Havanna soll Millionen für inhaftierten Journalisten zahlen

3. September 2009, 07:35

Omar Rodriguez Saludes erbüßt eine 27-jährige Gefängnisstrafe

Miami - Ein US-Gericht hat die Regierung und die Kommunistische Partei in Kuba zur Zahlung von 27,5 Millionen Dollar (19,3 Mio Euro) Schadensersatz an die Mutter eines dort seit 2003 inhaftierten Journalisten verurteilt. Omar Rodriguez Saludes wurde zusammen mit Dutzenden Medienvertretern und Regierungskritikern festgenommen und verbüßt eine 27-jährige Gefängnisstrafe. Er leide unter unmenschlichen Haftbedingungen, heißt es in Gerichtsunterlagen.

22 inhaftierte Journalisten

Saludes' Mutter hatte vor sechs Jahren Klage erhoben, auf die aus Havanna nicht reagiert wurde. Richter Alan Gold fällte deswegen im vergangenen Jahr ein Versäumnisurteil und legte am Mittwoch die zu zahlende Summe fest. Nach Angaben des in Wien ansässigen Internationalen Presse-Instituts (IPI) ist Saludes einer von insgesamt 22 derzeit in Kuba inhaftierten Journalisten und derjenige, der die längste Strafe verbüßt. (APA/AP)

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Verachtung 1

Die volle Verachtung haben die, die mediale Lügen verbreiten, ohne etwas beweisen zu können und müssen. Wo sind die Beweise zum Straftatbestand? Wie kann sich ein anderes Land nur erlauben hier Recht sprechen zu dürfen?

Fälle von Menschenrechtsverletzungen gibt es leider überall auf der Welt, Arbeitslosigkeit, Armut und Elend, politische Gefangene, nicht zuletzt Kriegsopfer. Man sollte all die aus Europa rausschmeißen, die aus der Ideologie der "Zweck heiligt die Mittel" eine Reproduktion machen, also die, die völkerrechtswidrige Angriffskriege durchführen und befürworten. Da gibt es in D eine Menge zu tun, fangen wir gleich beim Problem YU an ... Der Kap. ist, der diese Mittel der Intervention nutzt um im Geschäft zu bleiben.

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Seine Rohstoffarmeen umgebaut hat und natürlich auch einsetzt, damit die Räder in der Heimat nicht stillstehen. (Weißbuch der Bundeswehr 2006) Genau deshalb ist der Westen eine Diktatur, weil er zwanghaft Kriege führen muss und Millionen Menschen abschlachtet. Ob in Guatemala, Irak, Afghanistan oder Vietnam. Kriegstreiber können nicht im Namen der Menschenrechte sprechen! Wegen einer anderen Meinung tötet ihr also Menschen.

Wenn Staaten und Völker eine andere Meinung haben, einen anderen Entwicklungsweg bestreiten wollen, dann hagelt es von vornherein Blockaden, Embargos, Interventionen obwohl niemand in diesem Land irgendetwas getan hat, außer den Kapitalisten ihr Eigentum wegzunehmen.

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Den damaligen Kompetenzzentren waren Hunger und Elend aber scheißegal, sie interessierten sich nur für ihren eigenen Profit. Nur Demagogen können so einen Müll produzieren, Müll am Berghang von Caracas und kommen sich nicht mal blöd vor! Ihr Pseudodemokraten kooperiert sogar mit FaSSchisten. Danke für die historische Entlarvung!!!

Kaum wird in den USA über die Einführung eines flächendeckenden Gesundheitsystems gesprochen, blockiert eine ganze Gesellschaft und wird paranoid. Lächerliche Schwachköpfe!

