Peichl legte Pläne zur Teilerhaltung des ORF-Zentrums vor

30. August 2009, 10:26
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Drittel der Anlage soll für Wohnungen "geopfert" werden - Rainer-Schüler sollen Planung übernehmen

Wien - In die Diskussion um das von Roland Rainer erbaute ORF-Zentrum am Küniglberg haben sich nun der Architekt Gustav Peichl und dessen Kollege Rudolf Weber eingeschaltet. Ein gemeinsames Konzept der beiden sieht die Erhaltung des ORF-Gebäudes vor und soll zugleich Investoren die Gelegenheit geben, auf dem prominenten Hietzinger Grundstück zu bauen, berichtet das Nachrichtenmagazin "profil". Ein Drittel der Anlage soll demnach "geopfert" werden, um dort Wohnungen zu bauen.

Konkret sollen 21.500 der rund 75.000 Quadratmeter großen Grundfläche - das Areal hinter dem Haupthaus, längs der Allee - umgewidmet werden. Mit dem Plan käme man, so Peichl, "Investoren entgegen, die dort Geld machen wollen. Man opfert etwa ein Drittel des Bestandes, bewahrt den vorderen Teil aber im Sinne Rainers". Peichl will die neuen Häuser nicht selbst bauen, sondern die Aufgabe Rainer-Schülern übertragen, die im Geiste ihres Mentors arbeiten sollen.

Die von der Stadt Wien favorisierte Absiedlung des ORF nach St. Marx nennt Peichl "undenkbar", die Gebäude dort hält er für "ungeeignet". Es handle sich um "misslungenen Städtebau". Ende September soll im ORF-Stiftungsrat über neue Konzepte beraten werden. (APA)

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