Causa Kasachstan

Graf ortet "Geldwäsche" bei der SPÖ

25. August 2009 11:46

Dritter Nationalratspräsident vermutet SPÖ-Parteifinanzierung und sieht Zusammenhang mit kasachischem Geheimdienst

Wien - Der FPÖ-Fraktionsführer im Spitzel-Untersuchungsausschuss, Martin Graf, hegt den Verdacht der SPÖ-Parteifinanzierung im Zusammenhang mit angeblichen Kontakten heimischer Politiker zum kasachischen Geheimdienst. Nach dem Studium der bisher eingelangten Akten hätten sich dahingehend Hinweise ergeben, sagte er am Dienstag in einer Pressekonferenz. Graf sprach von einer "groß angelegten Geldwäschegeschichte" und fordert weitere Unterlagen der zuständigen Behörden.

"Geldflüsse in rote Reichshälfte"

Konkretes wollte der Dritte Nationalratspräsident zu seinem Verdacht noch nicht sagen. "Das wird sich im Zuge der Einvernahmen noch massiv darstellen", sagte er einen Tag vor jener U-Ausschusssitzung, in der die Zeugenladungen beschlossen werden sollen.

Es gebe aber Hinweise auf Persönlichkeiten, die über Geldflüsse "zu verschiedenen Einrichtungen" verfügen würden, auch fragwürdige Zahlungen an Fußballvereine seien wieder Thema. "Es gibt massive Verbindungen in die rote Reichshälfte", so Graf. Und weiter: "Es handelt sich um den Zeitpunkt, wo die SPÖ, die massiv verschuldet gewesen ist, sich entschuldet hat."

"Medienhatz"

Auch Namen hat Graf parat, die er nun vor den Spitzel-Ausschuss zitiert sehen will, allen voran den früheren SPÖ-Innenminister Karl Blecha und den ehemaligen SP-Wehrsprecher Anton Gaal. Aber auch Ex-Kanzler Alfred Gusenbauer solle vor dem Ausschuss aussagen, geht es nach dem Willen der Blauen. Entlastet sieht Graf nach dem Studium der eingelangten Akten hingegen FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky, durch den die Causa Kasachstan erst ins Rollen geraten war. "Bis dato gibt es keine einzige Erwähnung des Namens Vilimsky", so Graf, der von einer "Hatz und Jagd" durch Medien und Politik sprach.

Der FP-Fraktionsführer sieht nun vor allem Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) am Zug, die Unterlagen zu Ermittlungen in angeblichen Geldwäschefällen aus der er Abteilung organisierte Kriminalität dem Ausschuss übermitteln solle. Und auch das Finanzministerium sei bei Akten der Finanzmarktaufsicht gefordert.

Otto Pendl, SPÖ-Fraktionsführer im Untersuchungsausschuss, wies Grafs Vorwürfe zur Parteienfinanzierung in einer Aussendung zurück. (APA)

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W.Hammerl
26.08.2009 19:25

Na, da wird doch nicht der Hund vom Edlinger wieder einmal mit dem Schweif gewedelt haben.

Franz Weinpolter aka Franz Ehm
26.08.2009 15:53
ich orte bei graf...

...dreckwäsche.

Annemarie Veit
25.08.2009 19:09
uiiiii, da hats was!

wer hat da die genossen vor dem konkurs bewahrt???

hoffe auf einen netten ua!

rorschach
26.08.2009 17:22
uiiiiiiiii

vll. der rosenstingl?

sir osis of liver
 
26.08.2009 15:57

die genossen wurden lat. schwarz-braun ohnehin via BAWAG saniert (war damals das gerücht).

maple
25.08.2009 16:58
wenn auch schon oft erwähnt,

man muss es sich immer wieder vor augen führen:

in anderen ländern enden politikerkarrieren wegen zu schnellen fahrens
bei uns kann ein olympia-mitglied, dessen mitarbeiter bei einem neonazi-verand bestellen, 3. nr-präsident werden und danach alle paar monate seinen &%§"-senf zu jedem beliebigen thema geben, ohne dass etwas passiert...

