Drittel weniger Küniglberg: Peichl feilt Konzept aus

30. August 2009, 19:40

Er will den ORF weiter im Rainer-Bau, aber ein Drittel abreißen

Wien - Mit Ende August sollen die gut zehn "Interessenten" wie Porr, Strabag, Bai Pläne für künftige Nutzung des ORF-Zentrums liefern, falls die Anstalt absiedelt.

In die Diskussion um das von Roland Rainer erbaute ORF-Zentrum am Küniglberg haben sich nun der Architekt Gustav Peichl und dessen Kollege Rudolf Weber eingeschaltet. Ein gemeinsames Konzept der beiden sieht die Erhaltung des ORF-Gebäudes vor und soll zugleich Investoren die Gelegenheit geben, auf dem prominenten Hietzinger Grundstück zu bauen, berichtet das Nachrichtenmagazin "profil". Ein Drittel der Anlage soll demnach "geopfert" werden, um dort Wohnungen zu bauen.

Umwidmung

Konkret sollen 21.500 der rund 75.000 Quadratmeter großen Grundfläche - das Areal hinter dem Haupthaus, längs der Allee - umgewidmet werden. Mit dem Plan käme man, so Peichl, "Investoren entgegen, die dort Geld machen wollen. Man opfert etwa ein Drittel des Bestandes, bewahrt den vorderen Teil aber im Sinne Rainers". Peichl will die neuen Häuser nicht selbst bauen, sondern die Aufgabe Rainer-Schülern übertragen, die im Geiste ihres Mentors arbeiten sollen.

Die von der Stadt Wien favorisierte Absiedlung des ORF nach St. Marx nennt Peichl "undenkbar", die Gebäude dort hält er für "ungeeignet". Es handle sich um "misslungenen Städtebau". Ende September soll im ORF-Stiftungsrat über neue Konzepte beraten werden. (APA/fid)

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15 Postings
archimed
00
14.12.2009, 17:06
Architeketn Ideenwettbewerb...

...schon mal davon was gehört?
Vielleicht sollte der ORF als erstes mal einen offenen Wettbewerb zur Ideenfindung für Städtebauer und Architekten ausschreiben um
1. einen geeigneten, neuen Standort zu finden,
2. ein feines, schlankes Projekt für den ORF ebendort,
3. eine Verwertungsstudie für den Küniglberg,
4. eine Verwertungsstudie für die Argentinierstrasse,
5. eine Kostenprojektierung der Gesamtmaßnahmen,
und nicht wieder "Salamitaktik alla Austria" mit den "usual suspects" zu betreiben!

Merkutio
00
31.8.2009, 16:24
POTEMKINSCHES DORF AM KÜNIGLBERG

Hiemit übernimmt die Architektur das Prinzip der ORF Programmgestaltung. Die Fassade bleibt stehen.

Der Ferdl
00
31.8.2009, 15:40
Ganz abgesehn von den Schrebergärtnern gegenüber,

die ham doch sicher auch noch ein Einspruchsrecht gegen den Neubau (wird jo sicher was größeres, höheres mit max. Umbauter Fläche).


Büroanlage mit Geschäfts und Fressmeile sowie Luxuswohnungen (alternativ betreute Luxusaltersresidenz)

Was für ein Ideenfeuerwerk. Und so Inovativ.

CK-20101
00
31.8.2009, 15:39
"Man opfert etwa ein Drittel des Bestandes, bewahrt den vorderen Teil aber im Sinne Rainers..."

... sicher, sicher....
das wäre ganz im Sinne Rainers...

Der Ferdl
00
31.8.2009, 15:42
Fassade stehen lassen

erfordert halt der Denkmalschutz ...
... und hier darf die Ameisenfarm hinter der Fassade zur Belustigung der neuen Anrainer weiterkrabbeln.

Der Ferdl
00
31.8.2009, 15:36
Die Spannung steigt.

Parkplätze und Garagen für Technikfahrzeuge wegreissen für Luxuswohnungen dessen Bewohner sich von den diverses Funkanlagen befeuern lassen.

Und vielleicht über Handymasten klagen ....
Oder weils keine Parkpläz gibt.

Wettma es wird a Altersheim !!!!!!!!!

Ich lehn mich zurück.

Mawol
00

Sie glauben tatsächlich, der ORF _sendet_ im wörtlichen Sinn vom Küniglberg (kleiner Tip: was steht u.a. am Kahlenberg)?

VomStandardzensuriert
00
15.9.2009, 17:25
Ein Asbestverseuchtes Gebäude

mit schimmelig stinkender Klimaanlage...

CapeCode
05
31.8.2009, 11:28
peichl,

ein talentierter newcomer, von dem man noch viel hören wird. passt zum modernen orf

High Hopes
02
31.8.2009, 10:12
Peichl meldet sich zur Zukunft des ORF zu Wort.

Da wird der Gerd Bacher einen Blutsturz kriegen.

flotter denker
12
31.8.2009, 09:28
Sprengen, vollständig.

Dann einen Park anlegen und in der Mitte ein kleines, aber feines Museum der Wiener Bausünden.

suboptimal
 
03
31.8.2009, 12:40
Einspruch: den Berg den Küniglhasen zurückgeben

und die alte Ausflugsgaststätte mit den rosa Himbeerkracherln revitalisieren
:-D

Der Boss der Bosse
02
31.8.2009, 12:20
Unmöglich.

Es wäre nämlich nur ein großes Museum der Wiener Bausünden möglich.
Klein könnte lediglich ein Museum der Wiener Baujuwelen der letzten 30 Jahre sein. Etwa fünf Quadratmeter würden für Pläne und Modelle durchaus reichen.
Auch ein Museum der verhinderten Baujuwelen wäre denkbar (darin ein Modell des Leseturms samt Krone-Faksimiles).

superficial
13
30.8.2009, 21:48

Wie wärs mit dem Abriss der Führungsetagen?

Lord Edmund Blackadder
11
30.8.2009, 20:32

teilabriss? wtf!? Bagger drüber und aus.

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