Wiener Börse am Montag: ATX schließt sehr schwach

31. August 2009, 17:45
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Schwacher Wochenbeginn - Negatives Umfeld

Wien - Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei moderatem Volumen mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 50,84 Punkte oder 1,99 Prozent auf 2.503,98 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund elf Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2.515 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MEZ: Dow Jones/New York -0,93 Prozent, DAX/Frankfurt -0,95 Prozent und CAC-40/Paris -1,07 Prozent.

Der ATX startete mit deutlichen Kursverlusten in die neue Handelswoche. Auch das europäische Umfeld tendierte schwächer, allerdings weniger deutlich. Ein Marktteilnehmer in Wien verwies auf die sehr schwachen Vorgaben von den chinesischen Märkten sowie auf Gewinnmitnahmen. "Allzu viel war heute aber nicht los. Der Feiertag in London zeigte auch bei uns Wirkung", kommentierte ein Händler mit Verweis auf die moderaten Umsätze.

Zu den Aktien im Blickpunkt zählten Strabag, die nach Vorlage von Ergebnissen unverändert bei 22,20 Euro schlossen. Der Baukonzern hat seine operativen Verluste im ersten Halbjahr deutlich verringern können. Händlerkommentare zu den Zahlen lauteten "ganz gut" bzw. "etwas besser als erwartet". "Allerdings sind die Titel im Vorfeld schon gut gelaufen", hieß es weiter.

OMV schwach

Sehr schwach zeigten sich OMV mit einem Minus von 2,55 Prozent auf 27,48 Euro. Auch die Bankwerte konnten sich dem negativen Sektor-Trend nicht entziehen und verloren recht deutlich. So schlossen Raiffeisen International um 3,48 Prozent schwächer bei 36,85 Euro. Erste Group mussten einen Abschlag von 2,47 Prozent auf 29,56 Euro hinnehmen.

Unter den weiteren Indexschwergewichten schlossen voestalpine um 0,88 Prozent tiefer bei 22,45 Euro. Hier gab es eine "stärkere Gewichtung in der MSCI-Indexfamilie zu berücksichtigen", berichtete ein Händler. Telekom Austria schwächten sich um 1,38 Prozent auf 12,19 Euro ab.

Bei den Versorgern fielen Verbund um 1,42 Prozent auf 35,39 Euro. EVN schlossen nach volatilem Verlauf 0,21 Prozent höher bei 14,48 Euro. Die Analysten der UniCredit haben ihr Kursziel von 14,00 auf 14,50 Euro nach oben gesetzt und behalten die "hold"-Einstufung bei.

Für DO&CO wurde das Anlagevotum seitens der UniCredit von "hold" auf "buy" und das Kursziel von 8,50 auf 11,50 Euro angehoben. Die Aktien legten 7,41 Prozent auf 10,29 Euro zu. Die Berenberg Bank hat die Einstufung für Zumtobel von "hold" auf "buy" und das Kursziel von 7 auf 12 Euro erhöht. Zumtobel-Aktien verloren dennoch 1,37 Prozent auf 10,08 Euro.

Die zehn größten Kursgewinner

      1. WOLFORD AG                       +12,48 Prozent
2. BENE AG +8,02 Prozent
3. DO&CO RESTAURANTS&CATERING AG +7,41 Prozent
4. JOWOOD PRODUCTIONS SOFTWARE AG +5,29 Prozent
5. PANKL RACING SYSTEMS AG +2,72 Prozent
6. ROSENBAUER INTERNATIONAL AG +2,69 Prozent
7. LENZING AG +1,74 Prozent
8. BRAIN FORCE HOLDING AG +1,69 Prozent
9. TEAK HOLZ INT. AG +1,33 Prozent
10. AVW INVEST AG +1,14 Prozent

Die zehn größten Kursverlierer

      1. SKYEUROPE HOLDING AG              -7,41 Prozent
2. UBM REALITÄTENENWICKLUNG AG -6,57 Prozent
3. IMMOFINANZ AG -6,36 Prozent
4. WIENERBERGER AG -5,24 Prozent
5. FLUGHAFEN WIEN AG -4,99 Prozent
6. FERATEL MEDIA TECHNOLOGIES AG -4,52 Prozent
7. RAIFFEISEN INT. BANK-HLDG AG -3,48 Prozent
8. BWIN INT. ENTERT. AG -3,29 Prozent
9. IMMOEAST AG -2,99 Prozent
10. WARIMPEX FINANZ- UND BET. AG -2,98 Prozent (APA)

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