Mandriva 2010: Erste Beta bringt viel Neues

24. August 2009, 12:47
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Bootmanager Plymouth von Fedora übernommen - Neues Sicherheits-Framework Tomoyo statt AppArmor

Mit einer ersten Beta gibt der französische Linux-Distributor Mandriva einen frischen Vorgeschmack auf die kommende Generation der gleichnamigen Distribution. Mandriva 2010 Beta bringt dabei so manche zentrale Änderung mit sich.

Plymouth

So hat das Projekt ab sofort einen neuen grafischen Boot-Manager im Einsatz, mit Plymouth setzt man dabei auf die auch bei Fedora zum Einsatz kommende Software. Diese bietet eine ganze Reihe von Vorteilen, die wichtigste davon wohl die Unterstützung von Kernel Based Modesetting. Dieses ermöglicht das Einstellen der korrekten Auflösung gleich beim Start des Boot-Vorgangs, das gewohnt "Flackern" beim Starten des Grafikservers entfällt so.

Tomoyo

Einen zentralen Austausch hat man außerdem in Security-Fragen getätigt. Statt dem weitgehend brachliegenden "AppArmor" setzt man nun auf das noch recht unbekannte "Tomoyo" als Sicherheits-Framework. Wie auch der Vorgänger erlaubt es detaillierte Konfigurationen, um festzulegen, was einzelne Prozesse dürfen - und was eben nicht. Auch ein grafische Einstellungs-Tool gibt es hierfür mittlerweile.

Software

In einer Beta-Version darf natürlich auch die Aktualisierung der Softwareausstattung nicht fehlen. Kernel 2.6.31rc6 sowie X.org 1.6.2 gehören zu den Fixpunkten, an Desktops stehen KDE 4.3, GNOME 2.27.5 und Xfce 4.6.1 zur Auswahl.

Download

Mandriva 2010 Beta kann kostenlos in Versionen für 32- und 64-Bit-x86-Rechner heruntergeladen werden. (apo)

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