Mehl und mehr

29. August 2009 17:00
  • Artikelbild
    Foto: ap

    In der Nacht von 4. auf den 5. September kann die Arbeit der Bäcker unter die Lupe genommen werden.

Die lange Nacht der Bäcker

Schön langsam kehrt das Bewusstsein für Brot als wertvolles Lebensmittel zurück, das zum Werden Zeit braucht, Hingabe und Expertise. Klar: Auch Tiefkühl-Teiglinge aus fixfertigen Backmischungen sehen irgendwie nach Brot aus, wenn sie "frisch" aus dem Heißluft-Ofen im Supermarkt-Backshop geholt werden. Nur: Da machen Triebmittel und chemische Helferlein jene Arbeit, die sonst dem Bäcker und seinem selbst kultivierten Sauerteig anheimfällt - weshalb Industrieerzeugnisse binnen kürzester Zeit wie Karton (oder ärger) schmecken. Wie anders ist Brot aus Bäckerhand beschaffen, das nicht bloß am ersten Tag genießbar ist, sondern im besten Falle (Roggenbrot!) von Tag zu Tag neue Nuancen entwickelt und immer besser schmeckt.

Was die Arbeit des Bäckers beinhaltet, warum sie nur in der Nacht erledigt werden kann, weshalb es in einer Bäckerei immer so unwiderstehlich gut riecht - diesen und anderen Fragen kann man in der Nacht von 4. auf 5. September in Bäckereien in ganz Niederösterreich auf den Grund gehen, wenn die Lange Nacht der Bäcker steigt. Dass so eine Veranstaltung ausgerechnet in Niederösterreich stattfindet, ist wohl kein Zufall: Mit Erich Kasses (Thaya) und Denise Pölzelbauer (Brunn/Pitten) stammen gleich zwei der drei offiziell besten Bäcker Österreichs von dort. (corti/Der Standard, Printausgabe 29.08.2009)

Die lange Nacht der Bäcker
4. September ab 20 Uhr
Teilnehmende Betriebe und Infos unter:
www.wko.at/noe/baecker

NegR h.c.
29.08.2009 21:24

"Denise Pölzelbauer" ist ein Mann?

trifasciata
31.08.2009 19:00

Wo steht denn, dass er/sie ein Mann wäre?

NegR h.c.
31.08.2009 19:19

Im Text: "zwei der drei offiziell besten Bäcker"

uni versalis
04.09.2009 10:42
sie haben sorgen..

hat mit dem eigentlichen thema viel zu tun!

lupus_in_fabula
01.09.2009 18:55
Ansage '2 der 3 besten'

Wird sich höchstens um Niederösterreich und nicht um die gesamte Republik handeln.

san antonio
01.09.2009 11:17

ahja, ein freund des binnen-i.
ich steh mehr auf schönes deutsch...

NegR h.c.
01.09.2009 11:34

Ich würde mir sinnbildlich eher die Finger abhacken, als ein Binnen-i zu verwenden. aber "Bäckerinnen und Bäcker" oder "Bäcker/innen" ist formschön, praktisch und macht einen schlanken Fuss.

lupus_in_fabula
01.09.2009 16:12

Gegen ein Binnen-i ist ja nichts einzuwenden;
arg sind nur die Binnen-I-"SchreiberInnen".

Balsamessig
30.08.2009 14:33

Männliche Form meist nur "Denis", ohne Schluß-e.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.