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Es werden Internierungslager gebaut in denen ganze "US-Bevölkerungsgruppen- und schichten" interniert werden sollten, nur weil man neue Unruhen befürchtet und unter Obama droht eine sozialistische Diktatur, plötzlich fordern die Erbauer deren Abriss. Hirnverbrannte Idioten! Es geht also um Kalte Krieg Agitation, dann können Sie auch Mitglied der SED werden, passt so gut. Wie können also Staaten, die andere Staaten überfallen, demokratisch sein? Was ist an Millionen Opfern also demokratisch? Pfeifen hoch xxxx, Demagogen! Dann sehen Sie sich mal an was Intervention und Demokratie heißen!

Und an Kuba gibt es viel positives, aber auch viel negatives.

wider den rechten Kanaillen
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Die Nichtanerkennung des internationalen Gerichtshofes und des Völkerrechts

(einschl. Genfer Konvention) und die Rechtsprechung von US-Gerichten für die ganze Welt,
sind zwei Seiten, einer Medaille: Macht schafft Recht.

Die USA haben sich seit dem Genozid an den Indigenen (man spricht von 8 Mio.) nicht wesentlich weiter entwickelt.

Bibabutzemann
00
18.9.2009, 16:00

Die Kommunisten haben sich seit ihren diversen Massenmordwellen im 20.Jhd. (man spricht von 100.Mio.) sogar zurückentwickelt. Wer hätte das gedacht.

pepitant
00
19.9.2009, 01:33
Na, was heißt, unter 18 Milliarden

tun wirs mal gar nicht bei der heutigen Inflation. Wovon "man" spricht ist übrigens reichlich irrelevant, und der Kapitalismus hat um mindestens eine Zehnerpotenz mehr Leute auf dem Gewissen als der Kommunismus. Wobei ich zugebe, auch das sagt wenig aus, denn der Kommunismus hatte ja als militärisch und wirtschaftlich von einer bedeutebnd schlechteren Ausgangsbasis kommend nicht die gleichen Möglichkeiten. Wahrscheinlich sogar glücklicherweise, aber das bleibt nun mal spekulativ.
Und zurückentwickelt ? Wohin zurückentwickelt, da müsste er ja einen Vorläufer gehabt haben, etwa das Zarenreich. Ich vermute, da waren Ihre Finger auf der Tastatur zu schnell für Ihre Gedanken :-)

Nowotila
211
Das Folterregime USA verurteilt andere Länder.

Was würde eigentlich passieren, wenn ein Gericht in Kuba die USA zu Bußgelder verurteilen würde?
Alle würden sagen: Die sind verrückt geworden!

Das Folterregime USA ist verrückt geworden.

zeichendernacht
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Wenn jemand auf der Strasse verprügelt wird, darf ich nicht eingreifen, weil ich einmal meinen Bruder gehauen habe ?

Auch wenn US-Gerichte bekanntlich komische Urteile fällen (Kaffee zu heiss im Mc D. kann einen zum Millionär machen...) - Auch wenn die USA böse Dinge tun - Ist es nicht OK, wenn in Kuba Journalisten wegen Regimekritik für 27 Jahre ins Gefängnis müssen.

Ich bin nicht ohne Schuld in meinem Leben, trotzdem verurteile ich das.

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Dann nennen Sie mir mal zweifelsfrei (!) den Straftatbestand und die Quelle, sodass man Ihre Anschuldigung verstehen kann. Fangen Sie an sofort an !

dr.nett
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Strammer Ton !

Träume sind Schäume
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Ach...

Man möge beim nächsten verzweifelten großen Getreide Großeinkauf des Regimes in den USA die Summe auf die Rechnung setzen.
Da Kuba 80% der Lebensmittel importiert (komplette Versager für die ehemals agraische Insel) kann das nicht so schwer sein.
Oder noch besser einen Rabatt für jeden freigelassenen Häftling spendieren.

Ansonsten, Lieferung nur bei Barzahlung

lllaaa
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sie müssen (ihren umfassenden posts nach, nicht nur "hier") ein gar schreckliches leben führen...
so ganz von hass zerfressen (gibt`s einen konkreten grund?), sie tun mir leid, ehrlich.

