Rasche Staatsschuldentilgung ist kontraproduktiv

2. September 2009, 20:52
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Warum eine forcierte Senkung des Budgetdefizits - egal ob ausgaben- oder einnahmenseitig - die Rezession nur verschärfen und eine weitere Verschuldung erzwingen würde - Und was das mit Adam Riese zu tun hat - Von Gunther Tichy

Die gegenwärtigen Maßnahmen zur Rezessionsbekämpfung werden die Staatsschulden auf rund 80 Prozent ansteigen lassen, nicht zuletzt der Staatschuldenausschuss fordert angesichts dieser Entwicklung eine möglichst rasche Rückzahlung. Im Folgenden wird argumentiert, dass das so lange nicht gelingen kann, wie die Rezession anhält. Sowohl Ausgabenkürzungen - wie von Finanzminister Pröll beim Sommergespräch vehement befürwortet - als auch Abgabenerhöhungen würden die Rezession verschärfen und zu Steuerausfällen führen, die eine weitere Verschuldung erzwingt

Ausgangspunkt meiner Begründung für diese These ist eine kurze saldenmechanische Überlegung. Das Finanzierungssystem jedes Einzelnen, jedes Landes, wie auch der Welt als Ganzes, folgt einfachen arithmetischen Bedingungen: Der Überschuss der Einnahmen über die Ausgaben ist identisch gleich dem Finanzierungssaldo; dieser wiederum ist zwangsläufig gleich der Differenz zwischen der Veränderung der Finanzaktiva und der Veränderung der Finanzpassiva, also der zusätzlichen Ent- bzw. Verschuldung. Von den einzelnen Sektoren haben die Haushalte traditionell einen Finanzierungsüberschuss (zuletzt etwa zehn Milliarden Euro pro Jahr) und die Unternehmen Finanzierungsdefizite (sechs Mrd. Euro pro Jahr), d. h. sie finanzieren ihre Investitionen teilweise über Kredite; der Staat hatte in den letzten Jahren ein Finanzierungsdefizit von rund 3,5 Mrd. Euro, das Ausland ein leichtes Finanzierungsdefizit (es entspricht der inländischen Leistungsbilanz mit umgekehrten Vorzeichen: Wenn Österreich mehr exportiert als importiert, hat es einen Leistungsbilanzüberschuss, das Ausland einen negativen Finanzierungssaldo, es nimmt weniger ein, als es ausgibt). Für alle vier Sektoren zusammen müssen die Einnahmen gleich den Ausgaben sein, der Finanzierungssaldo der Gesamtwirtschaft (inklusive Ausland) demgemäß null.

Bei diesen Identitäten der Saldenmechanik setzt die von den meisten übersehene Finanzierungsproblematik der Schuldentilgung ein: Will der Staat seine Schulden abbauen, muss er Budgetüberschüsse (positive Finanzierungssalden) erzielen; das setzt aber voraus, dass entweder die Haushalte um genau diesen Betrag weniger sparen oder dass sich Unternehmen oder das Ausland um genau diesen Betrag stärker verschulden (d. h. dass Österreich einen Leistungsbilanzüberschuss erzielt) - Adam Riese lässt nichts anderes zu. Welche dieser Alternativen wäre bei einem raschen Schuldenabbau zu erwarten?

Nach den vorliegenden mittelfristigen Prognosen wird die Arbeitslosigkeit auch 2011 und 2012 noch hoch, das Wachstum schwach und die Kapazitätsauslastung unzureichend sein. Selbst niedrige Zinsen werden in einer solchen Situation die Unternehmen nicht zu fremdfinanzierten Investitionen (Verschuldung) bewegen. Die Verringerung der Staatsausgaben würde daher das Wachstum weiter schwächen, mit der Folge sinkender Steuereinnahmen, die den Versuch des Schuldenabbaus weitestgehend konterkarieren.

Eine Alternative zur Unternehmensverschuldung wäre ein Finanzierungsdefizit des Auslands, also ein österreichischer Leistungsbilanzüberschuss.

