Fidel im Fernsehen

24. August 2009, 06:29

83-Jähriger Revolutionsführer offenbar in guter Verfassung - mit Video

Havanna - Kubas Revolutionsführer Fidel Castro ist am Sonntag erstmals seit 14 Monaten wieder in einem Video der Öffentlichkeit vorgeführt worden. Das staatliche Fernsehen zeigte den ehemaligen kubanischen Präsidenten am Sonntagabend (Ortszeit) gesund und wohlgelaunt im Gespräch mit venezolanischen Studenten.

Bereits zuvor hatten die Zeitungen mit Bildern über ein Gespräch Fidels mit dem ecuadorianischen Präsidenten Rafael Corea berichtet. Der 83-jährige schien in guter Verfassung zu sein.

Hemd statt Trainingsanzug

Correa hielt sich laut ecuadorianischen Medienberichten wegen einer medizinischen Untersuchung in Kuba auf. Erstmals seit langem erschien der 83-jährige Castro nicht mit einem Sportanzug bekleidet, sondern in einem weißen Hemd. Die beiden hätten ausführlich über die wichtigsten internatonalen Fragen sowie über eine Vertiefung der Freundschaft zwischen ihren Staaten gesprochen, berichtete die Zeitung "Juventud Rebelde".

Castro ist seit Ende Juli des Jahres 2006 nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetreten. Er hatte sich damals einer Operation unterziehen müssen und nach eigenen Worten mit dem Tode gerungen. (APA/Reuters)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 171
1 2 3 4
Joseph K. Bankprokurist
310
25.8.2009, 22:53
Möge Fidel noch viele Jahre ...

seine (meist dümmlichen) Gegner zur Weißglut bringen ;-))))))))

yomellamo
112
26.8.2009, 08:19

.. die Kubaner koennen einem halt leid tun eine diktatur ertragen zu muessen.

rainer murra
10
30.8.2009, 23:30

Warum leid tun?Sollen sie nun auch Inlandsflüchtlinge werden weil die Paras unter einem Drogen Baron leben sollten,weiles nur das eine gibt,Überleben ohne Bildung und Gesundheitswesen und wo jeder sich selbst nur der Nächste ist?Du hast schon komische Ideen,gut,dafür wirst halt bezahlt.

Der Alte vom Berge
18
28.8.2009, 10:13
Mir scheint,...

...sie meinen die Bevölkerung Cubas sehnt sich zurück in jene Zeit als organisierte Kriminalität,Ausbeutung durch radikalkapitalistische Eliten und Analphabetentum sowie katastrophale Zustände in der medizinischen Versorgung das Land dominierten ? Oder fiebert die Bevölkerung auf ihre Befreiung durch jenen Staat entgegen der Einsätze zur Erntevernichtung mit Flugzeugen ohne Hoheitszeichen geflogen ist,über Jahrzehnte durch Sabotageakte,Anschläge und gezielter Desinformationspolitik sowie wirtschaftlichen Sanktionen danach trachtete die cubanische Wirtschaft zu schädigen ?

Cuba wird seinen Weg in die Zukunft finden wie es bereits den hinter sich liegenden Beschritten hat: Mutig,Selbstbewusst,als freies Land mit grossen Potentialen.^^

yomellamo
61
28.8.2009, 11:56

sie schauen zu sehr in die vergangenheit.

Die kubaner wünschen sich demokratie, freiheit, menschenrechte, freie meinungsäußerung usw.

das gibts halt alles nicht in der Fratero-Diktatur der Castros.

cuba wird seinen weg in die zukunft finden, wenn jene die kuba mit gewalt in der vergangenheit (das castro-regime) halten entgültig abtreten.

karim massoul
04
28.8.2009, 18:57

Cuba wird sicherlich seinen Weg gehen,auch wenn es Ihnen nicht gefallen sollte.

GevatterTod
13
25.8.2009, 21:15
der Fidel ist ein hochintelligenter Mensch

wenn man es verkraftet und sich seine stundenlangen Reden anhoert ( ich musz das in Portionen machen )
dann kann man nur staunen was der weisz und welche Bezuege er herstellt.
Aber er versucht ( IMHO ehrlich ) Informationen zu vermitteln die komplex sind, wie die Welt nun einmal ist, anstatt nur Schlagworte von sich zu geben.

Ich gebe zu das es den Kubanern unter einer Ami-freundlichen Regierung besser ginge, aber das waere so wie in Trinidad oder in Granada oder Panama.

Und dann wuerden die Henederas fuer die US - GIs arbeiten: When you ever go down Trinidad...

Joseph K. Bankprokurist
15
25.8.2009, 22:05
Geht es denn den einfachen Leuten in der Karibik

wirklich besser?

