Gorenje kommt ins Schleudern

26. August 2009, 13:34
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Umsatz sinkt im Halbjahr um 33 Prozent

Velenje  - Der börsenotierte slowenische Haushaltsgeräte-Produzent Gorenje hat im ersten Halbjahr 2009 einen Verlust in der Höhe von knapp 18 Mio. Euro erwirtschaftet. In der gleichen Vorjahresperiode hatte das Unternehmen noch einen Nettogewinn von 8,1 Mio. Euro verbucht. Der Umsatz ist um 33 Prozent auf 567,9 Mio. Euro gesunken, betonte Gorenje in einer Aussendung.

Im zweiten Quartal 2009 schnitt man trotz weiterer Verschlechterung der Geschäftsergebnisse wesentlich besser als im Vorquartal ab, betonte das Unternehmen. Der Verlust im zweiten Quartal betrug 3,25 Mio. Euro, während sich im ersten Quartal ein Minus von 14,7 Mio. Euro anhäufte. Auch beim operativen Ergebnis konnte Gorenje sich verbessern: Nach einem operativen Verlust in der Höhe von 7 Mio. Euro im ersten Quartal, betrug dieser im zweiten Quartal 479.000 Euro.

Auf den Märkten in Ost- und Südosteuropa, die im ersten Quartal um die Hälfte eingebrochen sind, musste Gorenje im zweiten Quartal einen weiteren Einbruch in Verkaufszahlen hinnehmen. In einigen Ländern im Westeuropa sei dagegen die Nachfrage sogar gestiegen, hieß es. Die erfolgreichsten Märkte waren neben Österreich auch Deutschland, Dänemark, Tschechien und Serbien.

Gorenje-Chef Franjo Bobinac zeigte sich mit dem Ergebnis angesichts der ungünstige Wirtschaftslage zufrieden. "Die Resultate im ersten Halbjahr bestätigen, dass wir auf dem Weg sind, unsere Zielvorgaben von Steigerung des Absatzes und Kürzung von Kosten zu realisieren, was unseren operativen Ergebnis bis Jahresende wieder ins Schwarze bringen wird", sagte er. (APA)

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