CA Immo leidet unter Ost-Abwertungen

27. August 2009, 19:43
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Wien - Die börsenotierte CA Immo International AG, zu 56 Prozent im Eigentum der CA Immobilien Anlagen AG, hat im ersten Halbjahr deutlich unter den Abwertungen der Immobilienbestände in Ost- und Südosteuropa gelitten. Das Neubewertungsergebnis belief sich auf -102,9 Mio. Euro und drückten den Halbjahresverlust auf -86 Mio. Euro. 2008 wurde noch ein Periodengewinn von 7,8 Mio. Euro erwirtschaftet. Die Mieterlöse legten um 5,2 Prozent auf 19,9 (18,9) Mio. Euro zu.

CA Immo zeigt sich zuversichtlich, bei einem unveränderten Marktumfeld mit diesen vorgenommenen Wertanpassungen weitgehend für die weitere Entwicklung der Immobilienwerte in Ost- und Südosteuropa vorgesorgt zu haben. "Somit kann für das zweite Halbjahr 2009 mit einer Verbesserung der Ergebnissituation gerechnet werden", teilt die Gesellschaft am Donnerstagabend ad hoc mit.

Keine Immobilien verkauft

Im ersten Halbjahr wurden im Gegensatz zur Vorjahresperiode keine Immobilien verkauft. Das EBITDA verringerte sich dadurch auf 13,5 (19,5) Mio. Euro. Das Finanzergebnis belief sich auf -13,6 (-0,3) Mio. Euro. Das Konzernergebnis nach Minderheiten lag bei -80,8 (+9,6) Mio. Euro. Deutlich positiv entwickelte sich der operative Cash-flow, der 12,7 Mio. Euro erreichte und damit um 10 Prozent über dem Wert im ersten Halbjahr 2008 lag.

Die Eigenkapitalquote lag Ende Juni bei 51,1 Prozent, die Netto-Finanzverschuldung betrug 202,5 Mio. Euro gegenüber einem Immobilienvermögen von rund 700,5 Mio. Euro. Das Nettovermögen (NAV) je Aktie betrug 10,34 Euro nach 12,20 Euro zum Jahresende 2008.

Das Ergebnis wurde entscheidend von der Entwicklung der Immobilienwerte bestimmt, so die Gesellschaft. Nach den im ersten Halbjahr vorgenommen Wertanpassungen liege die durchschnittliche Brutto-Mietrendite des vermieteten Immobilienvermögens nunmehr bei 8,3 Prozent - 7,9 Prozent in CEE und 9,0 Prozent in SEE, und sei im Vergleich zum Jahresende (7,3 Prozent) deutlich angestiegen. (APA)

 

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