinal, der in einem Brief an den Bürgermeister das merkwürdige Jubiläum kritisierte, wird von der Frauensprecherin der Sozialistischen Union brutal und feindselig Kompetenzüberschreitung vorgeworfen, dabei zitiert Schönborn sogar Bruno Kreisky, der 1974 gesagt habe, dass "nur sehr arme und sehr ungebildete Gesellschaften" Abtreibung als Mittel der Geburtenkontrolle einsetzten. Positiv zu vermerken ist, dass immerhin von seiten der ÖVP endlich wieder einmal die 1974 versprochenen flankierenden Maßnahmen zur Fristenlösung (Trennung von beratendem und abtreibenden Arzt, Bedenkzeit ...) eingefordert werden. Danke, Familienpartei, dass du dich manchmal doch auch was traust!

Das Schreien und die Aufgeregtheit, die regelmäßig herrschen, wenn das Tabu Abtreibung angetastet wird, täuscht über das tiefe Schweigen hinweg, das realiter über dem Thema lastet. Es ist ein verstümmelter und verdrängungsschwangerer Diskurs, der rund um den "Schwangerschaftsabbruch" geführt wird: Uminterpretiert wird im medialen und gesellschaftspolitischen Kontext nicht nur der Gesetzestext (vgl. oben), sondern das Problem. Denn wer redet im öffentlichen Kontext vom Kind? Es ist - und dies sei gesagt bei allem Verständnis - fast ausschließlich die Frau, von der gesprochen wird. Dass das eigentliche "Problem" das Kind darstellt, bei dem es schließlich um Leben und Tod geht, wird wohlweislich totgeschwiegen.

Kommt das öffentliche Gespräch doch einmal auf die Leibesfrucht, so wird oft jeglicher grundsätzliche Einwand mit der Behauptung, das sei noch kein Mensch, vom Tisch gewischt. Ja, es ist noch kein lebensfähiger Mensch in der achten oder zwölften Woche, aber das, was (imÜbrigen nur sehr kurz) wie der vielzitierte "Zellhaufen" aussieht, wird - so es zur Welt kommen darf - kein Vogel, keine Katze und kein Hund sein! Es hat in Potenz, das heißt als sich entwickelnde Anlagen, all das, was unser Menschsein als Geborene ausmacht.

Der Diskurs ist auch verstümmelt, weil er mit der Abtreibung aufhört. Nach der Abtreibung, das ist kein öffentliches Thema, hier hört sich das "Frauenrecht" sehr schnell auf. Wie viel Leid und Schmerz wird hier zensuriert, ins Schweigen befohlen, mit Sanktionen in die verbale Nicht-Existenz geknüppelt? - Vielleicht erinnert sich noch die/der eine oder andere an die 2006 verstorbene deutsche Schriftstellerin Karin Struck. Paradelinke der 70er-Jahre, machte sie die Erfahrung einer Abtreibung durch und thematisierte dieses Trauma auch in ihren Texten, ja publizierte mit "Ich sehe mein Kind im Traum" ein beachtliches Sachbuch zum Thema Abtreibung. Nun, mit dem Erfolg war es schnell vorbei, im Fernsehen gelegentlich als fanatisches Muttertier vorgeführt, wurde Struck jede ernstzunehmende Äußerung als Frau und Autorin abgesprochen.

Übrigens war das öffentliche Gespräch in Bezug auf Abtreibung von Anfang an korrumpiert: 1971 gab es im Stern eine aufsehenerregende Kampagne gegen den Paragraphen 218, der in Deutschland Abtreibung unter Strafe stellte; bei der Kampagne "Ich habe abgetrieben", bekannten 374 Frauen öffentlich, abgetrieben zu haben, etwa auch Romy Schneider oder Senta Berger. Mittlerweile gaben eine Reihe der damaligen Unterzeichnerinnen an, in Wirklichkeit gar nicht abgetrieben zu haben, aber ihr "Bekenntnis" im Sinne einer Abtreibungslobby getätigt zu haben. - Vielleicht sollte man heute eine Fortsetzung der damals von Alice Schwarzer initiierten Kampagne starten? Diesmal aber ehrlich: "Ich habe abgetrieben ... und leide darunter".

