Demonstration gegen Militärpakt vor UNASUR-Gipfel

29. August 2009, 00:12

Hunderte protestieren in Bariloche gegen Nutzung kolumbianischer Militärbasen durch US-Armee

Bariloche - Im Vorfeld des Sondergipfels der Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR) im argentinischen Bariloche haben hunderte Menschen gegen das Militärabkommen zwischen den USA und Kolumbien demonstriert. "Das ist eine Demonstration für den Frieden und den Rückzug der US-Truppen von unserem Kontinent - wir wollen die Einheit Lateinamerikas", sagte einer der Organisatoren, der Gewerkschafter Edgar Actis, am Donnerstag.

Die Proteste richteten sich gegen das Vorhaben Kolumbiens, der US-Armee Zugang zu sieben seiner Militärstützpunkte zu gewähren. An der Kundgebung im Zentrum des südwestargentinischen Wintersportortes beteiligten sich unter anderem Menschenrechtsgruppen, Gewerkschaften und Vertreter der Mapuche-Indianer.

Friedensaufruf

Das Gipfeltreffen der UNASUR-Staaten zur Beilegung des Streits um US-Truppen in Kolumbien ist am Freitag mit einem Aufruf zum Frieden zu Ende gegangen. Nach mehr als siebenstündigen Beratungen verabschiedeten die Präsidenten der zwölf südamerikanischen Mitgliedsländer im argentinischen Bariloche ein entsprechendes Abschlussdokument. Darin wird auch vereinbart, dass der Verteidigungsrat der noch jungen Staaten-Union die Militärstrategie der USA in Südamerika analysieren soll.

Das während des Treffens angeregte Treffen des UNASUR mit US-Präsident Barack Obama war in der Abschlusserklärung nicht enthalten. Dabei solle es um die geplante Stationierung von 800 amerikanischen Soldaten auf insgesamt sieben bereits bestehenden Stützpunkten der kolumbianischen Streitkräfte gehen. Obwohl es keine förmliche Einigung auf das Treffen mit Obama gab, könnte es dazu dennoch am Rande einer UNO-Sitzung in New York oder im Rahmen der G-20 kommen, verlautete aus Teilnehmerkreisen.

Die linksgerichteten Präsidenten Venezuelas, Ecuadors und Boliviens, Hugo Chávez, Rafael Correa und Evo Morales, bekräftigten ihren Widerstand gegen die Stationierung der US-Truppen. Dies sei Ausdruck des US-Imperialismus. Kolumbiens konservativer Präsident Alvaro Uribe begründete das Truppenabkommen mit den USA jedoch mit der notwendigen Hilfe bei der Bekämpfung der Drogenkriminalität und linker Rebellen, die sich zum Teil aus dem Drogenschmuggel finanzierten. (APA)

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Horst Holger
12
30.8.2009, 21:10
gute Zusammenfassung der Stimmung in Barriloche

http://www.noticierodigital.com/forum/vie... p?t=569673

Das Beste der Spruch von Garcia in Richtung Chavez (übersetzt): "..Chavez wiederholt immer zu sagen, daß die Gringos (USA) kommen um unser Öl zu holen aber die Wahrheit ist, daß Chávez de gringos alles Öl verkauft, was sie benötigen"


http://worldtv.com/plomotv

dr. kokos
 
10
31.8.2009, 00:16

nur ist es gelogen. denn er verkauft ihnen nicht soviel, wie sie benötigen und auch nicht soviel, wie sie gerne hätten. der anteil der usa an den ven. ölexporten ist im sinken begriffen, derjenige chinas im steigen.

La Saeta Rubia
00
der anteil der usa an den ven. ölexporten ist im sinken begriffen, derjenige chinas im steigen

wishfull thinking!

hansito
01

Soviel kann Venezuela gar nicht fördern! Das venez. Öl ist im Gegensatz zum Brent-Öl, schwerer und somit auch komplizierter zu verarbeiten. Die Raffinierien stehen in den USA, in venez. Besitz. Die PDVSA betreibt zudem noch 10.000 Tankstellen in den USA! Wer kommt also nach Südamerika, um das Öl Venezuelas zu rauben? Wahrscheinlich der Obama selbst mit ein paar Plastikkanistern! Kökschen, zuerst nachdenken, dann posten!

Horst Holger
02
ist nun von den USA abhängig oder nicht, Koks?

bitte nur auf diese Frage antworten!

dr. kokos
 
10

wer ist abhängig? der kunde oder der lieferant? fakt ist, venezuela ist heute weniger abhängig von den usa als zuvor. eine diversifizierung der kundenbeziehungen ist in jedem geschäft sinnvoll. dass es nicht von heute auf morgen geht ist aber auch klar.

Horst Holger
12
30.8.2009, 21:02
der beste Spruch des Cumbre kam von Alan Garcia

in Richtung Chavez: "“Chávez se la pasa diciendo que los gringos vienen a robarnos nuestro petróleo, y la verdad es que Chávez les vende a los gringos todo el petróleo que necesitan”

Sehr gut und so passend......

Karl Buschina
10
29.8.2009, 12:49
Wer Augen hat zu sehen, der soll sie aufmachen.,.

http://tinyurl.com/nb66by

Nicolas Castillo
00
falsches Forum Karlchen ...

