Teil 1: Sony erklärt PlayStation 3-Zauberstab

31. August 2009, 12:35
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Einblick in die Funktionsweise von Sonys Wii-Rivalen - Spiele werden erst später vorgestellt

Sony will sich die ersten Spiele zum kommenden "Motion Controller" für die PlayStation 3 und hoch modernen Wii-Rivalen noch bis zur Tokyo Game Show Ende September aufbehalten. Einstweilen müssen sich Spieler mit einem kurzen Trailer und der Demo von der vergangenen E3 begnügen. Doch, um die Wartezeit etwas zu verkürzen, hat Chefentwickler Richard Marks aus der PlayStation-Forschungsabteilung einen kurzen Einblick hinter die Technologie hinter dem "Zauberstab" veröffentlicht.

Laut Marks würde die Kombination aus Bewegungssensoren und Kamera-Tracking erstmals eine "sub-Pixel-genaue" Erfassung des Controllers ermöglichen. Die Bewegungen des Spielers würden verzögerungsfrei 1 zu 1 umgesetzt.

Ein paar neue Informationen gibt es zum Controller: Er beinhaltet Sensoren zur Lage, Beschleunigung und Ausrichtung, weist einige Tasten und einen analogen Abzug auf. Haptisches Feedback gibt es über Vibrationsmotoren. Der leuchtende Tracking-Ball kann je nach Situation seine Farbe wechseln, um dem Spieler auch optisches Feedback geben zu können.

Spiele

Zuvor bekannt wurde bereits, dass Spiele sowohl mit einem, als auch mit zwei Controllern gespielt werden können. Mit dem optionalen zweiten Controller werde man seine Fähigkeiten erweitern können. Für Mehrspieler-Anwendungen werden bis zu vier Controller gleichzeitig unterstützt.

Sony will nach eigenen Angaben ganz klar auch Core-Gamer ansprechen und ziele nicht nur auf Casual-Gamer ab. Ob dann endlich vernünftige (Licht)Schwertkämpfe in den Wohnzimmern Einzug halten, wird man spätestens im Frühling 2010 sehen. (zw)

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