derStandard.at-Interview

"Wir sind keine diktatorische Partei"

4. September 2009, 11:12
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    foto: apa/fohringer

    Bei der SP-Klausur geht es unter anderem um die Abgrenzung von der FPÖ - die Meinungen darüber gehen auseinander.

Sozialminister Hundstorfer über die "hasserfüllte" FPÖ als politischen Gegner und warum er sich über Staus im Sommer freut

Die SPÖ-Klausur in Linz geht heute, Freitag, hinter verschlossenen Türen weiter. Arbeitsmarkt und Arbeitslosigkeit sind eines der beherrschenden Themen, ebenso wie der Umgang mit den Freiheitlichen. Rosa Winkler-Hermaden sprach am Rande der Klausur mit Sozialminister Rudolf Hundstorfer.

***

derStandard.at: Sie haben bei einer Pressekonferenz gesagt, Sie stehen jetzt im Sommer gerne im Stau. Wieso das?

Hundstorfer: Staus bedeuten Baustellen und das wiederum bringt Jobs. Natürlich ärgert man sich, wenn man im Stau steht, aber ich sehe das positiv.

derStandard.at: Wie ist die derzeitige Situation am Arbeitsmarkt?

Hundstorfer: Die Maßnahmen greifen. Nicht alle so toll, wie wir uns das immer vorstellen. Aber für 97.000 Menschen haben wir Arbeit absichern können. Und 55.000 sind durch Qualifikationsmaßnahmen zu Arbeit gekommen. Qualifikationsmaßnahmen erhöhen die Chancen. Und wir lassen nicht nach, das noch stärker auszubauen.

Auch wenn jemand in Kurzarbeit ist, versuchen wir das mit Qualifikation zu verbinden. Im August hatten wir weniger Lehrstellensuchende als im August des Vorjahres. Man kann noch nicht von Entspannung am Arbeitsmarkt sprechen, aber von einer Dämpfung der Zugewinne von Arbeitslosen.

derStandard.at: Beschäftigung ist ja auch eines der Themen bei der heute noch tagenden SPÖ-Spitze hier in Oberösterreich.

Hundstorfer: Wir sind mitten in der Diskussion, es gibt viele Politikfelder, über die geprochen wird. Der Arbeitsmarkt ist ein Thema. In Oberösterreich wird im Bereich Arbeitsmarktpolitik schon wahnsinnig viel getan. Die schlafen nicht. Bei manchen Maßnahmen sind die Oberösterreicher der Motor, zum Beispiel bei der Bildungskarenz Plus, das ist eine Erfindung des AMS Oberösterreich.

derStandard.at: Sind Sie sich beim Umgang mit der FPÖ einig geworden?

Hundstorfer: Wir sind keine diktatorische Partei wie die FPÖ, sondern eine demokratische, wo es viele unterschiedliche Meinungen gibt. Aber in dieser Sache sind wir uns sehr einig. Unser politischer Gegner ist die FPÖ. Sie ist von Hass efüllt und kann nicht unser Freund sein. Nicht ansatzweise. (derStandard.at, 4.9.2009)

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Posting 1 bis 25 von 72
1 2
Orakel1
10
29.9.2009, 10:36
Solange die SPÖ einen derart uneinsichtigen und lernunfähigen.....

..Voristzenden sich leistet, ist die SPÖ de facto eine diktatorische Partei.

Walter Tiefenthaler
00
30.9.2009, 03:52
nicht ganz...

...der fachausdruck lautet diletorisch ;-)

Orakel1
00
30.9.2009, 10:55
Diletorisch kommt noch hinzu.

Bulldog
00
28.9.2009, 22:53
abgehoben

unglaublich, die Bonzen sind völlig abgehoben.
Glauben die selbst, was sie sagen?????

Walter Bimini
00
24.9.2009, 00:11
aber auch nur, weil sie momentan zu schwach dafür sind.

Der Beobachter3
12
Alles wird gut nur nicht für alle!!

Wenn der ÖGB endlich das ;Menschenrecht auf Arbeit von Asylwerbern durchgesetzt hat wird alles wieder gut! Kritiker in den ÖGB Reihen werden zum Schweigen gebracht! Ja die SPÖ hat sich schon längst von Österreichern verabschiedet und regiert nur mehr wie die roten Despoten im Kommunismus!! Sie kämpften angeblich gegen den Austrofaschismus und sind selbst Sozifaschisten!! Demokratiefeindlich und ideologisch verblendet!!

Raphae1
00
6.10.2009, 21:26

Arbeitende Asylwerber? Echt? Das ist Ihr Problem?

Hofmarschall
11
Wie kann der HC euer Freund sein, wenn er den BM Häupl stürzen will. Das leuchtet jeden ein.

Magic Wand
 
02
eine "Dämpfung der Zugewinne von Arbeitslosen"


Respekt !

Jetzt red' er schon wie weiland der Karl Heinz ...

Hatmal Fatal Error
23
Ist Schwarz-Blau besser als Rot-Blau?

Warum nimmt sich sie SPÖ selbst aus dem Spiel?
Wer sollte denn noch SPÖ wählen wenn es keine Koalition mehr gibt. Das mit der ÖVP haben wir bereits und wollen wir nicht mehr. FPÖ ist keine Alternative, also was bleibt über? Ach Die Grünen,
naja auch keine Variante, die Bundesgeschäftsführerin wird in naher Zukunft mehr Kinder als Mandate haben.
Es wäre eine Überlegung wert, die SPÖ aufzulassen.

