Türkei will Beziehung der NATO zu Islam ausbauen

28. August 2009, 12:02
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Ankara schlägt Rasmussen Konferenz mit OIC vor

Istanbul - Die türkische Regierung will engere Beziehung der NATO zur islamischen Welt. Ankara schlage dem NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen eine Konferenz des Verteidigungsbündnisses mit der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) vor, berichtete die regierungsnahe türkische Zeitung "Zaman" am Freitag. Der Generalsekretär der OIC, der Türke Ekmeleddin Ihsanoglu, habe den Vorschlag bereits begrüßt. Türkische Diplomaten erklärten demnach auch, beide Organisationen sollten Vertreter entsenden.

Rasmussen war am Donnerstag aus Griechenland nach Ankara gereist. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan lud Rasmussen zum Iftar ein, mit dem Muslime im Monat Ramadan an jedem Abend nach Sonnenuntergang das Fasten brechen. Der NATO-Generalsekretär führte am Freitag politischen Gespräche in Ankara.

Rasmussen hatte in Athen für die Beilegung der griechisch-türkischen Spannungen geworben, die seiner Ansicht nach das gesamte Bündnis behindern. (APA)

 

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