Houston verbietet Sex-SMS an Schulen

25. August 2009, 16:23
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200.000 Schüler dürfen keine anzüglichen Botschaften senden

In den Schulen von Houston im US-Bundesstaat Texas sind ab sofort "Sex-MS" verboten. Pünktlich zum Schulstart in dieser Woche verbot die Stadtverwaltung das Verschicken von anzüglichen SMS oder Nacktfotos per Handy oder Internet. Damit ist die Metropole mit rund 200.000 Schülern eine der ersten Städte in den USA, die ein solches Verbot erlässt. Diskutiert wird es aber auch von anderen Städten.

Nacktbilder

Hintergrund ist eine jüngst veröffentlichte Studie der Kampagne gegen Teenager-Schwangerschaften, wonach 22 Prozent der Mädchen im Teenager-Alter bereits Aufnahmen per Handy oder Internet von sich verschickten, auf denen sie halb bis ganz nackt waren. Bei den Burschen gaben 18 Prozent an, schon solche Fotos verschickt zu haben.

Fotos nach Trennung verschickt

"Eine Schülerin verschickt ein Foto an ihren Freund, sie trennen sich und er verschickt es an alle Welt", berichtet Behördenvertreter Hans Graff aus dem Schulalltag. "Das schafft Probleme auf dem Schulhof und verletzt die Betroffenen." Deshalb habe die Stadt das "Sex-MS"-Verbot erlassen. (APA/AFP)

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