Legale Film-Downloads aus Österreich

23. August 2009, 11:03
  • Online-Portal von Filmladen setzt auf Arthaus-Filme und österreichische Produktionen
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    Online-Portal von Filmladen setzt auf Arthaus-Filme und österreichische Produktionen

Österreichische Online-Portale von Flimmit.com und Filmladen - "Schnelle Alternative zum schlechten Fernsehprogramm"

Während der legale Musikdownload durch zahlreiche neu geschaffene Plattformen mittlerweile ein gutes Geschäft ist, steht im Filmbereich online noch viel Arbeit bevor. In jüngster Zeit öffneten zwei österreichische Video-on-Demand-Plattformen ihre Pforten, um das legale Internet-Angebot an Filmen zu revolutionieren. Über Flimmit.com und das Downloadportal des Filmladen-Verleihs können Filmbegeisterte in Österreich mit wenigen Klicks Filme streamen oder kaufen. Doch kostenlose Angebote und regionale Rechtsprobleme machen es legalen Plattformen schwer.

Alternative zum TV-Programm

"Die meisten User besuchen uns am Abend, als schnelle Alternative zum schlechten Fernsehprogramm", erzählt Walter Huber, Mitbegründer von Flimmit.com. Seit Mai bietet seine Online-Plattform knapp 200 Filme als Kauf oder Stream, "eine Art 24-stündige Miete", an. Das bisher größte österreichische Online-Filmangebot soll bis 2010 auf 4.000 Filme erweitert werden; bis Herbst diesen Jahres sollen bereits zahlreiche Filme auch in englischer Sprache abrufbar sein. "Wir haben noch einiges vor und wollen zur international verfügbaren Videothek im Internet heranwachsen", so Huber.

Lizenzprobleme

Noch gestaltet sich dieses Vorhaben als schwierig. Lizenzen für Filmverbreitung werden meist regional vergeben, sodass "es derzeit sehr mühsam ist, global zu arbeiten". Huber und sein Team beziehen größtenteils Lizenzpakete bei Filmrechtehändlern; das Verhandeln bei Einzelfilmen und bei Lizenzen nach Territorien verlangsamt jedoch den Prozess. "Wir spüren aber bereits einen Umschwung in diesem Bereich", sagt Huber. "Die Europäische Kommission hat sich dem Problem gewidmet und wir rechnen damit, dass regionale Rechteprobleme in den nächsten Jahren nicht mehr im Weg stehen werden."

Lokale Einschränkungen

Regionale Faktoren sind es auch, die österreichischen Filmfans den Zutritt zu kostenlosen US-Plattformen wie Hulu.com verweigern. Der On-Demand-Anbieter stellt Serien wie "Die Simpsons" und "Dr. House" oder Filme wie "Super Size Me" und "Zwielicht" gratis per Stream zur Verfügung - jedoch nur für US-Bürger. Eine Restriktion, die der kostenlose Filmanbieter Myvideo.de nicht vornimmt: Die Internet-Videothek bietet sowohl Nutzern aus Deutschland als auch aus Österreich und der Schweiz insgesamt 100 Filme, darunter "Good Will Hunting", "American History X" und "Rush Hour", kostenlos per Stream an.

Massenbedarf kommt erst

Trotz illegaler Konkurrenz weltweit, wie das kürzlich von einer Millionenklage erschütterte "Pirate Bay", wird das Video-On-Demand-Konzept angenommen, so Huber: "Der breite Massenbedarf wird aber bestimmt erst kommen, wenn sich Internet am Fernseher durchsetzt." In den USA gibt es bereits Versuche, direkt am Fernsehgerät ins Internet einzusteigen und so Plattformen wie Flimmit.com zu nutzen. Der österreichische TV- und Telekommunikationsanbieter UPC ist ebenso wie u.a. aon.tv bereits auf diesen Wagen aufgesprungen: Per Knopfdruck auf der Fernbedienung gelangt der Zuseher zu einem On-Demand-Portal, in dem Filme rund um die Uhr bestellt werden können. Brandneue Produktionen wie "Der Ja-Sager" oder "Der seltsame Fall des Benjamin Button" stehen dann für 24 Stunden um 4,98 Euro zur Verfügung - die Bestellung wird später auf der individuellen Rechnung abgerechnet.

