Madonna setzt sich für Roma ein

31. August 2009, 13:49
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Bühnenansage in Bukarest löst Diskussionen aus - Präsident Basescu erwidert: Es gibt keine "Politik zur Diskriminierung der Roma"

Bukarest - US-Popstar Madonna hat in Rumänien eine Diskussion über die Diskriminierung von Roma ausgelöst. Als sie bei ihrem Konzert in Bukarest auf die schwierige Situation dieser Volksgruppe in Osteuropa hinwies, wurden sie von Teilen des Publikums ausgebuht - dies sei ein "unangenehmer Zwischenfall", sagte Rumäniens Staatspräsident Traian Basescu nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Mediafax vom Samstag. Basescu betonte, in Rumänien gebe es keine "Politik zur Diskriminierung der Roma", wenngleich es vereinzelt zu derartigen Fällen komme. Madonnas Äußerung sei "vermutlich aus Unkenntnis" gefallen, sagte der Staatschef weiter.

Buh-Rufe und Beifall

Die Sängerin hatte laut Medienberichten bei ihrem Konzert am Mittwoch in Bukarest auf der Bühne gesagt: "Es gibt viele Fälle von Diskriminierung der Roma in Osteuropa, und dies macht mich sehr traurig, vor allem weil wir an Toleranz glauben - Roma, Homosexuelle, Menschen, die anders sind - alle müssen gleich behandelt werden, vergesst dies nicht." Von den 60.000 ZuschauerInnen habe ein Teil deutlich hörbar gebuht, ein anderer Teil habe Beifall geklatscht. Die Sängerin wollte am Samstagabend in Bulgariens Hauptstadt Sofia auftreten. (APA/dpa)

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    Madonna in Bukarest: "Alle müssen gleich behandelt werden, vergesst dies nicht."

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