Wilfred Streitenberger
00

Die Grünen können schon rein praktisch keine Alternative für die SPÖ sein, weil sich nie und nimmer eine Rot-Grüne Mehrheit ausgehen kann.

gideon
21
Diktatorische Partei: freudscher Verspecher

Wer die Praktiken des AMS mit Zwangskursen, Bezugssperren und Ignorieren von VwGH Urteilen und das Schweigen der SPÖ dazu kennt, kann darüber nur lachen (oder besser weinen)

1116er
00
diktatorisch ist in dem zusammenhang überzogen.

aber wenn wer an statistiken und berichte aus dem ams vertraut:
leichtgläubig
blauäugig
manipulierbar
weltfremd
gaga
....

didi111
21
Nein, wir die SPÖ, und hier Faymann haben beschlossen,


uns von rationalen Überlegungen und von der SP-Basis zu entfernen.

Wie sonst kann man sich das Beharren Faymanns auf einen ÖVP-Kommissar erklären?

Gusi, Brüssel, WAS, WARUM, ich habe doch fatty Pepi versprochen, daß...

Okay, und die SPÖ-Basis wird soviel Dummheit mit einer saftigen Wahlniederlage quittieren.

Und das ist leider gut so, WEIL sonst wird der liebe Werner als Bundeskanzler und Vorsitzender nie abgeschossen werden.

ceiberweiber.at
00
Sozialdemokratisch sollte auch was mit sozial zu tun haben

heute feiert sich ministerin schmied auf zwei seiten im kurier, ein inserat zu schulbeginn, in dem von supertollen errungenschaften im bereich bildung die rede ist. sieht man sich die berichte weiter hinten an, so gibt es einen zur kinder-armut und was diese zu schulbeginn bedeutet. wenigstens schreibt der kurier darüber und macht auch einen spendenaufruf. sozialreferate wie das in graz bieten unterstützungen, aber wenn man das inserat umrechnet auf derlei beträge, möchte man vor empörung über schmied aufschreien: könnte man doch sicher mindestens 900 kinder unterstützen, wenn man es umrechnet - man packt es kaum.
-
siehe
http://www.ceiberweiber.at/index.php... es&id=1380

girlander
66
ist schon irgendwie komisch....

dass Prolos wie Hundsdorfer, Faymann und der Oberpate Häupl eigentlich nicht in der Lage sind, auf berechtigte Kritik NIE mit Lösungen aufwarten können; anstatt dessen spielen diese Dilettanten immer das "Reqiem" und merken eigentlich gar nicht, dass diese schon längst tot und diese niemand wirklich ernst nimmt; aber es gibt ja offenbar noch immer ausreichend Nostalgiker, die sich von den Kampfreden nach NS-Manier am Rathausplatz anstecken lassen und mit roten Nelken und SPÖStickern durch die Gassen rennen; offenbar wird diesen Leuten weis gemacht, dass sie angeblich überall Europa-Meister seien und zuhause ersticken diese dann in ihrem eigene Schmutz; da haben dann Faymann, Häupl und der ganze Rattenschwanz natürlich leicht lachen;

Biha
12

das dümmste spö-bashing ever... praktisch kein gerader satz darunter... respekt für diese leistung

AntiFa05
14
"den Kampfreden nach NS-Manier am Rathausplatz "


völlig durchgeknallt ?

anders and
 
52
wer nicht bemerkt,

dass die Kampfreden in NS-Manier bei der Abschlussveranstaltung am Victor Adler Markt gehalten werden...

FFluXXuSS
00
"Wir hören nur nicht auf jeden Schneebrunzer ..."

... und machen, was wir für richtig halten!"
;-)

Erwin Wolfram
70

uebersetzung

unsere partei und unsere institutionen sind nicht diktatorisch, sie irren sich nur an den falschen stellen regelmaessig, also zufaellig und benoetigen nur eine partei die dazu schuld zu machen ist, aber schon genug schuld hat. wir teilen unseren besitz nicht, aber wenn wir den mund aufmachen ist es eine copyrightverletzung, weil wir so solidarisch sind, dass unsere opfer, die mit der idee, in der ubahn (bitte nicht) im alk ersaufen und nicht ein noch aus wissen, waehrend unsere parteigranden die sprueche von denen 5 jahre zu spaet als superprogramm verkaufen, aber hassen duerfen sie uns nicht, wir finden es nur gerecht von den gruenen ideen zu stehlen, dann bekommen sie einen sitz in der landesregierung als dank.

Das Liebenswürdige Scheusal
 
02
Eindeutig.

Wegen mangelnder kenntnis der semantik der deutschen sprache sollten sie nach zentralafrika abgeschoben werden.

Ausbildungszentrum für EUROPA-Übernahme
11
Das wirst Du schon sehen, ob maustot oder nicht!

Ihr glaubt halt jeden Strache-Blödsinn!

MasterOfLaw
65
SPÖ!

Es ist gut, dass die SPÖ immer mehr verliert! Soll sie doch von ihrem hohen Ross runterfallen! Vor allem die grenzenlose Arroganz, mit der die Roten der FPÖ begegnen ist unerträglich!

Thomas Felder
00

genau, die spö soll die NS mit freuden umarmen...

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