Sozialhilfe-Netz fängt die meisten Armen nicht auf

28. August 2009, 12:37
  • Die Erhebung aus dem Jahr 2008, in der von KlientInnen über Mängel und Probleme mit den Sozialämtern berichtet wurde, zum Download.

  • Die aktuellen Daten der Armutskonferenz zum Download.

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In manchen Bundesländern bekommt nur jeder 43. Armutsbetroffene Sozialhilfe

Wer arm ist, erhält Unterstützung vom Staat - zumindest in der Theorie. Aktuelle Berechnungen der Armutskonferenz zeigen jetzt: Nur ein Bruchteil der Armen und Armutsgefährdeten in Österreich erhält auch tatsächlich Sozialhilfe. Dabei gibt es gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern. So hat im Burgenland nur eine von 43 Personen, die unter der Armutsgrenze leben, im Jahr 2007 zumindest einmal eine Sozialhilfe-Geldleistung erhalten. In Kärnten war es jede 41 Person.

Sonderfall Wien

Am besten funktioniert das System in Wien, dort hat jede dritte einkommensarme Person zumindest einmal eine Sozialhilfe-Leistung erhalten. Auch sonst ist die Situation in der Bundeshauptstadt einzigartig. In Wien leben 58 Prozent der Sozialhilfe-EmpfängerInnen. Auf einen Sozialhilfe-Empfänger kommen 19 EinwohnerInnen, während der Wert am anderen Ende der Skala bis auf 388 Personen pro Sozialhilfeempfänger in Kärnten ansteigt.

Auch sonst bieten die Zahlen interessante Einblicke in die Unterschiede zwischen den Bundesländern. Während sowohl  in Niederösterreich als auch in Wien je ein Fünftel der österreichischen Bevölkerung lebt, sind die Ausgaben für Sozialhilfe im jeweiligen Land sehr verschieden. In Niederösterreich fallen neun Prozent der österreichischen Gesamtausgabenfür Sozialhilfe an, in Wien sind es 59 Prozent.

Armut bedeutet nicht unbedingt Anspruch auf Sozialhilfe

Bei den gravierenden Unterschieden der Zahlen von Sozialhilfe-BezieherInnen gegenüber Armen oder Amrutsgefährdeten muss allerdings berücksichtigt werden, dass Armut nicht unbedingt gleichbedeutend ist mit einer Berechtigung auf den Bezug von Sozialhilfe. Es gibt einkommensarme Personen, die keinen Anspruch auf Sozialhilfe haben. Das sind etwa in einigen Bundesländern MigrantInnen ohne Daueraufenthaltstitel;
Personen, die die Ausgleichszulage im Pensionssystem erhalten, deren Sicherungsniveau aber unter der EU-SILC-Grenze liegt (seit 2003 wird die Armutsgefährdung mit der Erhebung EU-SILC ermittelt ). Außerdem gibt es Personen, deren Einkommen unter der EU-SILC-Schwelle, aber über der jeweiligen Landes-Sozialhilfe-Schwelle liegt.

179 Euro pro Monat

Weiters legt die Statistik dar, dass im Schnitt pro Sozialhilfe-EmpfängerIn und Monat 179 Euro ausgegeben werden. Daraus lässt sich schließen, dass das immer wieder bemühte Bild von Menschen, die jahrelang ausschließlich von der Sozialhilfe leben, nicht realistisch ist. In Summe haben die Bundesländer im Jahr 2007  328 Millionen Euro für die Geldleistungen der offenen Sozialhilfe ausgegeben. Das ist etwa ein halbes Prozent der Gesamtsozialausgaben.

Die Armutskonferenz betont in einer Aussendung die Brisanz der Unterschiede zwischen Anspruchsberechtigten und tatsächlichen Beziehern: "Auch wenn die Zahl der Einkommensarmen nicht mit der Zahl der Sozialhilfe-Anspruchsberechtigten ident ist  sind diese Zahlen ein weiterer eindrücklicher Beleg für die hohe Nicht-Inanspruchnahme von Sozialhilfe in Österreich. In eine Studie hat zuletzt das Europäische Zentrum für Wohlfahrtspolitik das Ausmaß dieser Nicht-Inanspruchnahme mit 49 Prozent bis 61 Prozent der Anspruchsberechtigten beziffert - demnach erhalten zumindest 150.000 Menschen keine Sozialhilfe, obwohl sie Anspruch hätten." Das lege den Schluss nahe, dass oft nur einmalige oder kurzfristige Leistungen gewährt werden, Sozialhilfe also oft nicht mehr sei als ein Tropfen auf den heißen Stein.