*kopfschüttel*

abana
25.08.2009 19:04

Ein etwas schwaches Argument zur Entkräftigung der Vorwürfe ! Und wenn diese Aussagen ein "&%§"-Senf sind, dann muß man sich um die Moral des Staates keine Sorgen mehr machen ...

Fritz Wunderlich
26.08.2009 10:28

vorwürfe eines graf? sie sind wohl nicht ganz enrstzunehmen

Die andere Meinung
 
25.08.2009 16:24
na, wenns

der 3. nazi-rats-abgeordnete sagt, dann muss ja stimmen!

Placebo
 
25.08.2009 15:01
Ganz einfach: ALLE Parteien legen ALLE Gelder offen, die zur Partei hin fliessen. Und schon sieht man wer von wem Geld bekommt. Die FPÖ könnte den Anfang machen, wenn sie nichts zu verbergen hat.

Will Lightbody
25.08.2009 13:12

Also, die SPÖ hat sich durch Geldwäsche für den kasachischen Geheimdienst entschuldet und der Vilimsky ist über jeden Zweifel erhaben.

Sagt Graf.

Konkret ausgeführt hat er aber gar nichts. Ein Schelm wer böses dabei denkt.

auf Leben und Brot
25.08.2009 15:30
bin ein Schelm - hab böses gedenkt

und der heilige Zensor hat zugeschlagen.

Hubert Ungeist
25.08.2009 14:34
Zweiteres steht aber nicht im Artikel

hat er vielleiht woanders gesagt?

Peter Hammer 06
26.08.2009 07:10
"Bis dato gibt es keine einzige Erwähnung des Namens Vilimsky"@graf ....

...können Sie nicht lesen?

Hubert Ungeist
26.08.2009 16:22
Okay,

und wenn es keine Erwähung in den Unterlagen gibt, impliziert das für sie das Graf diese (ungustiäsen) einen Heiligenschien gibt?

Peter Hammer 06
26.08.2009 19:46
Ein schlichtes, einfaches JA ! Genügt es Ihnen?

Will Lightbody
25.08.2009 14:51

Gut, vielleicht ein bißchen überspitzt formuliert. Bisher ist sein Name nicht aufgeschienen - es war eine "Hatz und Jagd" durch Medien und Politiker. Impliziert für mich, dass er nicht daran glaubt den Namen noch in Akten zu finden.

donaugold
25.08.2009 13:53

Rauchen ist gesund, sagt Dr. Marlboro

Hubert Ungeist
25.08.2009 14:34
Ja für die Pensionsversicherungen..

*grins

per verser
25.08.2009 12:53

jetzt macht sich der graf für die övp bezahlt. er tut genau das, wofür er gewählt wurde: im geeigneten moment die rotten attackieren. obs absurd ist oder eine grundlage hat: wurscht, hauptsache hindreschen. da sind sich die rechtsradikalen und die övp einig, wenngleich man es beim verbalen beläßt. der graf erledigt ein stück drecksarbeit für die övp, der lohn ist ihm sicher.

ich wette: wenn die övp nach der nächsten nr-wahl eine koalition mit der fpö eingeht, wird der graf justiz- oder innenminister.

Herzerzog Johann
25.08.2009 15:11
Wenn Graf die Roten attakiert ...

... nimmt das wohl keiner ernst.

Franz Weinpolter aka Franz Ehm
26.08.2009 15:55
graf kann man ohnehin nicht ernst nehmen!

cipf
 
25.08.2009 12:51

Uigerle, der arme Graf. Jetzt werden sich bald alle SPÖ Granden für seine Abwahl aussprechen.
Das nennt man politischen Selbstmord.

The Chemist
25.08.2009 12:41
Die Methoden der Fpö:

- Ablenkung
- Verhetzung
- Rache an politischen Gegnern
- Missstände ohne Lösungsvorschlag kritisieren
- Denunziation
- Mit Klagen drohen
- Geld ausgeben ohne welches zu verdienen
- Radikalisierung der Bevölkerung
- Medienpräsenz
- sich selbst bereichern

Reicht das noch immer nicht für ein Verbot?
Kann ich eine Partei gründen die das Land zerstören will wenn ich 20%+ der Stimmen habe?
Steht die ÖVP dann auch hinter mir?

der bunte faschist
26.08.2009 18:01

nein
ja
immer

tja, leider.

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