35 Aufständische am Wochenende getötet

30. August 2009, 13:22
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Britischer ISAF-Soldat bei Bombenanschlag gestorben

Kabul - Bei schweren Gefechten im Südosten Afghanistans haben afghanische und internationale Truppen mindestens 35 Kämpfer der radikal-islamischen Taliban getötet. Wie der Polizeichef der Provinz Chost, Abdul Kayum Bakisoy, am Sonntag mitteilte, griffen afghanische Soldaten am Vortag Stellung der Aufständischen an. Dabei seien sie von US-Kampfflugzeugen unterstützt worden. Aufseiten der Sicherheitskräfte habe es keine Opfer gegeben. Die Internationale Schutztruppe ISAF in Kabul bestätigte den Vorfall, machte jedoch keine Angaben zur Zahl der getöteten Aufständischen.

In der südafghanischen Provinz Helmand kam unterdessen bei einem Bombenanschlag ein britischer ISAF-Soldat ums Leben. Nach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums starb der Mann am Vortag bei der Explosion eines am Straßenrand versteckten Sprengsatzes. Nach Angaben des Internetdienstes icasualties.org kamen damit im August bereits 70 ausländische Soldaten ums Leben, die meisten davon Amerikaner. In der nördlichen Provinz Kundus wurden bei einem weiteren Bombenanschlag nach Polizeiangaben vom Sonntag zudem zwei Kinder getötet. (APA)

 

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