Träume sind Schäume
30

Ich hab nur Mitleid mit einem armen Kerl der 27 Jahre im Knast sitzt weil er schlecht über einen kommunistischen Diktator in seinem eigenen Heimatland schreibt.

Das mit dem Hass, nun Castro Jünger die sich erdreißten HIER ungestraft in Foren posten zu können und dabei Kuba "fortschrittlich" nennen soll die volle Verachtung entgegenschlagen.

Es ist grob gesagt die Verlogenheit von "Marx's Religion".
Für das Individium zählt im Leben normalerweise: "Der Zweck heiligt nicht die Mittel."

Für die idiologischen Parteilemminge muss der Grundsatz lauten: Der Zweck heiligt auf jeden Fall die Mittel. Auch "Schutzhaft".

Man sollte sie aus dem freien Europa rauswerfen damit sie mal am eigenen Leib die Früchte ihrer Lithurgie genießen können.

Phuean
00
31.10.2009, 18:42
... Verfolgung wegen politischer Äußerungen ist überall zu verurteilen.

Aber leider kocht die Volksseele recht einseitig hoch, bei solchen Themen. Kuba, Iran und Birma werden für soche Taten in den westlichen Medien verurteilt und gescholten, nicht aber so Pseudo-Demokratien wie zum Beispiel Thailand. Dort sitzen viele Menschen für lange Zeit in Haft, nur weil sie sich erlaubten, die Zeitmäßigkeit der Monarchie zu diskutieren. Einer sitzt, weil er im Kino beim Abspielen der Bundeshymne nicht aufstand.
Warum berichtet man über diese Scheusslichkeiten nicht?

slartibartfaß der Umwandler
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12.9.2009, 18:52

ich habe mitleid mit den 30 millionen us amerikanern, die an der armutsgrenze leben und mit den hundert tausenden obdachlosen in den usa.

es grenzt schon an wahnsinn, das für sie dieusa das beste land der welt ist.

Der Zwersch
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und deswegen sollen das die armen Kubaner ausbaden, welche auf Lebensmittelimporte angewiesen sind? na danke...

yomellamo
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nachdem er nicht in einer diktatur wie zb. Cuba lebt gehts ihm sicher recht gut.

sie muessen allerdings einen ziemlichen hass auf die Cubaner haben, schliesslich wuenschen sie ihnen ja, dass die Castro-diktatur moeglichst lange erhalten bleibt und sich keine Demokratie entwickelt und die menschenrechte nicht beachtet werden und keine freiheiten vorhanden sind.

Uatu - The Watcher
05

Kuba importierte schon vor Castro 50% der Lebensmittel. 2tens sind 80% nicht richtig, wer in Kuba war weiss das man glaubt es kaum, einige Leute Bananenstauden haben. Was importiert wird sind 80% des Wertes der staatl. verteilten und verkauften Lebensmittel, nicht der Kalorien. Dennoch sie sind Versager, und zwar noch immer und die Österreicher ebenso da sie für den Fleischkonsum unglaublich viele Futtermittel importieren, halt indirekte Nahrungsmittel.

Und die Lieferung ist gegen Vorauszahlung. Da würdest schön schauen, wenns dir sagen ins "Eigenheim" ziehst erst ein wenn alle Schulden bezahlt sind.

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Es gab vor dem Wirbelsturm jede Mengen an Bananen, diese Plantagen erholen sich aber erst in längeren Zeiträumen. Dort wurde eine besonders windresistente Sorte (Minibanane) entwickelt, die auch angepflanzt werden soll.

Träume sind Schäume
40
Bannanenstauden sind ein Übel egoistischer Gier

Und gehören gefälligst dem Kollektiv unterwerfen.
Abgesehen davon, es erstaunt immer wieder wie Kommunisten Menschen für willenlose Idioten halten.

Bannanenstauden, Geflügelgehege und Gemüsegärten in kubanischen Städten gibt es NUR und nur aus einem Grund: Die Versorgung ist MISERABEL.
Würden Menschen die Güter bekommen die sie begehren, würden sie sich nicht die Mühe antuen selbst etwas zu pflanzen.

