Vier Soldaten bei PKK-Angriff getötet

31. August 2009, 11:03
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Erdogan: Terroraktionen konterkarieren Bemühungen um Kurden-Rechte

Istanbul - Vier Soldaten sind im Südosten der Türkei bei einem Gefecht mit der Kurdischen Arbeiterpartei PKK getötet worden. Die Soldaten, darunter ein Unteroffizier, seien am Sonntag in der Provinz Hakkari Hinweisen auf Aktivitäten der verbotenen Organisation nachgegangen, teilte der türkische Generalstab auf seiner Internetseite mit. Medienberichten vom Montag zufolge warfen die PKK-Kämpfer eine Handgranate auf die Gruppe.

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan erklärte, derartige Aktionen der PKK störten die Bemühungen um eine Stärkung der Rechte von Kurden in der Türkei. Die Regierung in Ankara hatte zuletzt einen Vorstoß unternommen, den Kurden in der Südosttürkei mehr Rechte, vor allem im Bereich Sprache und Bildung, einzuräumen.

Der auf der Gefängnisinsel Imrali inhaftierte Chef der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK, Abdullah Öcalan, hat seinerseits der türkischen Regierung einen Friedensplan zur Lösung des Kurden-Konflikts übermittelt. Öcalan habe seine seit "Road Map" am 20. August der Gefängnisverwaltung übergeben, die sie der Regierung in Ankara übermitteln sollte, sagte sein Anwalt am Donnerstag in Istanbul.(APA)

 

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