Hackintosh: Der eigene Mac Pro zum Discount-Preis

06. September 2009 14:22
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    Foto: archiv

    Snow Leopard bleibt Snow Leopard

900 US-Dollar reichen aus für "Hack Pro"

Anlässlich der Auslieferung der neuen Mac OS X-Generation "Snow Leopard" hat sich Lifehacker eines seiner schon etwas älteren Projekte besonnenen und es auf den neuesten Stand gebracht: In einem ausführlichen Artikel beschreibt man, wie sich EnthusiastInnen ihren eigenen Mac bauen können, einen "Hack Pro" für rund 900 US-Dollar.

Einstimmung

Dabei streicht man aber gleich anfänglich heraus, dass es beim "Hackintosh" nicht vordringlich um den Preisvorteil geht, schließlich steht hier das Bauen eines eigenen Rechners im Vorteil - mit simplen "Click-Install" ist da nicht viel. Wer sich so ein Projekt vornimmt, sollte sich der damit verbundenen Herausforderungen bewusst sein - und sie sich auch tatsächlich zutrauen.

Preis

Trotzdem verlockt natürlich der vergleichende Blick auf die Hardwarepreise, und der zeigt, dass sich hier durchaus ein attraktives System zu einem - für Mac-Verhältnisse - äußerst günstigen Preis zusammenschrauben lässt. Denn der "Hack Pro" enthält einen 3.0GHz Quad-Core Prozessor, 8GB RAM und eine 1TB Platte, nicht fehlen darf natürlich auch eine flotte Grafikkarte. Zum Vergleich: Der billigste Mac Pro kommt mit einem 2.66GHz Quad-Core processor, 3GB of RAM, und einer 640GB Festplatte auf einen Listenpreis von 2.500 US-Dollar. Selbst die etwas aktuellere CPU und der schnellere Speicher beim Original Mac Pro (DDR3 vs. DDR2) lassen den Aufpreis gegenüber dem Selbstbau etwas exzessiv erscheinen.

Auswahl

In Folge listet der Artikel eine Reihe von Hardware-Komponenten auf, die bekanntermaßen problemlos mit "Snow Leopard" zusammenspielen. Da Apple offiziell ja nur Treiber für die selbst eingesetzten Bauteile entwickelt, gilt es hier bereits vorab die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Upgrade

Auch die Installation der Software will vorbereitet sein: Nicht fehlen darf eine Kopie von Snow Leopard, Lifehacker rät dabei recht unverblümt zum Kauf der Upgrade-Version. Immerhin lassen sich damit auch Neuinstallation tätigen - und dies zum kostensparenden Preis von 29 US-Dollar. Zusätzlich benötigt es einen USB-Stick mit zumindest 8 GByte, von dem dann die eigentliche Installation vorgenommen wird, muss doch der Bootloader angepasst werden, um den Mac-Installer auszutricksen.

BIOS

Nach der Vorbereitung des USB-Sticks muss noch das BIOS durchforstet werden, schließlich sollen hier keine Fehleinstellungen zu unerfreulichen Problemen sorgen. Dann kann es schon an die eigentliche Installation des Betriebssystems gehen, ein Ablauf, zu dem die Seite ein Erklärungsvideo veröffentlicht hat.

Bleiben noch einige abschließende Schritte, um dem Betriebssystem den nötigen Feinschliff zu verschaffen. So lässt sich etwa mit dem Kext Utility der Sound zur Mitarbeit überreden. Auch muss der Bootloader noch angepasst werden, um ohne den USB-Stick auszukommen. Danach ist es aber soweit: Der Hack Pro ist fertig - viel Arbeit, aber auch kostengünstig und vor allem: Ein Eigenbau. (red)

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waeldar
16.11.2009 18:52

der vom freund geht auch um 400€. ist zwar nicht die neuste hardware, aber snow leopard 10.6.2 drauf. funktionert alles bestens.

hw:
2,0 ghz dual core e2180 prozessor
4gb ram 800 Mhz
gigabyte motherboard ga-ep45-ds3
ati sapphire 3870 512mb

normal citizen
08.09.2009 17:34
"Some say they will,

some say they wont"

Procul Harum

hellfast
09.09.2009 00:55

whiter shade of pale...

cuautemoc
07.09.2009 14:03
manchmal gehts gar nicht anders

...oder bietet apple ein netbook an?
http://gadgets.boingboing.net/2008/12/1... patib.html

WindowsBlog.at
 
07.09.2009 12:07
Interessant

Ich finds lustig. Für Bastler sicher ein Spaß, ernst gemeint kann das ja schon wegen der restriktiven rechtlichen Beschränkungen seitens Apple nicht sein - es ist schlicht nicht erlaubt, da kann man sich die 29 EUR auch gleich sparen und per BitTorrent laden, macht keinen Unterschied, illegal bzw. nicht lizenziert ist beides.

Ausserdem würde ich es (so wie offenbar viele andere) eher so machen: Apple Hardware mit Windows 7, statt PC Hardware mit MacOS X. :)

Anschauungsunterricht Leben
07.09.2009 11:53
Als (nur teils freiwilliger) Mac-User frage ich mich:

Wozu das ganze? Ich dachte, der Vorteil eines Mac läge genau darin, dass man sich nicht um solche Dine wie Treiberkompatibilität fürs Soundsystem oder ähnliches kümmern muss?
Ansonsten gilt nämlich (für mich zumindest), dass ein tolles Betriebssystem halt noch kein tolles Arbeitsgerät ausmacht: Office für Mac ist eine äußerst unrunde Sache, und OpenOffice macht alle naselang Probleme mit originalen Windows-Files (in PP werden zB Formeln nicht oder falsch angezeigt). Und wenn man für die Arbeit mehr als nur Office braucht, kommt man ohnehin nicht drumherum, auf dem hübschen Mac auch Windows zu installieren. Ob allen die sich einen Mac wünschen bewusst ist, dass man dort keine .exe Files öffnen kann?

karakal
07.09.2009 12:01
Hm.

