Wegen der Fähigkeit, Ihre Klaue in Text zu verwandeln, sollten ...

26. März 2003, 09:18
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... sie die neuen Tablet-PCs nicht kaufen. Ein Standard-Test

foto: der standard
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Fangen wir dort an,

wohin Microsoft nach mehrjähriger Entwicklungsarbeit um 400 Millionen Dollar die meiste Aufmerksamkeit für den neuen Gerätetypus Tablet-PC lenkte: bei der Handschrift. Papier und Feder werden sie ersetzen, versprach Bill Gates bei der Vorstellung. Tatsächlich kommt der Tablet-PC dieser Vorstellung in einer langen Reihe von Entwicklungen von Apples Newton über frühere Pen-PCs am nächsten: Den Stift in der Hand ist es möglich, am Bildschirm mithilfe von "Windows Journal" (einem elektronischen Notizprogramm) flüssig zu schreiben, im Wesentlichen wie mit Papier und Feder. Das heißt eben nicht ganz so flüssig wie mit der Feder auf Papier. Das Plastik der Stiftspitze auf dem LCD verhält sich naturgemäß anders als Füller, Kuli und Bleistift auf Papier; die Handschrift verschlampt noch ein wenig mehr als beim Wechsel vom Füller zum Kuli. Aber es bleiben brauchbare Notizen, die wie eine Art elektronisches Papier am PC gespeichert und auch nach handgeschriebenen Wörtern durchsucht werden können. Für jemanden, der wie der Autor dieses Tests in zehn Jahren rund 50 Journalbücher und unzählige verloren gegangene Notizblöcke füllte, ist dies vielleicht die bessere Art, Erinnerungen zu sammeln, penible Datensicherung vorausgesetzt. (Im Bild der Toshiba Portege 3500).

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