Wenn übrigens im internationalen Diskurs neuerdings von "reproductive health" die Rede ist, bedeutet dies hauptsächlich die Forderung nach einem Zugang zur Abtreibung. Spezifisch für das österreichische Dickicht in Bezug auf die Fristenlösung ist aber, dass man beim statistischen Zentralamt zwar Auskunft einholen kann über die Anzahl der Zwetschkenbäume, die hierzulande jährlich eingepflanzt werden, nicht aber über die Anzahl von Kindern, die jährlich nicht zur Welt kommen darf. Die Sprachlosigkeit erstreckt sich sogar auf die Nüchternheit der Zahl. Wahrscheinlich, weil sie so erschreckend hoch wäre.

Nennt aber doch einmal jemand die Dinge beim Namen, versucht, das, was bei einer Abtreibung geschieht, in die Sprache und damit in seiner Dramatik ins Bewusstsein zu bringen, dann wehe! Da wird die verbale Keule geschwungen, Grausamkeit, Unterdrückung von Frauen, Fanatismus, militante Abtreibungsgegner ... weil nicht gesagt werden darf, dass Abtreibung eben das tut, was sie tut. Denn sie tut etwas Ungeheuerliches. - "Wir trauern um hunderttausende Kinder, die in den vergangenen 30 Jahren abgetrieben wurden." (Gudrun Trausmuth*, DER STANDARD/Printausgabe 5.9./6.9.2009) 

*Gudrun Trausmuth, Germanistin und Mutter zweier Kinder, lebt in Wien.

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    jumpingjack flash
    33
    10.9.2009, 18:39

    ergreifende worte, toller artikel, danke!

    fersuchung
    11
    10.9.2009, 12:25
    es ist übrigens immer problematisch

    wenn man sich eine vergangenheit zurechtbastelt die es real nie gegeben hat ("früher war alles besser"; "früher waren die leute moralischer"; etc.) und dann versucht die gegenwart daran zu messen.

    bis in die 2. hälfte des 19. jahrhunderts hatte nichtmal die offizielle kirche ein problem mit abtreibungen im frühstadium.

    absolute staatliche abtreibungsverbote gab es in phasen wo ein herrscher/eine regierung befand daß es wohl zuwenig potentielle soldaten bzw. zuwenig land bebauende bevölkerung gäbe.

    austragen oder nicht - das war für die meisten frauen immer schon eine ziemlich pragmatische entscheidung. nur die mittel zum abbruch waren andere.

    Josef Falk
     
    30
    10.9.2009, 23:24

    Nein, früher war nicht alles besser. Früher gab es Folter, Todesstrafe, Abtreibung.

    Heute gibt es nur mehr Abtreibung.

    fersuchung
    00
    11.9.2009, 09:49
    wie tun aber so

    als seien die leute früher "moralischer" gewesen. die beklagen den verlust eines "bewußtseins", das es nie gegeben hat.

    BlackAdder
    01
    11.9.2009, 08:35

    Auch heute gibt es noch die todesstrafe (wenn auch nicht bei uns), die folter (psychofolter gerichtlich bestätigt) bei uns nur mehr durch abtreibungsgegner.

    gottisttot
    00
    10.9.2009, 11:13
    Denkt denn hier endlich mal jemand an die Kinder?!

    Hundertausende Kinder. Lt. www.fehlgeburt.at münden 31% aller angelegten Schwangerschaften in eine Fehlgeburt, also kann man die Zahlen mal auf 2/3 runtersetzen.

    Das interessante ist aber eigentlich die implizite Wertung von Leben.

    Mit der Energie die hier zumeist in offensichtlich unwirksame Aktionen zum "Schutz von Leben" gesteckt werden, könnte, wenn denn der Schutz von jeglichem menschlichen Leben so wichtig wäre, vermutlich viel erreicht werden.
    Offenbar sind aber Flüchtlinge, Obdachlose (im Winter), Opfer von Hungersnöten, etc. nicht so gut geeignet die idelogische Empörung (fällt im weitesten Sinn vielleicht unter "religiöse Gefühle") zu demonstrieren. Denn um eine wirkliche Hilfe und Verbesserung geht es solchen Leuten nicht.

    Josef Falk
     
    10
    10.9.2009, 23:25

    Ja, der Schutz von jeglichem menschlichen Leben ist so wichtig!

    Was ist denn für Sie wichtig?

    Skaidi
    05
    10.9.2009, 09:34
    "Wir trauern um hunderttausende Kinder ..." ??

    Also, bitte, diese Heuchelei! Nur unmittelbar Betroffene trauern ... die sog. "Trauer" anderer ist entweder Mitgefühl, Projektion oder etwas ganz Anderes! Daß Frau Trausmuth bei diesem für viele Betroffene heiklen Thema derartig heuchlerisch auftritt, spricht nicht für sie ... wie so einige andere Dinge, die aus ihrem Kommentar herauszulesen sind!