Kann ich schon sagen: Ich hätte wahnsinnig gerne einen Apple, kann es aber sowohl gegenüber der familiären als auch der firmeninternen Finanzabteilung nicht rechtfertigen.
Also brauche ich einen Rechner, der beides kann...

Mucius Valerius Scapula
07.09.2009 17:03

Aber ein Hackintosh IST ja kein Mac. Für mich ist ein Mac das Gesamtpaket aus OS, feinem Design und dem berühmten Rundum-Sorglos-Paket. Ein Mac für mich ist das genaue Gegenteil zu meinen PCs - die sind alle Eigenbau. Habe auch ein Macbook mit den schon erwähnten Vorteilen.

Roter Baron
08.09.2009 09:37

und die totale abhängigkeit von steves
betabeta-software

hellfast
07.09.2009 15:06

ein mac mini?

Alkimist
 
07.09.2009 10:29

Ich fand das neue Mac Book auch extrem geil, erstklassige Verarbeitung, super Display, Bilder einfach mit den Fingern aufziehen usw. Aber der Preis ist einfach heftig (wobei man fairerweise sagen muss, dass ähnlich hochwertige Geräte mit Alubody etc. auch als PC eine Lawine kosten) und die komplette Umstellung der Software für mich auch eher abschreckend... Daher freue ich mich jetzt erstml auf Windows 7 - bis dahin muss es die alte Mühle tun!

Mucius Valerius Scapula
07.09.2009 17:04

Für mich hat sich das Alugehäuse bereits bezahlt gemacht: Ist mir nämlich von ca. einem Meter Höhe auf Beton gekracht. Hatte nicht mal einen Kratzer. Jeder noch so teure Plastik-Laptop wäre wohl gebrochen. So gesehen nicht so teuer IMHO.

Mayer32
08.09.2009 07:00

Karbon-Gehäuse von Lenovo hält das locker aus.

Pingu407
07.09.2009 18:52

War das MBP an? Und die Festplatte hat den Sturz auch überlebt, oder ist es eine SSD? Alle Achtung.

Lew Ashby
08.09.2009 09:53

mein PB hat anno 2005 auch einen sturz im sleep schadlos überstanden - die dinger haben ja einen bewegungssensor, der einen fall registrieren soll und den lesekopf der HD sicher parkt ..

hellfast
09.09.2009 10:00

eigentlich haben diesen sensor die festplatten.

der wandelnde Dunning-Kruger-Effekt
09.09.2009 12:19

Naja, mit alten iBooks konnte man auch schon den Bewegungssensor für Software nutzen können – ob als Beschleunigungsmesser oder einfach nur um virtuelle Kugeln von einer Seite auf die andere rollen zu lassen. Es gab sogar eine Lösung für virtuelle Desktops unter 10.3 und 10.4, zwischen denen man mit einem Klaps seitlich auf den Bildschirm wechseln konnte.

Klein Hirn
07.09.2009 09:30
Wollte mir zuerst MacOsx auf dem PC installieren

und habe mir dann ein MacBook gekauft. Viele führen zum Mac ;o)

Avalancha
07.09.2009 09:01

Um 900$ schraube ich mir lieber einen guten PC zusammen, der dann 99,99% aller Software unterstützt, easy upgedated werden kann und keine Probleme macht. In den 90ern sah ich beim Mac noch geringe Vorteile bei Grafikanwendungen - ist etlichen Jahren alles obsolet. Jetzt ist der Mac für mich nur noch ein "schau-her-item" von Möchtegernhippen.

mac unix
07.09.2009 17:04

du meinst, einen pc, auf dem nicht mal final cut studio läuft, logic nur miserabel funktioniert und der noch dazu virenanfällig ist und hässlich aussieht?

lieber nehme ich einen mac und wenn es sein muss, kommt win und linux auf jeweils eigene partitions mit der möglichkeit, diese gleichzeitig als vm zu starten.
dann laufen wirklich 99,9% aller programme drauf.

something in the air
07.09.2009 12:50
an apple a day

heutzutage raucht das betriebssystem auch schon entsprechend häufig ab...

Lew Ashby
08.09.2009 11:04
seit 2005 absturzfrei.

wobei, doch, einmal: 2006, als ich einen dell-usb-stick angesteckt hab, bekam ich den grauen schleier. das wars aber auch schon.

aero seven
07.09.2009 10:26

"your milage may vary"
;-)

Der schleckrige Sven
06.09.2009 23:59
Für Leute deren Arbeitszeit nichts wert ist

bestimmt eine interessante Erfahrung.

Ich würde mir, wenn ich keinen Mac hätte und auf Unix stehen würde ein Linux installieren.
Und wenn ich auf Programme angewiesen wäre die es unter Linux nicht gibt dann lieber Windows 7.

Aber das sag ich jetzt nur weil ich über 40 bin und meine nerd Zeiten mit cracks (von Disketten!) schon lange zurück liegen.

Ich würd aber damals auch nie und nimmer "Mac kompatible" hardware zusammen gebaut haben wollen...

El Coyote
07.09.2009 15:17
Du HAST ein Unix, aber du weißt es anscheinend nicht !

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