Um 45 Prozent

AUA-Führungsebene schrumpft

28. August 2009, 11:14

Insgesamt wird die Anzahl der Führungskräfte im Konzern auf allen Ebenen von derzeit 347 um rund 45 Prozent reduziert

Wien - Im Zuge ihrer Restrukturierungs-Maßnahmen, strafft die AUA auch ihre Führungsstruktur, heißt es heute in einer Aussendung der Airline. Die Zahl der Vice Presidents - sie leiten die Geschäftsfelder - sinkt von 24 auf 14. Gemeinsam mit den 14 Senior Directors - sie leiten die Stabsfunktionen und einige ausgewählte Fachbereiche - bilden sie künftig das Obere Management der Austrian Airlines Group. Insgesamt wird die Anzahl der Führungskräfte im Konzern auf allen Ebenen von derzeit 347 um rund 45 Prozent reduziert.

Die Austrian-Vorstände Andreas Bierwirth und Peter Malanik: "Mit diesem Schritt schaffen wir effizientere Strukturen und vereinfachen die Entscheidungsprozesse. Es ist eine wichtige Maßnahme, mit der wir unsere Schlagkraft am Markt erhöhen werden." (red)

 

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18 Postings
der adler
01
schrumpfen???

vorher 24 "Bereichsleiter"
nachher 14 "Vice Presidents" + 14 "Senior Directors" = 28!!
(es wurden eigentlich nur alle 24 Bereichsleiter wieder untergebracht plus nochmal 4 neue Versorgungsposten für treue Erfüllungsgehilfen aus der 3. Ebene)

könnte man bitte nach der selben Formel mein Gehalt schrumpfen??

Die AUA wird nur dann überleben, wenn die LH alle Bereichsleiter, Vice Presidents, Senior Directors usw. rauswirft und durch weniger aber dafür kompetente Manager ersetzt. Ohne Abkehr vom bisherigen Prinzip "failing upwards" wird es nicht gehen.

fasziniert
20
28.8.2009, 20:36
Wenn es keine Posten mehr zu verteilen gibt, braucht es auch keine Sonderstellung mehr

und es gibt keinen Grund, der AUA auch weiterhin zu erlauben, die Lebensqualität und Gesundheit der Liesinger durch dröhnende Überflüge zu zerstören.

Geholfen hat der AUA diese 2004 begonnene Geiselnahme eines ganzen Wiener Bezirks ohnehin auch nicht. Dazu hätte man auch anderswo und nicht nur auf Kosten der vom Fluglärm betroffenen Bevölkerung Geld einsparen müssen

glenkill
01
28.8.2009, 15:16
Unfähigkeit ohne Ende

Was haben die beiden Vorstände das vergangene halbe Jahr gemacht? Unternehmensführer sind das keine. Abgesehen davon waren derartige Maßnahmen schon vor 3 jahre fällig.
Natürlich sind auch zumindest 2000 Mitarbeiter zuviel im Unternehmen. Warum glauben den die Leute werden Verluste gemacht? Die Ösis meinen wohl mehr Mitarbeiter ist mehr Gewinn. Feigheit und Unfähigkeit regierte bei diesem Unternehmen und tut es noch.

Elio Ambrosi
 
00
28.8.2009, 16:49
stop

die beiden Vorstände haben praktisch unmögliche Aufgaben (schlechte Marktsituation) und einen aufgeblähten Apparat aus realitätsverweigernden de-facto pragmatisierten privilegierten Aua-Mitarbeitern über die Runden gebracht. Die Pfeife war der eitle Herr Oetsch.

glenkill
00
30.8.2009, 20:06
Yes

Gebe Ihnen voll recht: Ötsch ist ´nicht einmal ein guter Buchhalter, Michaelis ein kleiner Apparatschki.
Die beiden Vorstäönde sind aber in jedem Falle um ein paar Hutnummern zu klein. Malanik ist ein netter Kommunikator, Bierwirth ist ein kleiner überforderter Marketingmann. Zu hoffen ist, dass LH schnell Airliner / Unternehmer / Verkäufsexperten einsetzt.