    Unmittelbar Betroffene und Involvierte, die trauern, sind meist viel versöhnlicher, eben weil in ihnen eine besondere Kraft wirkt, von der Außenstehende nicht erfaßt sind. Die schlimmsten "Rächer" und moralisch Entrüsteten sind meist Personen, die es selbst gar nicht betrifft und die da irgendwelche persönlichen Themen "ausleben" ...!

    fersuchung
    12
    10.9.2009, 09:13
    herr falk

    was ich ganz besonders geschmacklos finde ist, wenn leute die überhaupt nicht betroffen sind und keinerlei konsequenzen tragen, entscheidungen darüber treffen wollen was anderen menschen zuzumuten sei und was nicht.

    ob sich eine frau zutraut in ihrer ganz individuellen lebenssituation (noch) ein kind auszutragen und aufzuziehen, auch ob sie sich zutraut es auszutragen und wegzugeben, kann nur sie allein entscheiden.

    die aufgabe der gesellschaft ist es, sie in der von ihr getroffenen entscheidung zu unterstützen, und zwar egal wie diese entscheidung ausfällt.

    Josef Falk
     
    20
    10.9.2009, 23:30
    Schauen Sie Frau fersuchung,

    es ist das Wesen der SOLIDARITÄT, dass sich Stärkere für Schwächere einsetzen, obwohl sie (wie Sie es formulieren) "überhaupt nicht betroffen" davon sind, dass den Schwächeren Schaden zugefügt wird.

    Der Verlust des Lebens ist ein gewaltiger Schaden.

    Was Sie geschmacklos nennen, nenne ich solidarisches Handeln.

    bluebeard's 8th wife.
    00
    12.9.2009, 10:40
    falsch: solidarität ist die soziale bverbundeheit mit an deren und der daraus resultierende ausgelich zwischen unterschiedlichen bedürfnissen.

    fersuchung
    12
    11.9.2009, 09:50
    ich nenn das psychoterror

    wenn man menschen auch noch bedrängt, die sich ohnehin in einer krisensituation befinden.

    BlackAdder
    03
    11.9.2009, 08:23

    Die schwächere ist in diesem fall die frau in not, wo bleibt ihre solidarität mit ihr ?

    Was sie solidarisches handeln nennen ist nichts anderes als verabscheuungswürdige einmischung in dinge, die sie überhaupt nichts angehen, und eben nicht zuletzt weil sie genau NULL konsequenzen aus ihrer einmischung tragen müssen.

    gottisttot
    03
    10.9.2009, 11:39

    Leute wir Hr. Falk und Fr. Trausmuth interessieren sich aber nicht für die Betroffene. Wenn man mit Abtreibungsgegnern redet, muss man verstehen, dass ihnen die Frauen einfach sch*** egal sind, es geht um die Durchsetzung der Ideologie "Unantastbarkeit des menschlichen Lebens, ausser zum Zwecke der Kriegsführung und religiösen Bekehrung".

    Nur nur die Abtreibungsgegner können ja sagen wann eine "menschliche Katastrophe" vorliegt, doch nicht die Frauen selbst. Bei aller Entrüstung über z.B. iranische Sittenwächter, sollte man sehen, dass die dafür grundlegende Einstellung bei uns noch immer vorherrscht. Individuelle Freiheit und Akzeptanz derer ist noch nicht in vielen Köpfen angekommen. Die meisten wissen alleine was für alle richtig ist.

    O Hoffmann
    41
    10.9.2009, 10:32
    Falsch verstandene Emanzipation

    Emanzipation sollte heissen: Jemand wird aus der Abhängigkeit in die Selbständigkeit entlassen. Wenn man unabhängig ist, hat man mehr Rechte, aber auch mehr Pflichten. Wenn Frauen ohne Rücksicht auf die Rechte der anderen beteiligten Personen (Kind, Vater) die Entscheidung über Leben und Tod treffen, sind sie dann auch allein für die Folgen dieser Entscheidung verantwortlich. Es ist nicht die Aufgabe der Gesellschaft, Frauen zu unterstützen, egal, was sie tun. Es ist die Aufgabe der Gesellschaft, Rechte und Pflichten aller Beteiligten ausgewogen zu berücksichtigen.

    fersuchung
    11
    10.9.2009, 12:17
    das heißt nach ihrer logik:

    wenn eine frau sich entscheidet abzutreiben hat sie dabei keinerlei medizinische hilfe zu erwarten.

    wenn sie sich entscheidet, ein kind zu bekommen, steht ihr ebenso keinerlei unterstützung der gesellschaft zu.

    na dann vielen dank.

