Diageo trotz Gewinnplus pessimistisch

27. August 2009, 09:24
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Hoffnung auf nachhaltigen Aufschwung schwindet

London - Der weltgrößte Spirituosenhersteller Diageo hat das vergangene Geschäftsjahr mit einer Gewinnsteigerung von 10 Prozent abgeschlossen. Die laufenden Geschäfte beurteilt der Guinness-Brauer aber wegen schwindender Hoffnungen auf einen nachhaltigen Aufschwung pessimistisch. Der britische Konzern kassierte am Donnerstag zum zweiten Mal seine Prognose für die zwölf Monate bis Mitte 2010 und erwartet nun nur noch ein Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich.

Im Februar hatte der Produzent von Wodka Smirnoff und der Whisky-Marke Johnnie Walker noch eine Steigerung seines Betriebsgewinns um 7 bis 9 Prozent vorhergesagt.

Im Geschäftsjahr bis Ende Juni verbuchte Diageo einen Gewinn von 65,2 Pence (0,74 Euro) je Aktie, der leicht über den Erwartungen lag. Das schwache Pfund und Kostensenkungen trieben das Betriebsergebnis um 4 Prozent in die Höhe. Das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres sei gut verlaufen und lasse ein stabiles erstes Halbjahr erwarten, erklärte Konzernchef Paul Walsh. (APA/Reuters)

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