Da jedoch alle europäischen Industriestaaten - und besonders markant die Vereinigten Staaten - vor demselben Problem einer Reduzierung der Staatsschulden stehen, kann für die nächsten Jahre nicht mit einer guten Weltkonjunktur gerechnet werden; es wird uns daher kaum gelingen, mehr zu exportieren, um einen höheren Leistungsbilanzüberschuss zu erreichen.

Bleibt als dritte Alternative eine Reduzierung des Finanzierungsüberschusses der privaten Haushalte.

Das bedeutet weniger Sparen und mehr Konsum, und wäre die einzige Begleitmaßnahme zum Staatsschuldenabbau, die mit guter Konjunktur und geringer Arbeitslosigkeit vereinbar wäre. Allerdings ist sie im Zeitalter der Verunsicherung, der sinkenden Lohnquote und der zunehmend ungleichen Einkommensverteilung nicht sehr wahrscheinlich und auch politisch nicht leicht durchzusetzen.
Maastricht-Kriterien relativ

Schlussfolgerung: Saldenmechanische Überlegungen zeigen deutlich, dass der Versuch eines raschen Abbaus der Staatschulden in einer Phase schwacher Konjunktur mit großer Wahrscheinlichkeit eher zu einer langen Periode gedämpften Wachstums, anhaltender Arbeitslosigkeit und schwacher Steuereinnahmen führen würde als zu dem gewünschten Schuldenabbau.

Als Argumente für einen raschen Abbau der in der Rezession angehäuften Staatsschulden werden die Maastricht-Kriterien vorgebracht, die Zinsenbelastung des Budgets und Befürchtungen, dass die internationalen Finanzmärkte sonst "das Land abstrafen" würden (so der Vorsitzende des Staatsschuldenausschusses Bernhard Felderer in der Presse vom 9. 7. 2009). Diese Argumente sind nicht falsch, bedürfen aber doch einer Relativierung und einer Abwägung der jeweiligen Folgen.

Die Maastricht-Kriterien waren nie unumstritten und wurden auch nie strikt eingehalten; es bleibt abzuwarten, wie viele Staaten zu welchem Zeitpunkt die geforderte Schuldenquote von 60 Prozent wieder erreichen werden und wie die EU-Wirtschaftspolitik auf die Nichterreichung reagieren wird. In der Vergangenheit ist die Staatsschuldenquote in jeder Rezession gestiegen, und sie konnte in der jeweils darauf folgenden Konjunktur bestenfalls marginal gesenkt werden: In Österreich stieg sie von zehn Prozent in der ersten Hälfte der 70er-Jahre auf 50 Prozent Ende der 80er- und 60 Prozent seit den 90er-Jahren; stets - bei 20 ebenso wie bei 60 Prozent - klagte man über Zinsenbelastung und Finanzierbarkeit, forderte eine drastische Einschränkung der Staatsausgaben - und gewöhnte sich dennoch bald an die höhere Quote.

Ähnlich wird es wohl auch mit den rund 80 Prozent geschehen, die der Staatsschuldenausschuss in seinem Bericht für 2013 erwartet. Und wenn die Quote in Österreich nicht höher sein wird als im Ausland, wird es wohl auch zu keinem "Abstrafen" kommen.

Doch wie immer die Reaktion von Politik oder Ausland ausfallen mag: Der Versuch eines Staatsschuldenabbaus in der Rezession kann nicht gelingen; zuerst müssen wir die Rezession überwinden, dann erst können wir an die Beseitigung ihrer Folgen schreiten. (DER STANDARD Printausgabe, 3.9.2009)

 

* Gunther Tichy, ehemals Professor für Volkswirtschaftslehre an der Uni Graz und Leiter des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung an der Akademie der Wissenschaften, ist derzeit Konsulent des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo).

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    Posting 1 bis 25 von 59
    1 2
    Übrigens: Die Standard Zensur ist ärgerlich!
     