Keine Blockbuster

Anders als UPC und Flimmit.com setzt das Online-Portal von Filmladen nicht auf Quantität und Blockbuster, sondern auf Arthaus-Filme und österreichische Produktionen. "Wir wollen den Ort darstellen, an dem Leute das Besondere suchen", so Projektkoordinatorin Cornelia Dür. "Wir bieten Filme, die vielleicht bereits vergriffen, alt oder nicht auf DVD erhältlich sind." So soll auch Filmemachern der Online-Vertrieb ihrer Werke ermöglicht werden, wenn kein Geld für den DVD-Verkauf da ist. Die Erfahrungen und Kundenrückmeldungen sind bisher gut, die Nachfrage "muss und wird aber noch deutlich steigen", so Dür. "Es gibt noch vieles zu verbessern. Aber wir treffen damit auf jeden Fall den Nerv der Zeit."

Noch viele Hürden

In seiner Diplomarbeit "Digitale Filmdistribution" beschäftigt sich der nunmehrige Filmakademie-Absolvent Hannes Kreuzer mit eben diesem "Nerv der Zeit": Die Zukunft liege zwar im Internet, weil es Filmschaffenden den Einstieg in das Geschäft auch um ein Vielfaches erleichtere, heißt es darin. Jedoch gebe es noch viele Hürden zu überwinden. Das Internet kann die Ausfälle des alten Systems (Kino und DVD-Verkauf) demnach nicht auffangen, auch territoriale Rechte beschränken das Potenzial noch zu sehr. Und die Nutzerzahlen der erforderlichen Breitbandanschlüsse, die Videostreaming in DVD-Qualität erlauben, sind derzeit einfach noch zu gering, um die notwendige Masse zu erreichen.(APA)

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filmladen

als filmladen hat wirklich gute filme im angebot !

ein guter shop für cineasten.

legale Film Downloads auch für Handys & Smartphones WELTWEIT

bei LOAD.TV (www.load.tv) kann man das auch, über 1.000 Filme verfügbar, laufen insbesondere auch auf MOBILEN Endgeräten! (iphone, ipod, smartphones, videoplayer, etc.)

Alles was ich mit DRM

downloade ist nicht gekauft, nur geliehen.
Für "Kauf"-Modelle ist DRM schlichtweg ungeeignet, mir was DRM-geschütztes per Download auszuleihen, damit könnte ich leben. - Allerdings nicht zu den Preisen, die derzeit angeboten werden - In der Videothek um die Ecke kostet die DVD/BRD 1,40€ am Kalendertag (also typischerweise 2,80€) - da kann oder will kein Downloadprovider mithalten, obwohl der Vertriebsweg unkomplizierter ist, keine eigenen Immobilien vor Ort angemietet werden müssen, und auch die Zahl der erforderlichen Angestellten niedriger ist. Dazu dann vielleicht noch Probleme, das Ding auf den Fernseher zu kriegen, oder DRM-Bedingte Einschränkungen was das Betriebssystem angeht, und die Originalsprache fehlt auch noch: uninteressant.

Tja,

die Grundidee finde ich ja gut, aber nach kurzem drüberschaun komme ich zu folgendem Schluss:
- Von den Filmen die es bei flimmit gibt will ich kaum einen sehen.
- Die Filme die es beim filmladen gibt schaue ich mir lieber im Kino an oder hab sie dort schon gesehen.

Na vielleicht wir es mal ein Gelegenheitskauf - Andererseits glaub ich, dass ich dann erst recht wieder die 5 Minuten bis zum Votivkino geh!

