Umsätze bei technischen Geräten europaweit gesunken

28. August 2009, 15:00
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Preisdruck- und Währungseffekte wirken sich negativ aus

Hersteller von technischen Gebrauchsgütern wie Computern und Fernsehern nehmen weniger Geld ein. Im zweiten Quartal dieses Jahres hätten Kunden in Westeuropa für diese Geräte 41 Mrd. Euro ausgegeben, teilte die Marktforschungsgruppe GfK am Freitag in Nürnberg mit. Nach einem Rückgang von bereits acht Prozent im ersten Quartal habe der Markt im zweiten Quartal mit einem Minus von 9,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wieder deutliche Verluste verzeichnet.

Preisdruck- und Währungseffekte

Verantwortlich für den Umsatzrückgang sei weniger eine mangelnde Nachfrage, teilte die GfK mit. Neben den allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wirkten sich vor allem Preisdruck- und Währungseffekte wie die Schwäche des englischen Pfunds negativ aus.

Mit einem Umsatz von 9,8 Mrd. Euro bleibt die Unterhaltungselektronik größtes Marktsegment in Westeuropa. Allerdings brachen die Verkäufe im zweiten Quartal um 13,7 Prozent ein. Dies liegt laut GfK teilweise an der Fußball-Europameisterschaft, die im Juni 2008 zu einer großen Nachfrage nach Flachbild-Fernsehern geführt hatte. Im Bereich Telekommunikation brach der Umsatz um 10,6 Prozent auf 4,2 Mrd. Euro ein. Für positive Effekte sorgten Smartphones und Touchscreen-Geräte, die immer häufiger nachgefragt werden. Am stabilsten erwies sich der Bereich der Haushaltskleingeräte. Hier ging der Umsatz nur um 0,7 Prozent auf 3,1 Mrd. Euro zurück. (APA)

 

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