Verschwörungen laufen unter der Kategorie Ufos, Aliens etc. Suchen Sie mal.

E. Wart.
11
28.8.2009, 20:41
CARTA A LOS PRESIDENTES DE LA UNASUR

www.aporrea.org/actualida... 41339.html

Brief von Chávez an die Präsidenten von UNASUR (in Spanisch)

hansito
10

Uiiiiiii, ein langer Brief vom Huevo Chavez Frio!

Horst Holger
21
30.8.2009, 23:07
...und solch einen Menschen mit einer derart starken Psychose

soll noch jemand ernst nehmen (siehe Aussagen García von oben)? Der Großteil der (gebildeten) Venezolaner tut es schon lange nicht mehr...

karim massoul
22
28.8.2009, 18:53

Ja,das ist die Wahrheit,die Mehrheit der Lateinamerikaner steht hinter Uribe und seiner Politik,genau wie das eigene Volk:

Das Protein
02
30.8.2009, 10:33

weil man im standard sich nicht traut über solche kleinigkeiten zu berichten (links = annonfürsich gut), lapalien...
Protestar en Venezuela será delito
http://www.elpais.com/articulo/... iint_7/Tes

yomellamo
10
30.8.2009, 14:57

venezuela wird von Chavez diktaturisiert. Nur die ärgsten fanatiker streiten das noch ab.

Horst Holger
01
30.8.2009, 21:11
von den ärgsten Fanatikern gibt´s nur noch ein paar irregeleitete Idealisten hier im Forum

die anderen paar sind von Chavez gut bezahlt..

yomellamo
22
28.8.2009, 20:40

das ist wohl richtig.

die überwiegende mehrheit der kolumbianer steht jedenfalls hinter Uribe. Und eine menge venezuelaner würden wohl auch lieber einen Uribe als einen Chavez als präsidenten haben.

Student der Magie
23
29.8.2009, 15:45
aber wieso haben sie dann

Chavez gewählt und ihn sogar nach dem Putsch zurück in sein gewähltes Amt demonstriert????

Und die meisten Lateinamerikaner sind auch nicht rechts, sondern, wie die meisten Süd und Lateinamerikanischen Länder mehrheitlich links, sonst hätten die meisten auch keine linken Regierungen oder Prädidenten;)

Schon ein bisserl bei der Realitzät bleiben, auch wenn Ihnen linke Regierungen unsympatisch sein mögen, kann man sie doch nicht einfach wegleugnen;)

Und das Uribe nicht unbedingt das Gute verkörpert hat sich sicherlich auch schon in Kolumbien herumgesprochen;)

wider den rechten Kanaillen
43
28.8.2009, 23:46
Wer nicht hinter Uribe steht

wird unter seinen Füssen vergraben.

Austro-Spanier0
32
29.8.2009, 13:01
Aus ihrem posting kann man klar entnehmen,

dass SIE die Direktübertragung der Tagung in Bariloche in Caracol TV NICHT gesehen haben, sonst hätten sie sich ihren schwachsinigen Kommentar wohl erspart.

yomellamo
30
29.8.2009, 11:40

wer nicht hinter uribe steht wählt halt einen anderen, .. oder geht demonstrieren wie oder drückt sich sonst irgendwie in demokratisch korrekter weise aus.

Ernst Guevara
34
28.8.2009, 23:00
da irren Sie sich

das system uribe fuktioniert nur, weil viele menschen angst vor seinen todesschwadronen haben (man erinnere sich an die damalige "wahlempfehlung" der AUC und die damit verbundenen einschüchterungen bei uribes erster wahl) und manche dem typen zutrauen, dass er einen bürgerkrieg militärisch beendet, von dem die leute genug haben. anders ist es nicht zu erklären, dass sie einen als terroristenfreund bekannten politiker wie uribe wählen (siehe parapolitik). das funktioniert in venezuela so nicht, ausser natürlich Sie gehen davon aus, dass es dort auch bald einen bürgerkrieg gibt (in Ihren träumen) und damit der boden für einen "starken mann" bereitet wird.

Nicolas Castillo
00
31.8.2009, 14:41
haben Sie das was Sie da schreiben ...

eigentlich irgendwo als Vorlage abgespeichert? Immer nur copy/paste ist doch auch langweilig, oder? Geben Sie sich ein wenig mehr Mühe, Sie können es besser.

Austro-Spanier0
02
29.8.2009, 23:54
weil viele menschen angst vor seinen todesschwadronen haben

Woher in G´ttes Namen wollen ausgerechnet SIE wissen, wovon Menschen in Kolumbien Angst oder keine Angst haben. Sie waren noch nie dort, kennen wahrscheinlich auch kaum Kolumbianer und haben nicht das geringste Kriterium, um über Gefühle von Kolumbianern beurteilen zu können. Ihre ewigen Kommentare beginnen schön langsam zu nerven, vorallem weil man weiss, dass sie noch nie in Lateinamerika waren.

dr. kokos
 
23
31.8.2009, 00:02

bloß irgendwo gewesen zu sein qualifiziert aber auch für gar nichts. steven hawking war auch nie im weltall, trotzdem weiß er mehr darüber als jeder andere mensch.

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