Todesfall Brian Jones wird neu aufgerollt

31. August 2009, 17:51
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Rolling-Stones-Mitbegründer war 1969 tot in seinem Swimmingpool gefunden worden - Polizei prüft neue Dokumente

London - 40 Jahre nach dem viele Fragen aufwerfenden Tod des Rolling-Stones-Gitarristen Brian Jones nimmt die britische Polizei neue Ermittlungen zu den Todesumständen auf. Im Zusammenhang mit dem Tod des damals 27-jährigen Musikers lägen ihre neue Informationen eines Journalisten vor, erklärte die Polizei in Essex am Montag, die Dokumente würden jetzt überprüft. Es sei jetzt aber noch zu früh, um etwa über das mögliche Ergebnis der Untersuchung zu sagen.

Jones starb im Juli 1969, wenige Wochen, nachdem er die Band, die er mitbegründet hatte, verlassen musste. Seine Leiche wurde damals im Swimmingpool seines Anwesens in Sussex entdeckt. Ein Gerichtsmediziner kam zu dem Schluss, dass Jones unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen in Kombination mit einem Asthma-Anfall ertrunken sei. Über die Todesumstände gab es allerdings immer wieder Spekulationen.

Gerüchte, dass Jones Opfer eines Verbrechens war, gab es mehrfach. Im Jahr 2004 hatte ein Filmemacher nach zehnjähriger Recherche den Bauunternehmer Frank Thorogood als möglichen Mörder des Gitarristen ausfindig gemacht. Demnach habe er die Tat 1993 auf dem Sterbebett gebeichtet. Die beiden sollen wegen der Kosten für Umbauten in Jones' Anwesen bei London Streit miteinander bekommen haben. (APA/AP/red)

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