Verzichten aus Scham

Die Gründe für die Inanspruchnahme sind vielfältig, berichtet die Armutskonferenz: "Uninformiertheit, Scham, grobe Mängel im Sozialhilfevollzug und unannehmbare Bedingungen, wie z.B. die grundbüchliche Sicherstellung des Eigenheims und eventuelle Unterhaltsklagen gegen Angehörige." In einer Studie aus 2008 berichteten viele Betroffene von Missständen und Mängeln im Verzug der Sozialhilfe. Ein Großteil der KlientInnen beklagte außerdem demütigende, herablassende oder "schulmeisterliche" Behandlung durch die Sozialämter(az, derStandard.at, 28.8.2009)

Info

Wenn im Text von "Sozialhilfe" die Rede ist, ist damit die sogenannte offene Sozialhilfe gemeint. Sie betrifft die Bezieherinnen in Privathaushalten, während die Menschen in Alten- und Pflegeheimen die sogenannte "geschlossene Sozialhilfe" beziehen.

Quellen der Untersuchung waren Daten der Statistik Austria sowie die EU-SILC-Erhebung (European Statistics in Income and Living Conditions).

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 230
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value
 
01
23.11.2009, 17:34

Ich war Unternehmer, hatte Spaß an der Arbeit und mein Einkommen war mehr als ausreichend.
Ich musste mein Unternehmen schließen, die Mitarbeiter (4) entlassen und meinem Lebenstraum adé sagen.
Ich hatte keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld, zurecht, da ich auch nie in die Kassen einbezahlt hatte.
Die Behandlung beim Sozialamt war nahezu menschenunwürdig, obwohl ich verstehen kann das die Angestellten dort mittlerweile jeden Menschen vor ihrem Schalter für geistig nicht zurechnungsfähig halten, viele sind es.
Um vom Sozialamt eine 2-monatige Hilfe zu bekommen, da ich bereits einen Job hatte, aber eben erst in 2,5 Monaten war unmöglich.
Ich hätte mein Auto verkaufen, jede Versicherung kündigen und die zu große Wohnung aufgeben müssen.

herbert backtrack
02
16.10.2009, 13:07
Sozialpolitik braucht Serviceorientierung

Co-Autorin des Buches "Handbuch Armut Österreich", Karin Heitzmann über den Unterschied von sozialer Absicherung auf Basis von Serviceleistungen und auf Basis von Versicherungsleistungen.

http://ichmachpolitik.at/questions/525
http://ichmachpolitik.at/questions/526
http://ichmachpolitik.at/questions/527

masterjo
11
24.9.2009, 20:14

Schon mal genannt in diesem Forum, an dieser Stelle nochmal und deutlich:
Grundeinkommen. Jetzt.

hanslblasta
00
24.9.2009, 22:24
fraglich ist nur, was bei einem Grundeinkommen nicht bezahlt würde?

jetzt gibt es Beratungseinrichtungen, (aufsuchende) Betreuung, berufliche Bildung, vor allem auch für "Menschen mit besonderen Bedürfnissen", Menschen mit psychischen Störungen, für Suchtkranke, für Schuldner, Haftentlassene, für Menschen mit fehlender beruflicher Qualifikation;
viele Bedürftige brauchen mehr als nur "Geld rübergestreckt" zu bekommen;
fraglich ist, ob es bei einem Grundeinkommen noch genügend Geld für diese Möglichkeiten gäbe, fraglich ist, ob Menschen ohne strukturierende Vorgaben ganz einfach allein gelassen werden können?
manche würden sich dann wohl derappeln, viele aber eher in der Versenkung verschwinden;
für den Staat wäre ein Grundeinkommen uU eine bequeme Lösung, für manche Menschen schlicht eine Katastrophe

fichtl
41
ist ja bezeichnend

...dass Wien die meisten Sozialschmarotzer hat.
Natürlich 14 x es geht ja nicht an, dass die Kassierin beim Billa besser gestellt ist als der "arme" Sozialhilfeempfänger. Muss der ja ohnehin in einer Wohnung der Gemeinde leben.
Schaffen wir die Bundesländer ab - ersparen wir uns solche hl Kommentare (Nissl)

hanslblasta
01
24.9.2009, 22:26

kennen Sie "Sozialschmarotzer"?
kennen Sie die Menschen, von denen Sie da so abfällig reden?
Sind Ihnen wenigstens 100 Lebensgeschichten von Menschen in sozial prekären Situationen bekannt?