Desweiteren haben wir in Österreich und Europa ein Problem der Überproduktion.
Die ausbeuterische Klasse der freien Bauern produziert soviele Nahrungsmittel so effizient dass man mit dem Verbrauch nicht nachkommt.

Übrigens, beim Eigenheim kommt es auf die KREDITWÜRDIGKEIT an.
Besteht die hohe Wahrsch., dass man nicht zahlt, kein Kredit;)

Uatu - The Watcher
02

Blabla. In Kuba konnte schon seit der Revolution jeder Kleinbauer werden, nur war diese Arbeit als niedrig angesehen und Castro bettelte halt die Russen um Nahrung an, dafür bildete er 1000ste Agraringenieure aus.

Die Bauern in Europa sind so toll das sie soviel Mist spritzen und füttern, das ich lieber in Kuba mich ernähre als hier. Das meine ich ernst, auch wenns nicht viel gibt, die Qualität ist bedeutend höher.

Träume sind Schäume
20
Lesen sie mal ihren Marx

Sozialismus bedeutet die Vergesellschaftung der Produktionsmittel, Kleinbauern und eigene Pflanzungen dürfte es NICHT geben, weil die gemeinsame organisierte Landwirtschaft effizienter ist.
Somit würden die 1000 "Agraexperten" als Brigadenleiter die Ernten hochbringen.
Ergo wäre es niemanden die Mühe wert sein, selbst etwas anzubauen.

Für Realitätsverweigerer noch mal zum Protokoll, Kuba IMPORTIERT 80% der Lebensmittel.
Das Zeug dass sie essen kommt statistisch hochwarsch. aus Canada oder den USA.
Ist das nicht demütigend?

Was die "Qualität" und Nachhaltigkeit betrifft in ökologischer Hinsicht hat der Kommunismus immer großes geleistet.
Wer die riesigen verseuchten Landschaften überall in der UDDSR gesehen hat, kennt die Wahrheit ;)

Uatu - The Watcher
03

Jaja, den irrglauben gibts zwar in Kuba, aber jeder der will bekommt vom Staat kostenlos Land, früher war das zwar begrenzt auf 4 caballeros, heute soviel wie man bewirtschaften kann.
Es hiess Land für alle als Revolutionsgrund, und das hielt Castro auch.

Kuba importiert 80% des Lebensmittelwertes, weil vielleicht 2 Millionen Touristen was anderes wollen als die 11 Millionen Kubaner auf der Libretta. Kuba erzeugt heute genauso viel Nahrung wie vor der Revolution, die Leute sind allerdings doppelt so viele.

Und bez. Qualität, fahr nach Kuba und iss das Zeug mal, die wird in der EU nichts mehr schmecken. Es ist naiv zu glauben die hochindustrialisierte westl. Landwirtschaft könnte mit den Kubanischen Bio Qualität mithalten. Ahnungloser.

Träume sind Schäume
20
Nochmal, Lesen sie ihren Marx

Fidel Castro KANN Bauern nicht Land versprechen, weil diese es nicht für sich, sondern für die Gesellschaft bebauen.

Nach Marxismus-Leninismus ist bäurliches Festhalten an der Scholle Rückständigkeit und ein Grund für reaktionäres Verhalten und Feudalismus.
Da der Bauer sein Land für Eigentum hält, hat er das Monopol auf das Produktionsmittel "Nahrung" und ist daher als "Bourgeoisies" abzulehnen.

Desweiteren die 2 Millionen Touristen bleiben im Jahr ca. 10 Tage im Land, verbrauchen also 35mal WENIGER Nahrung als Kubaner die 356 Tage im Jahr in Kuba leben.
Bei 2 Mill. entspricht das durch 35 57 142 Einwohnern oder 0,5% von 11 Millionen Kubaner.

80% Nahrung wird eingefüht, Versager sind Versager einst kam eine Kuh auf jeden Kubaner ;)

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