Massenflucht aus Burma

26. August 2009, 20:16
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Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und ethnischen Minderheiten

Peking  - Rund 10.000 Menschen aus dem Nordosten Burmas sind Berichten zufolge nach militärischen Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und Angehörigen ethnischer Minderheiten über die Grenze nach China geflüchtet. Eine chinesische Behördensprecherin bestätigte am Mittwoch, dass Menschen in großen Gruppen aus Burma in die Stadt Nansan in der südchinesischen Provinz Yunnan gekommen seien. Ein örtlicher Geschäftsmann berichtete, die Behörden hätten in der Stadt Lager für die Flüchtlinge errichtet.

Die Fluchtbewegung fand den Angaben zufolge in der Zeit vom 7. bis 12. August statt. Laut der in der US-Hauptstadt Washington ansässigen Menschenrechtsgruppe Campaign for Burma begannen die Probleme mit der Stationierung hunderter Soldaten in der birmanischen Region Kokang, in der mehrheitlich Chinesen leben. Dabei kam es den Angaben zufolge auch zu Auseinandersetzungen zwischen den Regierungstruppen und Aufständischen. (APA/AP)

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