Beko schlittert in die roten Zahlen

25. März 2003, 12:14
2 Postings

Umsatz um 22 Prozent eingebrochen

Der Wiener IT-Dienstleister Beko Ing. P. Kotauczek GmbH, das wichtigste Standbein der börsennotierten Beko-Holding, ist im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder in die roten Zahlen geschlittert. Das Nettoergebnis drehte von 1,56 Mio. Euro im Vorjahr auf minus 1,20 Mio. Euro, teilte das Unternehmen heute, Dienstag, mit. Auch der Umsatz brach um 22 Prozent auf 55,4 Mio. Euro ein. Das EBIT war ebenfalls wieder negativ. Nach einem Plus von 2,46 Mio. Euro verringerte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern auf minus 1,65 Mio. Euro.

Stark verfehlt

Alle Geschäftsfelder und Geschäftsstellen mit Ausnahme von Beko Engineering Graz haben sowohl die Umsatz- als auch die Ergebnisziele teilweise stark verfehlt, hieß es weiter. Der Personalstand habe sich durch Personalabbau und natürliche Fluktuation um 15 Prozent auf 726 Mitarbeiter reduziert. Die schlechten Kennzahlen werden sich auch auf das Ergebnis der Beko Holding auswirken, die am 31. März ihre Zahlen vorlegen wird. Für das laufende Geschäftsjahr 2003 rechnet Beko mit einer "sich stabilisierenden Ertragsentwicklung". "Oberstes strategisches Ziel ist das Erreichen einer schwarzen Null", so Beko-Sprecher Max Höfferer zu pte. "Nur daran werden wir gemessen." Der Umsatz werde aufgrund der Marktgegebenheiten weiterhin rückläufig sein. Eine Gegenbewegung sei, wenn überhaupt, erst im Laufe des 2. Halbjahres 2003 zu erwarten. (pte)

  • Artikelbild
Share if you care.