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Li-Ionen gibt es für die Autoindustrie noch nicht in der notwendigen Menge.
Die Lithium-Ionen-Batterie ist die Akkutechnik mit dem größten Energie-Inhalt. Deshalb lassen sich damit die schönsten Szenarien der Elektromobilität ausmalen, die höchsten Leistungen, die größten Reichweiten. Allerdings: Es gibt die Lithium-Ionen-Batterie nicht wirklich. Jenseits von Handy- und Laptop-Akkus gibt es nur eine Fahrradbatterie von Panasonic in größeren Mengen zu kaufen.
Daimler ist zwar bereits in der Lage, sich selbst mit der neuen Technologie zu versorgen und den Mercedes S 400 Hybrid damit auszustatten. Aber allzu berauschend darf der Erfolg dort auch nicht ausfallen, weil sonst schnell die Batterien ausgehen werden. Selbst der Pionier in Sachen Hybridantrieb stattet seinen Volums-Hybriden Prius derzeit noch mit Nickel-Metallhydrid-Technik aus. Auch hier sind die Herstellungskapazitäten für Li-Ionen erst im Aufbau. Nicht zuletzt deshalb hat Daimler eine sehr kleine Variante gewählt, so groß wie eine Starterbatterie.
Denn mit der Größe steigen in jeder Hinsicht die Probleme, zumindest hoch drei. Man könnte durchaus jetzt eine Riesenfabrik irgendwo hinstellen. Jedoch wäre es nicht zielführend, auf dem jetzigen niedrigen Stand der Technik immense Stückzahlen zu produzieren. Stückzahlen können erst Hand in Hand mit den Fortschritten gesteigert werden. Dieser Zeitfaktor ist auch bei gutem Willen nicht zu umgehen. Mercedes spricht davon, die gewünschten Herstellungskapazitäten erst in zwei bis drei Jahren zur Verfügung zu haben. (Rudolf Skaricz/DER STANDARD/Automobil/28.8.2009)
Komisch...in China schaffen sie es und auch VW wird mit seiner Kooperation noch vor Daimler an Akkus in grosser Stückzarhl kommen.
Dasfü dass Merzedes hier einiges verschlafen hat kann ja niemand etwas.
China bunkert ja auch die Rohstoffe. Die werden halt selbst die ersten Autos und Akkus herstellen und die Amis und Europäer stehen dumm da.
Der BYD F6 ist ein heisser Kandidat. Nächstes Jahr in Amerika mit 450k Reichweite.
Komisch habe auf Discovery Cannel einen Bericht gesehen über ein E-Auto welches von GM gebaut wurde. Dessen Battery angeblich ein Autolebenlang hielt. Dieses Auto (hatte eine Kultnamen) wurde jedoch nur verliest. Nach Bedrohungen durch Wirtschaft und Erdöllobby wurden diese Fahrzeuge zurückgeholt und vernichtet auch wenn deren Besitzer (daruter auch Schauspieler) dies nicht wollten. Leider habe ich diese Sendung nicht aufgezeichnet. War sehr interessant es gibt angeblich noch ein Exemplar in einem Museum in den Vereinigten Staaten.
vielleicht liegts ja daran...
auszug aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Natr... kkumulator
...Allerdings ist zum Aufrechterhalten der Funktionsfähigkeit ein Temperaturbereich von ca. 300 bis 350 °C...
bietet ein Li Ping (selbstgebastelte?) LiFePO4 blöcke an.
http://www.youtube.com/watch?v=960hcUqrVI0
Für Autos, Fahrräder und Motorräder.
So dürfte es sein, ein Bekannter von mir hatte so eine Elektroauto, als nach knapp 2 Jahren die Accus hinüber gewesen sind hat in fast der Schlag getroffen als er den Neupreis der Speicheranlage erfahren hat, mit dem Erfolg, er hat seinen E-PKW verschrottet.
steht auf wackligen Beinen. Aber dem breiten Publikum wird eine einsatzfähige Technologie vorgegaukelt.
Über den Mildhybrid (den Verbrenner mit Bufferbatterie < 3,5kWh) wird es in namhaften Stückzahlen noch lange nicht hinausgehen.
Man kann eine Technologie nicht herbeireden, wenn die Voraussetzungen dafür (noch) nicht gegeben sind.
Diese verbrauchen etwas weniger aber durch den Mehrgewicht eben nicht viel.
Eine leichtere leistungsfähigere Batterie muss her. Daran ist vor 10 Jahren auch schon GM bei seiner Elektroauto gescheitert und an Bush (der auf Wasserstoff setzte) an die Ölindustrie und an GM selbst, da Großteil der Einnahmen eines Herstellers von Ersatzteile kommen der dann bei einem Elektroantrieb wesentlich reduziert wird.
Und natürlich auch die Kunden wollten keine Autos mit max 120 km Reichweite.
Aber eben der Hauptgrund ist und war der Batterie. Bessere und leichtere Batterie würde ja mehr Reichweite bringen, mehr Vertrauen vom Kunden erhalten, und könnten neue Autobauer einfach eine Leichtkarosserie mit Batterie und E-Motor ausstatten und loslegen ...
"da Großteil der Einnahmen eines Herstellers von Ersatzteile kommen"
das ist einfach eine seltsame verschwörungstheorie. sicher sind ersatzteile ein großes geschäft, aber wohl nicht hauptsächlich motor- und getriebebezogene.
abgesehen davon dass der erste herstelle mit einem e-auto, was bisherigen v-autos ebenbürtig ist, ein riesengeschäft machen würde.
Der Hybridantrieb ist ja nur eine Zwischenstufe, aber wohl auch eine wichtige.
Wenn man den Verbrauch gleichartiger Fahrzeuge mit und ohne Hybrid vergleicht, dann ist der Verbrauch schon wesentlich niedriger.
Lexus GS 450h und GS300 brauchen in der Praxis doch sehr unterschiedlich viel.
Aber natürlich fehlt für reine Elektroautos auch noch die Infrastruktur.
Sonst wären die vermutlich längst ein praktikabler Weg.
BTW, 70 km pro Tag für Stadtverkehr reichen völlig.
Die bekomme ich mit meinem LS600h durchaus hin.
Aber für Überlandstrecken ist das bei weitem nicht ausreichend.
Man kann eine Technologie zwar nicht herbeireden. Man kann sie aber auch schlecht ausschließlich im Labor bis zur endgültigen Serienreife entwickeln.
Nicht, dass ich glaube, dass irgendeines von den momentan verfügbaren e-Autos wirklich die Lösung ist, aber es gibt die Möglichkeit ordentlich weiter zu entwickeln, und eben auch eine Akzeptanz am Markt zu schaffen.
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