fichtl
00
28.9.2009, 03:00
ja, ich kenne beide Seiten

Viele redliche, welche sich und ihre Familien, mit persönlichen Einsatz, lebenswertes Leben ermöglichen. Diese verdienen Hochachtung und Unterstützung.
Aber auch Spezialisten, welche ihr Lebtag nur auf Kosten der Allgemeinheit (parasitär) leben..., dazu zähle ich auch die Beamten welche für die durchschnittliche Höhe der Krankenstandstage von 27 Tage verantwortlich sind. Und da sind nicht die gemeint die mit einer Grippe zu Hause bleiben.

Don renatus79
40
Schönes Gedicht, aber nicht ganz richtig!

Es liegt auch an den handelten Personen in diesem Drama!
Wer Arbeit sucht wird auch eine finden!
Und wenn es die größte Drecksarbeit ist soll man sie annehmen und dann weiter sehen bis man das richtige hat!
Vom Tellerwäscher zum Millionär geht auch in diesem Land, wenn man nur will!
Wer aber zu Hause faul bis Mittag schläft und jeden Tag herum raunzt wird nichts erreichen!
In einem Spital gibt es in der Kantine die ein großer Fleischhauerbetrieb betreit schon seit vielen Monaten einen sogar gut bezahlten Job (bis 1700,. mtl.) aber wenn wer kommt ist es ihm zu viel Arbeit und am nächsten Tag ist er/sie wieder weg!
Na so wird es nicht gehen!
Das Spital ist im 3. Bezirk!

hanslblasta
00
24.9.2009, 22:33
es gibt Menschen, die nicht - oder nur theoretisch - arbeitsfähig sind;

es gibt viele Menschen, die könnten sich um eine Arbeit bemühen, packens aber nicht, suchen nicht, weil sie keine Erfahrungen von Ablehnung und Enttäuschung mehr machen möchten;
es gibt viele Menschen, die nach Jahren des Nichtarbeitens keine Tagesstruktur mehr haben, die es nicht mehr gewohnt sind, täglich pünktlich zu erscheinen, auch nur ein Minimum an konstanter Leistung zu erbringen; Menschen, die arbeiten können, aber keinen Betrieb finden, der mit ihnen was anfangen kann;
bei vielen dieser Menschen können Einrichtungen des 2. Arbeitsmarktes helfen, die Employabilität tatsächlich so weit herzustellen, dass die Leute wieder selbst ein Einkommen erarbeiten können; es gibt aber auch viele Menschen, die nur mehr versorgt werden können

tinker
10

Anders gesagt wir brauchen arme De.... die die Scheissarbeit erledigen, und zwar so schlecht bezahlt dass bevor sie anfangen zu nachzudenken vor lauter Existenzangst an nichts anderes denken als an eben diese Angst.

sam spad
21
Österarm

Österarm,
bald gibts kein Gas,
kalt ist es und gar nicht warm,
leerer wird das volle Glas,
nimm die Kleider schnell und flieh.
Österarm,
bald hast kein Geld,
ausgehöhlt bist wie ein Darm,
kleines Land in kleiner Welt,
schwer der Karren steh auf und zieh.
Österarm,
bald kommt die Pleite,
schwach ist heut dein starker Arm,
geschrumpft ist deine große Weite,
mager ist dein dürres Vieh.
Österarm,
bald gehts zu Ende,
und aus ist es mit deinem Charm,
versteckst dich hinter einer Blende,
nein das klappet nimmer nie.