    00
    Ja warum denn nicht die "dritte Variante"?!

    Die Einschränkung "Allerdings ..." ließe sich korrigieren. Politisch!
    (Ach ja, da gibts ja noch die Klientelparteien und die Einsicht und den Sachverstand des willfährigen Spießbürgers.)

    ricki-ticki-tack
    11
    manche fangen an zu spühren daß die ...

    Paradigma "Kapitalistische Ökonomie" nicht zu retten ist !

    Etwas mal von alternative Wirtzschaftsformen gehört zu haben ?

    Weg mit dem "Kapitalismus" (als Ökonomie und als "Werte"-System) und wir sind dem Übel los!

    Michael Albert : "Leben nach dem Kapitalismus"

    her wig
    11

    Erfolgreich wirtschaften heisst, die Bedarfe der Menschen zu decken. Dafür wird man dann belohnt, Geld ist das Mittel zur Erfolgskontrolle.

    Wenn man aber beginnt, "Geld zu machen", dann trickst man nur das Kontrollsystem aus, wirtschaftet aber nicht mehr richtig.

    Wie Stefan Schulmeister so schön sagt: Spekulation ist das Gegenteil von Vertrauen. Wenn ich mit Aktien spekuliere, "Gewinn vom Markt abschöpfe", dann ist das nur ein Pyramidenspiel das den originalen Zweck der Aktien so ad absurdum führt wie wenn man Kunstwerke als Geldanlage verwendet und sie ansonsten in den Keller sperrt.

    Wer nicht mit macht, verliert, und am Ende verlieren alle. An der Stelle soll dann ein allgemeiner Lernprozess einsetzen, um den Anfängen wehren zu können.

    dölerich hirnfidler
    10

    wenn man schon den staat als rein wirtschaftliches gebilde sehen will, brechen wir doch mal auf mikro runter: ein unternehmen hätte demnach also keine chance, der schuldenfalle zu entkommen, wenn es nicht entweder arbeitnehmer entlässt oder preise erhöht? geht es nicht auch um produktionssteigerung, die verkaufspreise sinken lässt, mehrabsatz generiert und damit die belegschaft ausbauen kann? produktivität gibt es auch beim staat: wieviel steuergeld bleibt in der verwaltung hängen, wieviel kommt tatsächlich dort an, wo es hingeleitet werden soll. und da scheint mir in österreich mit seinen bezirksbonzen, aufgeblähten länderparlamenten etc. sehr, sehr, sehr, sehr viel spielraum.

    super Typ
    00

    Ökonomisch ist der Staat natürlich ein wirtschaftlicher Akteur, aber eben kein Unternehmen. Diese beliebten Analogien zwischen Staat und Unternehmen sind daher populistisches Blendwerk ohne Erklärungswert.

    Richtig ist, dass der Staat seine definierten Aufgaben effizienter oder weniger effizient erfüllen kann. Allerdings spießt es sich schon daran, dass es keine Sachfrage sondern eine ideologische Frage ist, was man als Aufgaben des Staates ansieht.
    Könnte man die öffentliche Verwaltung von heute auf morgen wesentlich effizienter gestalten, könnte man viele öffentlich Bedienstete kündigen (allerdings nicht unkündbare Beamte). Dies würde zumindest kurzfristige eine Erhöhung der Arbeitslosigkeit mit einhergehendem Konsumausfall bedeuten.

    viridisdens
    00
    bundesländer abschaffen spart am meisten

    dölerich hirnfidler
    00

    beschränken wir uns auf verwaltungsaufgaben - dann wird die frage einfach: wie effizient ist die verwaltung? wieviel prozent der pensionsgelder gehen für pensionskassen drauf? wieviel für gesundheit? und: was ist teurer? ein/e arbeitslose/r mehr oder bezirksräte mit 9.000,- eur brutto mal 14 mal 23 eckl. spesen alleine in wien, die über einbahnen diskutieren und noch eine entourage an vertretern, ausschussmitgliedern etc. pp haben? 28 verschiedene kassen mit verwaltung und eigenen regeln? bürokratie beschäftigt sich selbst, diese erkenntnis ist nicht neu.

