Venezolanische Filmtage

24. August 2009, 12:41
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Das Volksbildungshaus Wiener Urania legt beim viertägigen Filmfestival den Schwerpunkt auf politische Geschichte und Musik Venezuelas - Ab 23. September

Wien - Lateinamerika in Wien, die Zweite: Während das Filmarchiv Austria in der September-Retrospektive "Cine Cubano" die vergangenen 200 Jahre kubanischen Lebens beleuchtet, bietet das Volksbildungshaus Wiener Urania parallel vier Tage lang einen Streifzug durch das venezolanische Kino. Von 23. bis 26. September werden sieben Filme in Originalton mit englischen Untertiteln gezeigt. Interessierte können sich auch über die "Venezolanischen Filmtage" hinaus engagieren: Reisevorträge über Venezuela, Kurse zu lateinamerikanischen Tänzen und Spanisch-Unterricht sollen das Filmprogramm abrunden.

Den Auftakt der vier Filmtage macht das mehrfach ausgezeichnete "Postales de Leningrado" ("Postkarten aus Leningrad"), das die dramatische Geschichte einer jungen Mutter während der Aufstände in den 70er Jahren erzählt. Die beiden Werke "Nuestro Miranda" ("Unser Miranda") und "Miranda regresa" ("Miranda kehrt zurück") wiederum widmen sich der Geschichte des Generals und Volkshelden Francisco de Miranda aus der Sicht eines Kindes.

Neben der Aufbereitung der politischen Geschichte Venezuelas werden auch die Musikschaffenden des Landes thematisiert: So dokumentiert "Tocar y Luchar" ("Spiel und Kämpfe") das Leben einiger junger Weltklasse-Musiker, die bereits als Kinder im nationalen Jugendorchester zu sehen waren. Am Donnerstag, den 24. September, sind im Anschluss an den Spielfilm "La Clase" ("Die Klasse") über eine junge Violinistin aus armen Verhältnissen kostenlos zwei Kurzfilme zu sehen - "Adan y Eva" ("Adam und Eva"), sowie "El silencio de los sapos" ("Das Schweigen der Kröten"). (APA)

  • Postales de Leningrado / Postkarten aus Leningrad, eine junge Mutter im Widerstand. Zu sehen am Mittwoch, 23. September 2009, 19 Uhr.
    foto: urania

    Postales de Leningrado / Postkarten aus Leningrad, eine junge Mutter im Widerstand. Zu sehen am Mittwoch, 23. September 2009, 19 Uhr.

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