    BlackAdder
    11
    10.9.2009, 10:52

    Und welches recht hätte ein potenzieller vater der schwangeren aufzuerlegen sich als brutkasten zwangsverpflichten zu lassen, und sich dann ein leben lang um den nachwuchs, dessen der vater möglicherweise schnell überdrüssig wird, kümmern zu müssen ?

    Das kann und darf niemals ein "recht" sein, es ist unrecht seine eigenen machtinteressen (um nichts anderes geht es) anderen derart zu oktroyieren.

    In einer funktionierenden partnerschaft wird eine solche entscheidung ohnehin gemeinsam getroffen, und in den anderen fällen ist es nicht nur das recht, sondern sogar die pflicht der frau selbst verantwortungsvoll zu entscheiden.

    M. Thomasberger
    07
    ich komme frau trausmuth, ich komme ihrer auffoderung gerne nach: ich habe abgetrieben.

    nur habe ich später nie darunter gelitten. die abtreibung war eine wohlerwogene entscheidung (und hatte auch damit zu tun, dass ich meinen beiden geborenen kindern mit einem weiteren nicht mehr hätte gerecht werden können). ich bin glücklich, dass ich sie unter respektvollen und medizinisch enwandfreien bedingungen am fleischmarkt durchfürehn lassen konnte.

    sie schreiben aus der perspektive einer frau, deren verhütung immer geklappt und deren familienplanung positiv ausgegangen ist - gratulation dazu!

    nur bedenken sie: schwangerschaftsabbrüche hat es immer gegeben. frauen wollten nie alle kinder zu welt bringen, die sie empfangen haben.

    dass sie dafür nicht mehr kriminalisiert werden, erachte ich als einen zivilisatorischen fortschritt.

    zhang sanfeng
    01
    *respekt*

    BlackAdder
    24

    Was mich vor allem bereits beim Titel sauer aufstößt:

    "Was einer Mutter zu denken gibt"

    Hier wird die moralische Keule geschwungen und suggeriert eine mutter könne (nein müsse) ja (aus diesem titel) nur gegen Abtreibung sein, und macht sie das nicht wäre das verwerflich und sie kann wohl keine gute Mutter sein.

    fersuchung
    13
    und was immer so gern unter den tisch gekehrt wird:

    auch mütter mehrerer kinder sind früher bei schwangerschaftsabbrüchen ums leben gekommen und die kinder allein übriggeblieben.

    dank der fristenlösung und solcher einrichtungen wie dem ambulatorium ist sowas vergangenheit.

    O Hoffmann
    31
    10.9.2009, 10:40
    in Ihrem Weltbild kommen Väter offenbar überhaupt nicht vor

    fersuchung
    00
    10.9.2009, 12:18
    doch

    wenn sie sich wie verantwortungsvolle väter benehmen (dh sich um ihre kinder kümmern) hab ich jeden respekt.

    BlackAdder
    10
    10.9.2009, 10:55

    Seltsame interpretation, daß väter (ausgehend von der definition "vater" weil bereits kinder da sind) automatisch mitbetroffen sind wenn frauen entweder bei der geburt oder einer abtreibung unter bedenklichen bedingungen in irgendwelchen hinterzimmern um's leben kommen versteht sich wohl von selbst.

    BlackAdder
    23

    Auch wenn das schreien und die aufgeregtheit, die sie "der gegenseite" attestiert, sich wie ein roter faden durch frau Trausmuth's Artikel / Brief / wasauchimmer zieht, eines möchte ich aber gerade ihr als germanistin NICHT durchgehen lassen:

    "... dabei zitiert Schönborn sogar Bruno Kreisky, der 1974 gesagt habe, dass "nur sehr arme und sehr ungebildete Gesellschaften" Abtreibung als Mittel der Geburtenkontrolle einsetzten."

    Liebe frau Trausmuth, schlagen sie bitte den Begriff "Geburtenkontrolle" nach, seine bedeutung scheint ihnen irgendwie nicht ganz geläufig zu sein.

    Was hat unsere fristenlösung mit geburtenkontrolle zu tun ?

    Nichts.

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