Eine neue Stechmückenart erobert Mitteleuropa

31. August 2009, 14:28
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    foto: c. kaufmann

    Gekommen, um zu bleiben: Die Asiatische Buschmücke

Aedes japonicus kann Viren übertragen - Gelsenforscher relativiert: Bisherige Situation würde sich kaum ändern

Zürich - Eine invasive Stechmückenart verbreitet sich in unseren Nachbarländern: Wie Forscher der Universität Zürich berichten, hat die Asiatische Buschmücke (Aedes japonicus) in der Schweiz und im angrenzenden Deutschland bereits eine Fläche von 1.400 Quadratkilometern besiedelt. Es sei der erste Nachweis der Ausbreitung einer invasiven Mückenart in Zentraleuropa.

Aedes japonicus kann Viren wie etwa das für Menschen gefährliche West-Nil-Virus übertragen. Die Mückenart kommt ursprünglich aus Japan, Korea und China. Sie wurde 1998 nach Nordamerika eingeschleppt, wo sie sich seither ausbreitet. In Frankreich wurden im Jahr 2000 einige Larven entdeckt, die Mücken konnten dort aber erfolgreich ausgerottet werden. In Belgien existiert seit 2002 eine lokal begrenzte Population dieser Mückenart, bei der jedoch keine weitere Ausbreitung beobachtet wurde.

Nachweise

"In der Gegend von Lenzburg wurden im Sommer 2008 Klagen über lästige und aggressive Stechmücken laut", erklärte Alexander Mathis vom Institut für Parasitologie der Universität Zürich. Zur Identifizierung der Mücken wurde ein unvollständiges weibliches Insekt dem Institut für Parasitologie, dem nationalen BVET-Referenzzentrum für Arachno-Entomologie, eingesandt. "Wir konnten feststellen, dass es sich um keine einheimische europäische Art handelt", so Mathis.

Den Wissenschaftern ist es gelungen, an mehreren Brutplätzen Larven der Mücke zu entdecken. "Als Brutplätze reichen den Stechmücken schon temporäre Pfützen und sogar Blumenvasen auf Friedhöfen." In den über 3.500 untersuchten Brutplätzen wurden Larven von neun einheimischen Stechmückenarten gefunden. "An den Orten, wo Aedes japonicus vorkommt, ist sie häufiger zu finden als die sonst häufigste europäische Mückenart Culex pipiens", führte Mathis aus. Das sei ein Hinweis darauf, dass die Spezies gegenüber heimischen Stechmücken sehr kompetitiv ist.

Gegenmaßnahmen

"Da Aedes japonicus Überträger verschiedener Viren ist, sollten die Überwachung dieser Mücke sowie Kontrollmassnahmen geprüft werden", riet Mathis. Eine Bekämpfung würde aus einer Kombination aus Insektiziden mit dem Bacillus thuringensis und einer aktiven Aufklärung der Bevölkerung bestehen. "Viele Menschen wissen nicht, dass auch kleine Pfützen oder Blumenvasen bei 25 Grad Celsius innerhalb einer Woche zu einer Massenvermehrung der Stechmücken führen", so Mathis. "In Singapur sind 500 Kontrollorgane damit beschäftigt, die Bevölkerung darüber aufzuklären und Maßnahmen zur Beseitigung allfälliger Brutplätze einzuleiten." 

Gelsenforscher: Situation in Österreich kaum verändert

Keine erhöhte Gefahr erwartet der österreichische Gelsenforscher Berhard Seidel durch neu einwandernde Arten. Der Grund: Es gibt in Österreich bereits einige Gelsen-Arten, welche die Krankheiten - theoretisch - übertragen könnten. Die Buschmücke würde - so sie auch nach Österreich kommt - nicht viel an der Situation ändern, sagte Seidel am Montag. So gab es auch in der Vergangenheit immer wieder Fälle von Erkrankungen durch das West-Nil-Virus. Spätestens im Jahr 2008 wurde eine vergleichsweise harmlose Variante des Virus in Österreich erstmals nachgewiesen. In Europa und in den USA kursiert der Erreger schon länger, dabei auch eine wesentlich aggressivere Form.