Gorilla Quondam Gorillaque Futurus
00
"grundbüch(er?)liche Sicherstellung des Eigenheims"

da dürfte evtl. ein wichtiger grund für die diskrepanz liegen.

frage an leute die sich auskennen: gilt jemand, der zwar eigentümer von einem haus oder einer wohnung ist, aber wenig bis kein einkommen hat, als arm? ich denk schon.

weil da denke ich dass der anreiz, sich mit auf die immobilie besicherten kredite (mgl. öfters privat/informell, im bekannten- bzw. familienkreis) zu behelfen statt die sozialhife zu beantragen ein grosser ist.

ich denke es wird nicht wenige alte leute geben, die in aller stille von irgendwelchen verwandten ein taschengeld beziehen, mit der abmachung, dass die dann eh das haus kriegen. je nach familieninterner vertrauenslage mit oder ohne formelle überschreibung.

Kuldip K.
 
01
31.8.2009, 11:55
Zu "Mängeln im Verzug der Sozialhilfe"...

...treten öffenbar Mängel im Vollzug der Redigierung oa Artikels.

Teitsch gsagt: was schert uns eure Armut...

Paola Pistocchi
24
31.8.2009, 11:24
Da es bei uns keine absolute Armut (wie sie etwa in der Statistik der Weltbank mit der 1-Dollar-pro-Tag-Grenze erfasst wird) mehr gibt, misst die "Armut" in Europas Sozialstatistik etwas ganz anderes.

Armutsgefährdet ist in unserer Statistik, wer um 40% weniger verdient als das Medianeinkommen (das ist jener Betrag, den jeweils die Hälfte der Österreicher mit ihrem Einkommen über- und unterschreiten). Wenn es uns gelänge, die Realeinkommen aller Österreicher in den nächsten 3 Jahren zu verzehnfachen, würden wir uns wohl subjektiv reicher fühlen. Allerdings nur, bis wir einen Blick in die Sozialstatistik werfen: Sie würde zeigen, dass es genauso viel Armut gäbe wie heute. Andererseits: Würden alle Österreicher so viel Geld verlieren, dass keiner mehr als 60% des heutigen Medianeinkommens hätte, wäre der Großteil der Bevölkerung ziemlich sauer. Statistisch hätten wir dafür die Armut drastisch reduziert. Reine Perfidie.

Albert Kora
11
31.8.2009, 14:37
um das gehts hier aber nicht

um das gehts hier aber nicht. hier gehts darum, mit welchen unterschieden die einzelnen bundesländer hilfesuchende behandeln. also zufall des wohnorts wie der vollzug ist.
zweitens wird manifeste armut mit bedrückenden lebensituationen und deprivation gemessen: also kombination aus einkommen und realer ausgrenzung.

Ja wenn das so ist - dann Prost!
 
04
31.8.2009, 10:16
Wir arbeitenden Österreicher zahlen wie die Irren...


...und trotzdem versagt das Sozialsystems bei der Armutsbekämpfung, seiner primitivsten und wichtigsten Funktion!

Was läuft hier falsch?

hanslblasta
00
24.9.2009, 22:39
das Sozialsystem versagt keineswegs,

es gibt aber immer Verbesserungsbedarf;
wobei: ein "perfektes" System, in dem niemand mehr Not leidet, kann es realistischerweise nicht geben - denkens nur an Spielsüchtige; selbst bei einem "Grundeinkommen" in der Höhe eines durchschnittlichen Angestelltengehalts wäre das Geld im nu weg; und Menschen mit Abhängigkeitsstörungen gibt es viele in Ö - geschätzt an die 2 Mio

watzlilaus "walmoerder" wondratschek
 
21
31.8.2009, 00:09
Niemanden zu Armutschkerln machen

Von Vertretern des Sozialindustriellen Komplexes wird Verfechtern einer Straffung des Sozialnetzes oftmals Menschenverachtung unterstellt.
Stimmt nicht.
Jemand, der sehr wenig verdient, ist fuer uns nicht primaer "sozial schwach", dem die Gesellschaft daher auf ewig Geld hineinschieben muss, sondern jemand, der eben seinen Weg noch nicht gefunden hat. Wir glauben, dass im wesentlichen jeder eben sein Glueck machen kann, wenn er entsprechend motiviert ist.
Eine der grossen Leistungen Bill Clintons war die welfare reform, die auf diesen Ideen basierte: Unterstuetzungsahlungen nur fuer 2 Jahre in einem (insgesamt im Leben 5 Jahre). Der Eerfolg - trotz der Unkenrufe der Sozialarbeiter - gab ihm recht.
Wieder einmal ist die USA vorne!