    James Hinterfrager
    00
    Schuldenbombe

    Der Staat hat mehr Ausgaben als Einnahmen. Also verschuldet er sich und nimmt Kredite auf. Was ist nun aber wenn der Staat bzw. mehrere Staaten (a la Finanzkrise) ihre Kredite nicht mehr bedienen können (siehe Kalifornien)? Staatskollaps, Staatskrisen,...

    Bin nur neugierig, wann endlich das Dogma fällt, dass der Staat ewig Schulden machen kann. Wird eine Lehrstunde für alle...

    markus rudolf
    10
    Ausweg Geldentwertung Inflation

    der einzige Ausweg ist die Inflation, schlussendlich zahlt immer der Buerger (diesmal direkt und unfreiwillig vom ersparten), denn Staatsschulden sind die Schulden jedes einzelnen. Vielleicht kappieren die Buerger irgendwann, dass sie alle Forderungen an den Staat (Arbeitslose, Kindergeld, etc, Anmerkung: sind ja auch gute soziale Errungenschaften) irgendwann bezahlen muessen und nachdem man Wahlen eben nur mit zugestaendnissen gewinnt wird sich diese Spirale weiterdrehen.

    also dann ...
    03
    sg. hr tichy : herzlichen dank . . . für die LEHRSTUNDE in V W L ! der pr - senf ...

    der von den p r ö l l`s, faymanns, felderer`s...
    durch die mainstream-medien
    (völlig kritiklos bei rudimentären vwl.kenntnissen)
    "verlautbart" wird, würde österr. wirtschaft in eine tiefe rezession stürzen - stimmt.

    dass die maastricht-kriterien in zeiten der rezession nur auf dem "papier" stehen...sollte jedem (regierung ?) mit wirtschaftl. hausverstand klar sein.

    ihr beschriebene entwicklung lässt sich empirisch
    sowohl anhand
    - der entwicklung von D 2002-05
    (EICHEL- sparen in der rezession=HÖHERE schulden !)
    - als auch (was die erhöhung der verschuldung in der rezession betrifft - keynes) der USA
    zw. 2001-05 nachvollziehen.

    vielleicht "behirnens" auch bald die ö s s i s.
    es wäre höchste zeit dafür...

    Antimonetary
    02

    Man kann mit dem Umlaufkapital der Armen oder des Mittelstandes keine Staatsschulden abbzubauen, weil das IMMER neue Löcher aufreißt die dann wieder mit neuen Schulden gestopft werden müssen.
    Die Staatsschulden nachhaltig abbauen könnten nur die Superreichen, weil sie die einzigen sind, die genug freies Kapital besitzen. Die werden das aber niemals tun, weil sie von dem Zinsfluß super leben können.

    Fazit: Die Staatsschulden lassen sich nicht abbauen. Man kann sie bestenfalls mit einer Hyperinflation entwerten.

    d d101
    00
    Schulden durch Entschuldung loswerden....

    Konkurs beim Glaeubiger ist der uns die Geldscheine aus Heisser Luft zaubert ist die einfachste Loslassung von der Misere Rezession. Macht zurueck an die Leute.

    Orakel1
    00
    Hilfreich ist das Studium des neuen deutschen Verfassungsartikels...

    ..über die Rückführung der Staatsschulden.

    Aufreger
    23
    Der Verfasser regt leicht auf...

    er verkennt nämlich das es eine Fülle von staatlichen Ausgaben gibt die extrem wenig zur Wertschöpfung beitragen. Die Lösung ist also: der Staat muss seine Ausgaben reduzieren, bei konstanter Leistung. Und das geht langfristig nur über einen Beamtenabbau.

    super Typ
    01
    Sie verkennen etwas.