A-Fan
40
28.8.2009, 12:55
Jobgarantie durch die Lufthansa schon wieder weg?

Kaum ist die AUA-Übernahme durch die Lufthansa genehmigt, schon werden die ersten 150 Mitarbeiter gekündigt. Dachte die 500 Millionen Euro wären für die Jobgarantie gewesen. Was sagt den der liebe Sozialminister Hundstorfer dazu?

CAZADOR DE BRUJ@S
03
28.8.2009, 14:02

Weiss nicht ob Du den Artikel gelesen hast,... Jobgarantien gibt es niemals für Manager.. wäre auch verrückt, besonders wenn man bedenkt was da zusammen gewirtschaftet wurde...

Traurig ist's nur dass man dafür eine LH braucht um das Management eines Unternehmens effizient zugestalten.

Hör endlich auf zu sudern !
00
28.8.2009, 12:42
"...und vereinfachen die Entscheidungsprozesse..."

Das nenn ich mal Euphemismus!

EINSZWO
00
28.8.2009, 12:30

die vorbereitungen dafür haben ja schon vor einem jahr ca. begonnen. hier wurden doch die grundlagen für den sozialplan geschaffen. noch schnell befördern, damit jetzt besser/höher abgefertigt wird. die zeche zahlt der neue besitzer bzw. vielmehr die verbleibenden MA (neue Sparpakete). glück im unglück für die freigesetzten, zusatzbelastung für die dagebliebenen.
mfG

Allmächtiger Satan
05
28.8.2009, 12:21
Halb soviele Manager...

...richten halb soviel Schaden an. Ein Segen für diese Firma und ein Grauen, wieviel Geld dort durch künstlich geschaffene und inkompetent besetze Posten jahrzehntelang vernichtet wurde.

Kontrahent1
00
28.8.2009, 14:46
Totale Zustimmung !

(Und ich weiß, wovon ich rede). Selten in einem Unternehmen soviele Vorgesetzte gehabt, die voll an der Materie vorbeigingen. Bei manchen (unbequeme Betriebsräte z.B.) konnte man die Karriere noch nachvollziehen aber so manche Flasche kam in eine Position, wo sie echt kontraproduktiv tätig war, ohne daß man nachvollziehen konnte, wie sie dahin kam.

kann man Glück shorten?
09
28.8.2009, 11:47
Warum hat die AUA das nicht schon bei Zeiten gemacht?

Da mussten zuerst hunderte Millionen Verlust gemacht und die Airline verkauft werden um auf diese Restrukturierungs-Maßnahme zu kommen?

*kopfschüttel*

bankenfreund
00
28.8.2009, 11:41
sind alle putzfrauen

schon entlassen?????

ich hoffe aber die führungskräfte dürfen gehalt und prämien weiterhin behalten *g*

"Mit diesem Schritt schaffen wir effizientere Strukturen und vereinfachen die Entscheidungsprozesse.

blablablabla
scheint als wäre ein unternehmensberater im haus gewesen

lingam
00
ja

das war ein inder, den die lufthansa geschickt hat

Radi Ator
02
28.8.2009, 11:38
man kann nur hoffen

dass der kofferträger vom alfred ö. jetzt auch fällig ist.

lingam
00
nein

der bleibt einer von den 14.
(ausserdem war er bei siemens der koffertraeger vom hochleitner, der oetsch hat ihn dann zur aua geholt)

Kontrahent1
00
28.8.2009, 14:47
Wahrscheinlich,

sind die vom Soerensen ja auch gegangen (nett abgefunden, natürlich).

höt döc
03
28.8.2009, 11:25
alle achtung

das zeugt von echten restrukturierungsambitionen und reformwillen. und davon dass man nicht nur bei den kleinen angestellten spart.

davon könnte man sich in anderen staatsnahen betrieben sowie in der öffentlichen administration was abschauen.

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