Plattform für Alleinerziehende sieht "Mogelpackung"

28. August 2009, 06:07

"Viele Härtefälle bleiben aufrecht"

Wien - Die Österreichische Plattform für Alleinerziehende ist mit der vorläufigen Einigung der Regierung zum einkommensabhängigen Kindergeld nicht zufrieden und spricht von einer "Mogelpackung für Alleinerziehende". "Viele Härtefälle bleiben aufrecht", erklärte die Vorsitzende Regina Schlacht am Donnerstag in einer Aussendung, "nur ganz wenige" könnten aufgrund der Härtefall-Liste das Kindergeld ebenso lange zu beziehen wie ein Elternpaar.

"Härtefälle" sind für die Regierung jene Familien, bei denen ein Elternteil nach der Geburt des Kindes verstorben bzw. schwer erkrankt ist oder sich in Haft befindet, außerdem zählt dazu Gewalt in der Familie. Das Einkommen des allein erziehenden Elternteils darf außerdem nicht über 1.200 Euro im Monat liegen, weiters muss ein Antrag auf Unterhalt bei Gericht gestellt worden sein. Die Gerichte würde dadurch ein Anstieg der Unterhaltsverfahren erwarten, meinte Schlacht, denn bisher hätten viele getrennte Paare die Unterhaltszahlungen selbstständig oder über die Jugendwohlfahrt geregelt.

Die Plattform für Alleinerziehende fordert nach wie vor eine gleich lange Bezugsdauer für Alleinerziehende wie für Paare. Der Zuschuss für sozial schwache Familien, der von SPÖ und ÖVP noch verhandelt werden muss, solle außerdem bestehenbleiben und nicht mehr rückzahlungspflichtig sein. (APA)

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18 Postings
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bleibt denn das Einkommen aus

Vermögen bei der Höchstverdienstgrenze unberücksichtigt? Na ja, kann auch nicht kontrolliert werden.
Dem Standard sei übrigens für die zur Verfügung gestellten Informationen gedankt.

Hubert Ungeist
 
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Da verwechseln sie 2 Sachen

Steuern...für die gibts keine Höchstverdienstgrenze sonder nur Progressionsstufen. Aber einer gewissen Höhe (ich glaub ca50.000 Euro ist es jetzt) zahlen sie den Höchststeuersatz.

Sozialversicherung.. hier gibts die HGöchstverdienstgrenze, ab dann zahlen sie keine weitere SVG mehr, aber dafür mehr Steuern, weil der SVG Beitrag nicht mehr abgezogen werden kann vom Einkommen (weils ihn schlicht nicht gibt). So kommt man auf einen effektiven Sterusatz samt SOzialverischerung (aufgrund Progressionsstufen) so knapp an dir 40%

Hubert Ungeist
 
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29.8.2009, 10:50
Vora llem der Härtefall

herkömlicher wenig verdienender Familien bleibt aufrecht Wenn nur eine Person arbeiten geht.

?und
00
29.8.2009, 08:02
vielleicht sollte man auch die wualtitä der erziehung evalluieren?

was da schlußendlich in schule und kindergarten als erzogen abeladen wird - bin absolut für nachschulungend der erziehenden - gratis aber verpflichtend - egal ob allein oder zu zweit erziehend.

manfred ortner
03
28.8.2009, 14:23
KBG-Tohuwabohu ohne Ende! Die "Mogelpackung" sichert gerade noch die Berücksichtigung den Gleichheitsgrundsatz in der Familienförderung!


Wenn AlleinerzieherInnen den zweiten Elternteil "animieren" können, bekommen sie gleich lange KBG wie die "konservativen" Paareltern.

Wenn letztere auf die Betreuung eines Elternteils "verzichten", bekommen sie genauso lang KBG wie die in diesem Staat per se "armen" AlleinerzieherInnen.

In welcher Hinsicht wird bei der derzeitigen Regelung welche Familienstruktur benachteiligt bzw. bevorzugt?

Antworten erbeten!

PS: Die Armutskonferenz berichtet regelmäßig darüber, dass die Sozialproblematik bei AlleinerzieherInnen ähnlich gegeben ist wie bei Alleinverdiener(groß)familien. Der Unterschied besteht darin, dass erstere ihre "Mindestsicherung" staatlich garantiert bekommen und letztere meist "privat" finanzieren!

Little Willy
53
28.8.2009, 13:19
Was wollen die denn noch?

Aber immer schön brav hinter den Kindern verstecken.

Aurelia Biedermann
12
28.8.2009, 15:12

Was sind denn Sie für einer?

Göttinnenlästerer
30
28.8.2009, 15:54
Was stimmt denn daran nicht?

Aurelia Biedermann
01
28.8.2009, 17:30
Daran stimmt gar nichts.


Alleinerzieher/innen bekommen nichts, was andere Eltern nicht auch bekommen. Die Frage, was "die denn noch wollen", geht daher ins Leere.

Und Eltern haben nunmal Kinder, egal ob alleinerziehend oder nicht. Die im zweiten Satz steckende Forderung, diese Tatsache gerade in einer Diskussion ums Kindergeld außer acht zu lassen, ist daher besonders skurril.

Hubert Ungeist
 
00
29.8.2009, 10:52
Falsch eine Familie wo nur einer arbeitet

und unter 1200 verdient bekommt keine weiteren 2 Monate ein Alleinerzieher schon

Sten
01
29.8.2009, 15:11

Wenn nur einer arbeitet kann eben einer beim Kind zu Hause bleiben. Bei Alleinerzieheren ist einer allein, braucht Kinderbetreuung oder kann nicht arbeiten gehen. Ist das wirklich sooo schwer zu verstehen?

Donna Karan NY
00
29.8.2009, 19:34

Nicht vergessen, dass auch bei Ehepaaren nicht immer beide Eltern in Karenz gehen können. Nicht alle Väter sind Beamte oder Angestellte in Großbetrieben. Selbständige Väter mit kleinen Betrieben können sich oft nicht leisten, länger als eine Woche am Stück zu fehlen!! Bekommen diese Mütter dann auch das KBG länger??

Aurelia Biedermann
00
31.8.2009, 15:50

Ach ja, und diese bedauernswerten Menschen machen auch nie Urlaub, geschweige denn, dass sie je krank werden.

manfred ortner
00
31.8.2009, 17:46
?


Thema?

Aurelia Biedermann
00
31.8.2009, 19:02

"können sich oft nicht leisten, länger als eine Woche am Stück zu fehlen"

(Donna Karan NY im Posting oben)

Hubert Ungeist
 
22
30.8.2009, 09:35
Nein weil das sind zutiefst böse Familien

entspricht nicht der Familienideologie der Grünen und der SPÖ müssen also bestraft werden.

Hubert Ungeist
 
00
29.8.2009, 16:53
Sie wissen aber schon das dann bei der Familie

ein weiterer ERWACHSENER vom selben Geld leben muss.

Pierre d´Aubusson
00

Aber nur, wenn man verheiratet ist.
Nichtverheiratete, die inoffiziell zusammen wohnen haben es da besser. Solange, bis das Parkpickerl im Bezirk eingeführt wird. Dann ist es aus, denn da bekommt der, der offiziell woanders wohnt keinen Parkplatz im Bezirk.
Und plötzlich hatte das Kind einen treusorgenden Vater. Mit Parkpickerl.

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