Apple: Google Voice nicht endgültig abgelehnt

23. August 2009, 10:40
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Hersteller in Bericht an US-Telekomaufsicht: Datenschutz-Aspekte müssen geklärt werden

Neue Wendung im Streit um die Ablehnung von Google Voice für das iPhone. Apple teilte der US-Telekomaufsicht FCC auf Anfrage mit, das Programm sei nicht endgültig abgelehnt worden und werde noch geprüft. Allerdings habe Apple Bedenken, da die Google-Voice-Software einige Funktionen des iPhone durch eigene ersetze. Außerdem müssten erst Datenschutz-Aspekte geklärt werden, da das Programm Kontaktlisten an Google-Server übertrage.

Nur in den USA

Google Voice ist ein bisher nur in den USA verfügbarer Dienst, mit dem die Nutzer mehrere Telefon-Anschlüsse verwalten können. So können beispielsweise eingehende Anrufe auf andere Telefonnummern umgeleitet werden. Zugleich bietet Google aber auch Dienste wie Sprachaufnahme und das Ausschreiben von Mailbox-Nachrichten an und tritt damit in Konkurrenz zu etablierten Telekom-Unternehmen.

Rückzug von Schmidt als Zugeständnis

Apple hatte im Juli das Google-Voice-Programm für das iPhone nicht in seine Software-Plattform App Store aufgenommen. Kurz danach zog sich Google-Chef Eric Schmidt aus dem Apple-Verwaltungsrat zurück, was von Beobachtern als Eingeständnis des zunehmenden Wettbewerbs zwischen den beiden Unternehmen gesehen wurde. Die amerikanische Telekom-Aufsicht FCC richtete Ende Juli im Zusammenhang mit dem Fall Fragebögen an Apple, Google und den Mobilfunk-Anbieter AT&T, der in den USA das Netz für das iPhone stellt.

FCC-Untersuchung

Eine zentrale Frage der Behörde war dabei, ob AT&T eine Rolle darin gespielt hatte, dass das Google-Programm nicht in den App Store kam. Apple und der Mobilfunk-Anbieter verneinen dies. In der öffentlichen Version des Google-Briefs an die FCC wurde die gesamte Antwort auf die Frage nach den Verhandlungen mit Apple über die Software geschwärzt. (APA)

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