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Auch zu Wasser unterwegs: Der burgenländische Polizist Franz Magyal patrouilliert zusammen mit einem Kollegen von der kroatischen Seepolizei vor dem Hafen-städtchen Umag.

Sie gehen mit kroatischen Kollegen auf Patrouille und helfen ihren Landsleuten im Urlaub bei Problemen.
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Die Mittagshitze flirrt über dem Asphalt, das Thermometer im kroatischen Küstenstädtchen Umag ist längst schon auf über 30 Grad Celsius geklettert. Franz Magyal und sein kroatischer Kollege drehen eine Runde durch die Altstadt. Eine dunkle Limousine mit steiermärkischem Kennzeichen versucht gerade, mitten auf einem Zebrastreifen einzuparken. Ein Fall für Magyal. Der österreichische Polizeibeamte weist die beiden Parksünder freundlich, aber bestimmt zurecht. Diese bleiben verwundert zurück. „War das net a Österreicher?", fragt der Fahrer den Beifahrer laut.
Magyal ist solche Reaktionen längst gewohnt. Der Polizist aus dem burgenländischen Oberpullendorf hat in diesem Sommer seinen Arbeitsplatz für zwei Wochen auf die kroatische Halbinsel Istrien verlegt - nach Umag. Dort, wo viele Österreicher Urlaub machen. Genauer genommen waren es 22.000 Österreicher, die Umag schon in den ersten sieben Monaten dieses Jahres besucht haben.
Und genau denen hilft Magyal. Sei es bei Verkehrsunfällen, wenn ein Fahrrad abhandenkommt, eine Handtasche am Strand gestohlen wird oder eine Anzeige wegen Passverlusts erstattet werden muss. Vorige Woche habe er einem Österreicher in Umag geholfen, sein Auto wiederzufinden. „Er wusste beim besten Willen nicht mehr, wo er es abgestellt hatte", erzählt der 44-Jährige.
Magyal ist einer von zehn österreichischen Polizisten, die heuer ausgewählt wurden, um die kroatischen Kollegen in der Hauptsaison zu unterstützen. Er trägt seine eigene nationale Uniform, nur die Schusswaffe musste zu Hause bleiben. Zwei Wochen dauert der Einsatz von jeweils zwei Polizisten. Dann geht es zurück nach Wien oder ins Burgenland, wo die meisten herkommen. So wie Magyal, der der dortigen kroatischen Minderheit angehört. Die Sprachkenntnisse waren letztlich auch eines der Auswahlkriterien für seinen Einsatz in Kroatien.
Viel Handarbeit
Das bestätigt auch Magyals Kollege, Revierinspektor Robert Puskarits, der sonst auf Inlandsstreife in Österreich unterwegs ist. Auch er hat kroatische Wurzeln. Wenn Puskarits den Vergleich zieht, was in Kroatien anders sei, so fällt ihm vor allem eines auf: „Die Kollegen schreiben viel mit der Hand, bei uns wird das mit dem Computer gemacht", sagt er.
„Die deutschsprachigen Touristen sollen sich bei uns wie zu Hause fühlen", sagt der Leiter der Polizeistation in Umag, Tomislav Rajkovic. Daher setze man zwischen Juli und September auch auf den Einsatz ausländischer Polizeikollegen. Die Kosten für Hotel und Verpflegung trägt dabei der kroatische Staat. Man könne nicht von jedem kroatischen Polizisten erwarten, dass er mehrere Fremdsprachen beherrsche, vor allem in Istrien sei Italienisch weitaus mehr als Deutsch verbreitet. Daher sei man für die Hilfe der Kollegen sehr dankbar, so Rajkovic. Umgekehrt profitiert Österreich auch von den kroatischen Polizisten, wie beispielsweise bei der Fußball-Europameisterschaft in Klagenfurt.
Vertrauen bei Touristen
Die Reaktionen seien bisher sehr positiv gewesen, sagt Rajkovic. „Den Touristen ist es sehr recht, wenn sie ihre eigenen Polizeibeamten hier sehen, denn das schafft Vertrauen." Die meisten würden gleich Kontakt knüpfen und manche sogar um gemeinsame Schnappschüsse für das Urlaubsalbum bitten.
Neu ist der Einsatz der österreichischen Polizisten in Kroatien nicht. Im Vorjahr waren sie bereits im traditionsreichen k. u. k. Seebad in Opatija auf Streife. Der Einsatzort hänge von der Zahl der österreichischen Gäste ab. Doch falls ein größerer Unfall mit österreichischer Beteiligung anderswo im Land passiere, schicke man die Kollegen auch dorthin. „Das war dieses Jahr zum Glück noch nicht der Fall", sagt Rajkovic. (Veronika Wengert aus Umag, DER STANDARD, Printausgabe, 1.9.2009)
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Das ist eine reine familiäre Angelegenheit zwischen Verwandten, und die Achtung des Familienlebens ist ein Menschenrecht. Mein Ururgroßvater war aus dem heutigen kroatischen Teil und meine Ururgroßmutter war aus dem heutigen slowenischen Teil und die beiden brachten beide einige Landgüter mit in die Ehe, und seit damals ist es eine familiäre Angelegenheit, wem was davon gehört. Die Erben leben heute in Slowenien, in Kroatien, in Österreich, in Großbritannien, in Kanada und in den USA.
ein dilettantenkommentar nach dem anderen.
anstatt froh darüber zu sein falls wirklich was passiert im urlaub und die sprachbarriere dadurch gebrochen wird wird hier nur müll gepostet.
ich wünsch es euch nicht das euch etwas zustösst im urlaub aber ist doch eine gute sache wie ich meine.
bin selber in kroatien viel unterwegs und viele sprechen wirklich keine zweite fremdsprache.
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