Das Einschleppen eines potenziellen Überträgers in einem Gebiet reiche nicht aus, um bestimmte Krankheiten ausbrechen zu lassen. "Es braucht schon auch den Erreger dazu", so Seidel. Krank macht schließlich das Virus und nicht die Stechmücke. Ist beides vorhanden, kann es allerdings rasch gehen, wie das durch das Usutu-Virus verursachte Amsel-Sterben zeigte. Auch dieses Virus wurde über Stechmücken übertragen.

Vor allem Culex-, Anopheles- und Aedes-Arten gelten als potenzielle Krankheitsüberträger. Dazu kommt, dass die sogenannten Hausgelsen (u.a. viele Culex-Arten) in menschlichen Behausungen überwintern, was die Gefahr von Übertragungen verschärft. Von den sogenannte Überschwemmungsgelsen, die heuer schon in zwei Wellen weite Teile Österreichs heimsuchten, gehe dagegen derzeit kaum eine Gefahr aus. "Dazu läuft deren Vermehrungszyklus zu rasch ab", so Seidel. (pte/APA//red)


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Universität Zürich: Eingewanderte Plagegeister

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sag mir alles
00
..erobert europa

glaub ich nicht, denn die biester sind alle in meinem schlafzimmer

sektionschef vom salzamt
00

was genau ist bitte eine "invasive Mücke" ?

europa.eu
02
31.8.2009, 19:29

Die hat auch keine Chance gegen mein feuchtes Handtuch.

Ody Fry
00
31.8.2009, 12:21
In Deutschland und der Schweiz

Gut ist, dass die Viecher nicht gecheckt haben, dass man auf der Landkarte nur links abbiegen muss und sich so den Pazifik erspart. Da hatten wir Österreicher noch mal Glück!

mitrovic dejan
00
31.8.2009, 10:35
Ich habe gerade eine Gelse gekilt

Kan bite jemand das untesuchen.

georgum
03
31.8.2009, 10:34
West-Nil-Virus

Nun da frag ich mich nun aber wo die in Europa geschlüpften Stechmücken das West-Nil-Virus her haben das sie übertragen könnten.

Aber wahrscheinlich haben sie es bei der illegalen Einreise in die EU einfach geschmuggelt. :)

Parkschwein
00
31.8.2009, 10:12

bleibts in deutschland. :-)

molekühl
11
31.8.2009, 10:04

Identifiziert über ein "unvollständiges weibliches Insekt" - also offenbar (extrem unwissenschaftlich) mit der flachen Hand präpariert.
Ein echter Entomologe würde so etwas nie tun.

max 1231
 
135
30.8.2009, 23:05
das wirkliche problem ist die who

die konsequent alles macht um die brutplätze zu erhalten und diese auszudehnen. denn as einzige mittel das gegen all die brutplätze half war ddt und das wird auf betreiben der who konsequent abserviert. natürlich, in genf wo die who sitzt gibts keine moskitos und deren brutplätze. was verstehn diese typen was ausserhalb genf los ist ? die sind so stark beschäftigt ihre steuerfreien gehälter und tantiemen freundlicherweise spendiert vom EU steuerzahler zu konsumieren das die denn sinn für die realität verloren haben.

Naeich
 
00
Selten einen groesseren Unsinn gelesen

Es ist laengst erwiesen dass das Vergiften von Insekten mit Breitbandinsektiziden mittel- und langfristig eher den gegenteiligen Effekt hat: das Gift toetet auch andere Insekten und reduziert damit einerseits auch die Population and natuerlichen Insektenvertilgern andererseits werden Nischenkonkurrenten reduziert und es damit der naechsten Generation noch leichter gemacht sich auszubreiten.
Es gibt zahllose Tiere die Stechmuecken verzehren (u.a. Fledermaeuse) die aber im Gegensatz zu Stechmuecken (denen im Prinzip eine Wasserpfuetze reicht) weitaus mehr Anforderungen an die Umwelt haben, um leben zu koennen.
Mit Gift rottet man nur noch mehr von diesen Tieren langfristig aus.
Dei WHO hat mit dem allem sowieso nichts zu tun.

werner b.
01
31.8.2009, 20:20
;-)

Was hat The Who damit zu tun?