Lizenzprobleme

Wenn ich das nur höre! Wie kann es sein, daß so ein Geschäftsmodell in der EU überhaupt erlaubt ist? Wie kann es sein, daß ich als Nicht-Deutscher von jedwedem Konsum an Downloadportalen (IP-Adresse, Hauptwohnsitz) ausgeschlossen bin. Wieso stellen wir Maut-, Park- und alle anderen Gebühren nicht auf ein Lizenzmodell um, und kassieren bei Nicht-Österreichern Länge mal Breite ab?! Uni-System auf Lizenz umstellen und das Zugangsproblem ist gelöst! Wenn die Musik-, Film- und Videospielindustrie einen Titel xyz in der EU verkaufen will, dann nur mit der Auflage, daß dies in JEDEM EU-Land unter der gleichen Voraussetzung geschehen muß!

ja, das steht wohl keiner

warum kann man im deutschen itunes fernsehserien kaufen und in österreich nicht. lustigerweise liegt es diesmal nicht an apple, sondern an der lizenzpolitik der contentindustrie.

für jedes pupsland müssten extra die rechte geklärt werden – sicher nicht das zukunftsmodell

aber das begann ja schon mit unterschiedlichen ländercodes für dvds

Ich hab' mich - mit Hilfe einer Freundin in den USA - unter Mißachtung der Nutzungsbedingungen - bei iTunes Store USA angemeldet. Das ist besonders für Serien interessant.

wie immer zuerst handeln und dann denken...

zuerst sharen, dann plärrn...
weils rechtsprobleme gibt...
wie immer zuerst handeln und dann denken...
sehr schön

Der Wappler liebt noch immer Filme, obwohl er nicht mehr Chefbilleteur im Kino ist

Also, ich find das super!

Apple

Das wird solange nicht gehen, bis sich Apple wieder ein kluges Konzept überlegt und ein cooles Gerät rausbringt, dass dann jeder haben muss, will er nicht total altmodisch sein.

5,90€ im Filmladen bei filmmit ab 6€

bissl teuer oder?

Um des geld kann ich ins kino auch gehen oder mir die DVD beim Saturn aus der Ramschbox holen.

raus gehn? wähhh ;)

leider eine totgeburt

zu wenig filme, folge: ich geh zu anderen seiten. teurer als dvd, folge: ich bleibe bei dvd. die umsetzung der idee ist leider vollig diletantisch, wahrscheinlich an wifi kurs gemacht oder bei humbolt einen webmaster kurs belegt.. ;-) vor allem wundert mich, dass sie sich selber keine chance geben: "wir rechnen damit, dass regionale Rechteprobleme in den nächsten Jahren nicht mehr im Weg stehen werden." nun, da seid ihr schon lange nicht mehr dabei...

waren auch meine ersten gedanken.
;-)

der download von filmen ist in österreich nicht illegal.

nur der upload!

Zivil Klage trotzdem möglich

jede klage ist möglich, aber in dem fall gibt es nichts zu gewinnen!

Sehr gut!

Wollte grad das selbe schreiben, als ich die Überschrift gelesen habe.

Das Angebot ist einfach absolut nicht durchdacht. Gehe im vom Status Quo aus, kann ich mir die Filme nur in Deutsch ansehen. Um 2,80-3,80€ bekomme ich für 24h einen Stream, ab 5,99-6,99€ kann ich mir die Filme als MP4 oder als DVD(Rip?) kaufen. Lustigerweise bekommt man einen großteil der angebotenen Filme um 5€ beim Saturn oder in jedem anderen Großmarkt.

Auch wenn ich keinen Platz für DVDs hätte, was hindert mich daran mir die Dinger zu kaufen, sie mir dann zu rippen (in Englisch, damit ich mir die deutschen Synchros nicht geben muss) und die DVD dann zu entsorgen? Ist ein absurder Gedankengang, ich weiß, aber zur Zeit würde nicht einmal extremer Platzmangel für dieses Angebot sprechen. :/

Rippen ist verboten

Einen Kopierschutz zu umgehen (rippen) ist verboten. Auch wenn es ihre eigene DVD ist.

keine Volksherrschaft

Beweis durch Widerspruch

moment, das recht auf die privat-kopie gibt es in österreich aber immernoch!

das stimmt

Aber wenn Ihr eigenes Produkt einen Kopierschutz beinhaltet, ist es verboten diesen zu umgehen. Dann können sie legal, keine Privatkopie anfertigen.

Wenn er denn wirksam ist. Außerdem: wo kein Kläger, da kein Richter.

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