Außergerichtlich geeinigt

27. August 2009, 16:20
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Rechtsstreit zwischen Red Bull Salzburg und Ex-Trainer Kurt Jara wegen Ungereimtheiten bei Spie­lertransfers beigelegt - Kein weiterer Kommentar

Salzbur - Der Rechtsstreit zwischen Kurt Jara und seinem ehemaligen Arbeitgeber Red Bull Salzburg ist beigelegt. Der österreichische Fußball-Meister und der frühere Trainer haben eine grundsätzliche außergerichtliche Einigung erzielt, gab Red Bull am Donnerstag auf Anfrage der APA - Austria Presse Agentur bekannt. Die beiden Parteien sind übereingekommen, diese Einigung nicht zu kommentieren, hieß es weiter. Die für 14. bis 17. September angesetzten Streitverhandlungstermine am Landesgericht Innsbruck wurden daher abberaumt.

Jara war im Frühjahr 2005 nach Übernahme des Salzburger Fußballvereins durch Red Bull zum Club gekommen und am 19. Mai 2006 überraschend als Trainer abgelöst worden. Red Bull hatte dem 58-jährigen Tiroler Ungereimtheiten bei Spielertransfers vorgeworfen, worauf Jara den Verein u.a. wegen 1,22 Mio. Euro entgangenen Gehalts klagte. Red Bull hatte daraufhin Widerklage eingebracht, um feststellen zu lassen, dass Jara für einen allfälligen Schaden aus den in seiner Ära getätigten Transfers zu haften habe.

Red Bull Salzburg hatte in der Winterpause 08/09 Selbstanzeige bei der zuständigen Spielervermittler-Kommission des ÖFB wegen früherer Spielertransfers erstattet. Der Verein hat dabei zugegeben, nicht alle Bestimmungen des FIFA-Reglements im Zusammenhang mit Spielervermittlern eingehalten zu haben. Es handle sich dabei um insgesamt acht Fälle, die in den Jahren 2005 und 2006 abgewickelt worden seien, hieß es damals. In zwei internationalen und sechs nationalen Transfers sollen Manager oder Berater im Spiel gewesen sein, die über keine FIFA-Lizenz verfügten. (APA)

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