Uniqa: Analysten erwarten kleines Prämienplus

27. August 2009, 15:26
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Wien - Analysten erwarten für die am Freitag zur Veröffentlichung anstehenden Halbjahreszahlen 2009 des heimischen Versicherers UNIQA Zuwächse bei den Prämien aber starke Rückgänge bei den Ergebnissen.

Die Konsensusschätzung der Experten von der UniCredit und der Erste Group für das Bruttoprämienvolumen (gross written premiums) lautet auf 2.652,5 Mio. Euro. Zum Vorjahreszeitraum errechnet sich daraus ein knapp dreiprozentiges Plus. Die verdienten Prämien (Nettoprämien) sollten sich noch um 1,8 Prozent auf 2.250 Mio. Euro verbessern. Beim Vorsteuerergebnis prognostizieren die Spezialisten durchschnittlich ein deutliches Minus von 24,5 Prozent auf 83 Mio. Euro. Der Nettogewinn sollte im Vergleich zum Halbjahr 2008 um 35 Prozent auf 59,5 Mio. Euro schrumpfen.

"Das Nettoergebnis wird jedoch unter den Vorjahreszahlen liegen, wobei das zweite Quartal ähnlich verlaufen sein sollte wie das erste Quartal", so Erste-Group-Analyst Christoph Schultes. In der zweiten Jahreshälfte erwartet er aber eine leichte Verbesserung der wirtschaftlichen Situation für die UNIQA. Die Analysten der UniCredit erklären den fallenden Nettogewinn mit den erhöhten Ausgaben für Schadensfälle. Die steigenden Bruttoprämien liegen in der positiven Entwicklung im Schaden/Unfall-Bereich und in der Krankenversicherung begründet, so die Experten. (APA)

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