Strache möchte "Sicherheitswacht" als Helfer für die Polizei

25. August 2009, 18:43
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Nickelsdorf - Seinen Auftritt bei den ORF-Sommergesprächen, bei dem er im Römersteinbruch St. Margarethen auf Kabarettistin Monica Weinzettl treffen sollte, nutzte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache am Dienstag gleich, um am Grenzübergang Nickelsdorf erneut eine wenigstens befristete Wiedereinführung von unangekündigten Grenzkontrollen und die sofortige Ausbildung von 3000 Polizisten zu fordern. Im Burgenland habe es in den vergangenen Monaten bei Haus- und Wohnungseinbrüchen Steigerungsraten von teilweise bis zu 50 oder 60 Prozent gegeben.

Bis die zusätzlichen Beamten einsatzbereit seien, sollten Bürger nach einer Kurzausbildung als "Sicherheitswacht" die Exekutive unterstützen, so Strache. Diese Wache nach bayerischem Vorbild sei kein privater Sicherheitsdienst. Bürger könnten sich melden, "Persönlichkeiten, die dafür geeignet sind" , würden eine zweimonatige Ausbildung durchlaufe, dann der Polizei unterstehen und ausschließlich im Präventionsbereich tätig sein und der Polizei "zuarbeiten" . Die Angehörigen dieser Sicherheitswacht sollten nach Straches Vorstellung Uniformen tragen und mit Schlagstock und Pfefferspray ausgerüstet sein, jedoch keine Schusswaffen tragen. (APA, DER STANDARD, Printausgabe, 26.8.2009)

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