    Es geht um kurzfristige Maßnahmen, um gleichzeitig die Staatsverschuldung zu einzudämmen und die Volkswirtschaft anzukurbeln bzw. nicht abzuwürgen.
    Beamtenabbau ist ersten kurzfristig gar nicht möglich, weil Beamte unkündbar sind. Zweitens wären Kündigungen eben gerade kein positiver Impuls für die Wirtschaft, sondern würden Konjunkturbelebungsprogramme konterkarieren.

    das liebe urmili
    11
    volle Zustimmung

    Genau das hat er ausgespart. Man muss weder die Bürger noch mehr schröpfen, noch während einer weltweiten Fianzkrise Sensationserfolge im Export feiern.
    Einfach in der Verwaltung anfangen zu sparen, wär doch schon was. Wofür brauchen wir: -mehrere Hundert Parlamentarier, eine zahn- und sinnlosen Bundesrat, Landesregierungen, x verschiedene Krankenkassen, Zwangsmitgleidschaften in Kammern, 9 Landeschulräte,.....
    Dazu solche schwarzen (bzw. roten) Löcher wie die ÖBB, die Jahr für Jahr hunderte Mio Euro verschwenden. Die Liste ist endlos forsetzbar...

    Für so ein kleines Land wie Österreich wäre weniger sicher mehr.

    viridisdens
    01
    lernen sie politische bildung:

    österreich hat genau abgezählte 183 parlamentarier. das sind also meherere hundert? und genauso 'wissend' ist der rest ihres postings

    aceFruchtsaft
    00

    Österreich hat 183 Abgeordnete zum Nationalrat, keine 183 Parlamentarier.

    Wenn man noch die Sesselfurzer in den Landtagen dazu zählt sich es locker mehrere hundert Parlamentarier.

    Soviel also dazu.

    Har'A Domingo
    00
    Wem schuldet "Österreich" eigentlich die dutzenden Milliarden...

    ... kann da wer weiterhelfen???
    Danke

    Schilcherfreund
    00
    Ein paar Informationsquellen:

    http://www.staatsschuldenausschuss.at/de/img/an... 139823.pdf

    http://www.oebfa.co.at/d/8/index.htm

    Da lässt sich ein wenig was herauslesen. Eine genaue Aufstellung über die Käufer von Anleihen usw. ist mir nicht bekannt.

    cathy bikker
    00

    typischerweise hat ein staat schulden bei banken und privaten im in- und ausland. besitzen sie zb eine staatsanleihe, dürfen sie auch was aus dem sackl rausnehmen.

    der grossteil der anleihen wird in depots bei (NICHT von) banken gehalten. wer dahinter steckt, ist aufgrund des bankgeheimnisses nicht bekannt.

    es zählen aber auf jeden fall dazu:

    - private (zb sie und ich zur pensionsvorsorge)
    - pensionskassen (ebenfalls zur vorsorge)
    - banken/versicherungen

    Übrigens: Die Standard Zensur ist ärgerlich!
     
    00
    = Wer sind die Gläubiger?

    Letztlich Private Haushalte.
    (Vor allem inländische Haushalte. Siehe dazu auch oben im Artikel die Aufstellung der Sektoren.)

    Al Berto
    12

    ziel müsste es sein, die staatschuld über einen zeitraum von - sagen wir - 20 jahren auf null zu bringen. das geht.

    schulden sind einfach nur unsozial und auch völlig unnötig - die infrastruktur in österreich besteht bereits, dass muss nicht auf ewig mit schulden "finanziert" werden.

    dass in zeiten einer krise antizyklisch agiert werden muss, ist klar.

    silverbit
     
    00

    Ohne Schulden gäbe es kein Geld (od. zumindest nicht sehr viel). Wenn Sie Geld haben wollen, dann muss irgendwann, irgendwer zu einer Zentralbank (bei uns die EZB) gehen und dort Schulden machen. Denn nur von einer Zentralbank kann Geld kommen. So will es unser Geldsystem.

    Ergo: Aus keiner Schuld folgt kein Geld.

    Dann mach' ma eben wieder einen auf Tauschhandel.

    Al Berto
    00

    mit verlaub: die geldschöpfung durch die zentralbank hat mit der staatsverschuldung nix zu tun

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    Posting 1 bis 25 von 59
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