Luftfahrt im anhaltenden Sinkflug

30. August 2009, 19:06
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Die Wirtschaftskrise schneidet den US-Airlines die Luft ab

Das Passagieraufkommen ist im zweiten Quartal 2009 erneut um 22,3 Prozent eingeknickt. Verglichen mit Asien und Europa stehen die USA allerdings immer noch recht gut da. Der Internationale Branchenverband IATA rechnet für 2009 mit einem Verlust von 3,3 Mrd. Dollar im Raum Asien/Pazifik und mit einem Minus von 1,8 Mrd. Dollar bei europäischen Fluggesellschaften. Bei US-Airlines werde sich das Loch auf noch eher verkraftbare eine Mrd. Dollar begrenzen. Die Differenz rührt daher, dass die Amerikaner immer mehr Kosten auf Kunden abwälzen. Die meisten Airlines berechnen auf ihrem internationalen Streckennetz bis zu 250 Dollar für das Umbuchen. Wer einen Koffer auf US-Inlandflügen aufgibt, muss dafür in der Regel 25 Dollar extra zahlen. Bei United Airlines Flügen nach Afrika oder Asien schlagen Gepäckstücke über 32 Kilo mit bis zu 400 Dollar zu Buche. Von versteckten Gebühren ganz zu schweigen, wie sieben Dollar Gebühr für Decke und Kopfkissen. (bea, DER STANDARD; Print-Ausgabe, 31.8.2009)

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