Seifenbein
12
30.8.2009, 20:37
Über Arme und Reiche und gerechtere Umverteilung

Von David Ellensohn, Stadtrat der Grünen Wien:
"Wir wollen keine Almosen von den Superreichen, sondern gerechte Steuerbeiträge."
http://wien.gruene.at/uploads/m... Gruene.pdf

Paola Pistocchi
23
31.8.2009, 11:35

Die laufenden Defizite durch Beiträge der "Reichen" zu finanzieren ist faktisch unmöglich. Abgesehen von (verfassungs-)rechtlicher Unmöglichkeit kommt man nicht auf die laufend notwendigen Summen. Moralische Aspekte mal ganz außer Betracht gelassen. Denn wer ist "Reich": Die "Oberen 10.000" machen 0,125 % der Bevölkerung aus, die "Oberen 100.000" (!) daher 1,25 %. Denen müsste man schon ganz schön viel laufend wegnehmen. Die wären ziemlich bald arm oder im Ausland.

Geld oder Leistungen wegnehmen kann man daher nur dem Mittelstand. Dagegen wird demonstriert (zB Lehrer, Pöstler).

http://diepresse.com/home/wirt... /index.do?

technocracy
01
5.10.2009, 20:03
völliger blödsinn den sie da verzapfen, paola !

die superreichen österreicher haben soviel geld, das kann sich niemand vorstellen. zahlen wie das bip sind gefälscht, da können sie einen drauf lassen !

mary jane
 
23
30.8.2009, 19:25

Bei aller berechtigter Kritik an den hiesigen - sprich europäischen - Sozialsystemen, bei den Erfahrungen,
die ich in den USA mitbekommen habe, steht Österreich noch gut da. Während hier noch, so kontrovers auch immer, diskutiert wird und Verbesserungsmöglichkeiten erwogen werden, werden solchen Menschen in den Staaten ein fröhliches: 'Selbst schuld - verreckt' doch entgegen geschmettert. Ein ernst gemeintes.
Zumindest an einem Grundkonsens fehlt es hierzulande nicht, und darauf setze ich meine Hoffnungen. Ob nun ein Grundeinkommen oder anderes eine mögliche Lösung darstellt, ist letztlich Sekundär.

Sei nicht so verbohrt
03
30.8.2009, 15:07
Klares Ziel aller Betroffenen: Geld- und Bodenreform

Schluss mit der Bevormundung des Staates und der Hochnäsigkeit der wahren Sozialhilfebezieher: Die Reichen, die über die "Wirtschaftsförderungen" tatsächlich von unseren Steuern in Saus und Braus leben.

Anders werden es die hochnäsigen Parasiten in Anzug und Krawatte nicht lernen, das von uns erarbeitete Geld wieder an uns Arbeiter zurückzuführen.

Ja wenn das so ist - dann Prost!
 
01
31.8.2009, 10:08
Sie sollten sich....

..Ihren Postingnamen zum Ziel setzen.

minski
14
30.8.2009, 14:43
Von http://www.armutskonferenz.at

"Aktuelle Berechnungen der Armutskonferenz zeigen: die Zahl der Einkommensarmen in Österreich, die trotz Anspruch keine Sozialhilfe erhalten, ist enorm. Die wahren Probleme in der Sozialhilfe lauten deshalb nicht „soziale Hängematte“ und „Missbrauch“, sondern Nicht-Hilfe und Unterversorgung."

Aktuelle Studie der Nationalbank zur extremen Ungleichverteilung von Vermögen und Chancen: http://www.ots.at/presseaus... 26_OTS0067

Die abgeschafften Vermögenssteuern müssen sofort wieder her, sonst bezahlen die Krise der Reichsten nur die Armen und Mittelstand! Die 10% reichsten Österreicher müssten nur so moralisch wie der EU-Durchschnitt sein und Steuern bezahlen, dann gäbe es keine Armut und auch Junge könnten wieder leben.

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