Haben sie ein ordentliches Bildungssystem und Gesundheitssystem?

Haben sie eine ordentliche Altersversorgung?


Affe&Affe
143
25.8.2009, 09:15
Da Castro hafttauglich aussieht, könnte man ihn jetzt einsperren.

Nowotila
24
27.8.2009, 15:24
Waterboarden und Foltern,

das hättet ihr gerne.

Joseph K. Bankprokurist
23
25.8.2009, 22:28
In den Affenkäfig zu dir?

Hr.Lehmann
516
24.8.2009, 21:27
Wohlstand für Kuba.....

durch ein ende der wirtschaftssanktionen der USA, freiheit für das kubanische volk...und viel gesundheit noch für FIDEL.

Christoph Karl Steininger
173
24.8.2009, 23:53
Der Greis selbst ist

das größte Hindernis für Wohlstand in seinem Land.
Ich traus mir kaum aussprechen, aber: Fidel ist ein widerlicher Diktator, auf einem Level mit Bokassa und Idi Amin!

Joseph K. Bankprokurist
06
25.8.2009, 22:57
Fidel mit Bokassa und Amin zu vergleichen ...

primitiver gehts wohl nicht mehr!

Scham di Steininger!

yomellamo
70
26.8.2009, 08:20

diktator ist diktator...

fidel stellt seine ideologie ueber das wohl der kubaner.

Leg dein Ohr auf die Schiene der Geschichte
 
03
28.8.2009, 13:59

Es ist schön, das es noch Menschen gibt, die sich nicht kaufen lassen - den so konsequent zu seinen Idealen zu stehen bedarf schon sehr viel Mut! Kuba wird seinen Weg finden, selbstbewusst und als freies Land, wie "Der Alte vom Berg" ( http://derstandard.at/?url=/pli... 1/13931315 ) schon sehr gut auf den Punkt gebracht hat!

Oder sollen in etwa Länder wie Haiti, Peru, Panama etc. als Vorbild dienen? Diese Länder sind fest im Würgegriff der Kapital-Mafia während der Großteil der Bevölkerung sprichwörtlich vor die Hunde geht! Wenn Sie das mit "Freiheit" meinen, dann kann ich gerne darauf verzichten!

Joseph K. Bankprokurist
03
25.8.2009, 22:33
Das größte Hindernis für Wohlstand in seinem Land

ist das US-Embargo, schon mal so weit gedacht?

Bibabutzemann
10
30.8.2009, 13:00

Schon mal daran gedacht, dass es in anderen kommunistischen Staaten ohne US-Embargo auch nicht funktioniert hat.

charles reuon
02
26.8.2009, 16:21

Das ist ein Grund,sicherlich,aber nicht er einzige.Sie kennen Cuba-dann kennen sie auch die Probleme die mit einem Embargo sehr wenig zu tun haben.

jinglebells
13
27.8.2009, 19:19
nicht nur mit dem embargo.

aber mit den permanenten aktivitäten der amis.

charles reuon
00
28.8.2009, 19:20

Nein,damit meinte ich auch die eigene Verschuldung,sie werden doch sehen wenn sie in Cuba arbeiten das es wirklich eigenständige Probleme gibt,die aber nicht gelöst werden.

Joseph K. Bankprokurist
05
25.8.2009, 22:27
Da gabs einmal Aufstände in einem kubanischen Hafen

man zündete Mülltonnen und verlangte Dies und Das.

Fidel erfuhr davon, fuhr hin, setzte sich zu den Demonstranten und diskutierte mit ihnen über die Probleme - nach Stunden, als er sich verabschiedete, jubelte ihm die Menge zu.

Kannst du die das von Bokassa oder Idi Amin, von Sarkotzy oder Blair, von Bush oder Merkel auch nur ansatzweise vorstellen?

Ich rege mich besonders auf, wenn eine ahnungslose Flasche, Fidel in einem Atemzug mit den Schwachköpfen Amin und Bokassa nennt.

charles reuon
37
25.8.2009, 12:19

Oh Gott Herr Steiniger,in welcher Welt müssen sie einmal gelebt haben?

yomellamo
70
25.8.2009, 17:40

in einer in der man Milch, Joghurt, Fleisch, Wurst, Kaese usw. im Supermarkt oder am Markt oder beim Bauern kaufen kann.

charles reuon
14
26.8.2009, 16:25

Also,das kann sich selbst nicht jeder Austria-Bürger oder jeder Bürger bei Frau Merkel leisten,geschweige noch in ihrem Paradies Kolumbien.Wo-Yepp-bleibt bei ihnen ihr realitätssinn??

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 171
1 2 3 4

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.