Pröll dämpft Senioren-Erwartungen

25. August 2009, 13:18
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Finanzminister: "Äußerst enger Spielraum"

Wien - Nach Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) hat am Dienstag auch Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) klar gemacht, dass bei der Pensionserhöhung für das Jahr 2010 nicht viel mehr als die Inflationsabgeltung herauskommen wird. Nach dem Ministerrat verwies der Vizekanzler auf die Krise der Realwirtschaft, die heuer eine besondere Herausforderung darstelle. Daher sehe er bei der Pensionsanpassung nur einen "äußerst engen Spielraum", unterstützte Pröll den Sozialminister explizit.

Die für die Pensionsanpassung relevante Inflation lag zwischen 2008 und 2009 bei 1,5 Prozent. Dass den Senioren diese Teuerung abgegolten wird, gilt als unbestritten. Freilich verlangen die Pensionistenvertreter, dass die Anpassung entsprechend dem Pensionistenpreisindex erfolgt, was ein Plus von zwei Prozent ausmachen würde. Hundstorfer hatte zuletzt den Senioren zwar Gespräche zugestanden, gleichzeitig aber gemeint, dass die Verhandlungen nicht automatisch zu einem befriedigenden Ergebnis für die Pensionistenvertreter führen müssten. (APA)

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