Einst Erwin, jetzt wieder Hund...
02
31.8.2009, 16:30
Na jetzt hör mal, du DDT-Lulu: ein rechter Mann macht das mit Napalm!

Lusche du...

dr toolittle
01
31.8.2009, 14:00
wohl das koks vom wochenende mit DDT verwechselt??

JAXCUBE
00
31.8.2009, 13:08
Retter in der Not

...man möge an den baldigen Wirtschaftsaufschwung durch H1N1 denken.

molekühl
13
31.8.2009, 12:38

Weil hier ziemlich undifferenziert "Rot" gegeben wird: Gerade in "unterentwickelten" Gebieten mit starkem Malariabefall sind die Vor- und Nachteile des DDT-Einsatzes durchaus abzuwägen. Nicht überall auf der Welt ist die abnehmende Schalendicke bei Greifvögeln das zentralste Lebensproblem.

hansi goldach
 
00
31.8.2009, 20:19

anm.: die abnahme der schalendicke der vogeleier
begann schon jahrzehnte vor der erfindung des ddt.
ich will aber hier keine argumente zum für und wider
einbringen. das ist wissenschaftliche spezialarbeit.

modelo65
00
31.8.2009, 11:20

schon mal was von der Stockholm Convention gehört?
http://chm.pops.int/
Die sieht international ein grundsätzliches DDT-Verbot vor.

robert rittersmann
03
31.8.2009, 08:21

also die ganze Welt vergiften?
Denken Sie sich etwas, wenn Sie posten?

the academic cyber sense
00
31.8.2009, 07:40

du hast aber nicht gerade viel ahnung von ddt oder?

NotUsed
154
30.8.2009, 19:10

baxter roche und die anderen verbrecher haben bestimmt schnell geschaltet und werden noch einen lebensbedrohlichen impfstoff für diese imaginäre bedrohung herstellen!

Porqué no te callas?
00
31.8.2009, 09:49

tja, wenn du beim nächsten kater nach deinem nächsten vollrausch eine tomapyrin oä schluckst, vergiß bitte nicht daran zu denken, was für ein heuchler du bist.

Mucosaprolaps
13
31.8.2009, 11:40

Ganz ehrlich: Nach einem Vollrausch hilft Wasser am besten. Wasser und Leiden; man hat sich das Schädelbrummen ja ehrlich erarbeitet.

... Schmerzmittel, sogar Aspro, heb ich mir für Fälle auf, wo es wirklich nötig wird. So stell ich sicher, dass bis dahin a) meine Magenschleimhaut da bleibt, wo sie hingehört b) die Leber hat schon mit dem Alk genug zu tun, da brauch ich nicht noch Thomapyrin hinterher schmeißen :)

Weh Ess Deh
23
31.8.2009, 08:08
Es wär ja wirklich schön, wenn Leute wie Sie mir nicht meine Praxis verstellen würden. Denn wenn Sie ein Antibiotikum brauchen, kommen Sie garantiert zu jemandem wie mir, der Ihnen die Medikamente dieser "Verbrecher" verschreibt.

Also, konsequent sein bitte. Wenn Sie sich den Haxen brechen, schlucken Sie doch Bachblütentropfen. Ich hätt' nix dagegen. Und die Krankenkasse auch nicht.

ayur veda (m.)
41
31.8.2009, 11:06
du kennst nur b/w???

nein, bei einem beinbruch wird natürlich geröntgt, eingerichtet und ein gips angelegt. ich nehm dann selbst noch arnika c200 und später symphytum (beinwell) c30.

und als arzt auf den gedanken zu kommen, dass dir jemand deine tolle praxis verstellt, ist zeichen eines überaus durchschnittlichen arztes - und das ist heutzutage bereits ein übles schimpfwort.

horsti
00
31.8.2009, 22:30
Beinwell

muss ja helfen.
Aber was wenn der Arm gebrochen ist?

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