Bessere Überlebenschancen junger Menschen

29. August 2009, 10:00
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Zehn-Jahre-Überlebensraten seit den 1980ern angestiegen - Teilweise verdreifacht

New York - Die Prognose von jungen Menschen mit Krebserkrankungen des Blutes und des Lymphsystems hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten deutlich gebessert. Dies ergibt ein Vergleich der US-Krebsregister aus den frühen 80er Jahren und der ersten Hälfte des laufenden Jahrzehnts bei Patienten zwischen 15 und 24 Jahren.

Demnach stieg der Anteil der Patienten, die nach der Diagnose noch mindestens zehn Jahre lebten, beim Hodgkin-Lymphom von 80 auf 93 Prozent und beim Non-Hodgkin-Lymphom von 56 auf 72 Prozent. Bei Blutkrebs war der Fortschritt noch deutlicher: Bei der akuten lymphoblastischen Leukämie (ALL) stieg der Prozentsatz von knapp 31 auf 52 Prozent und bei der akuten myeloblastischen Leukämie (AML) verdreifachte er sich von 15 auf 45 Prozent.

Am größten war der Erfolg bei der chronischen myelocytischen Leukämie: Hier stieg die Zehn-Jahre-Überlebensrate seit den 1980er Jahren von null auf 74 Prozent. Die Forscher der Universität von New Jersey betonen aber in der Zeitschrift "Cancer", dass Kinder mit einer Leukämie oder einem Lymphom noch immer eine bessere Prognose haben als Jugendliche und junge Erwachsene. (APA/AP)

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